Hüllhorster Bürgermeister dementiert Corona-Gerüchte Klaus Frensing Hüllhorst. Sein Dank galt allen, die während Corona Zeiten angepackt haben, kurzfristige und kreative Lösungen entwickelt und umgesetzt haben und mit großem persönlichen Einsatz zu der guten Bewältigung dieser außergewöhnlichen Lage vor Ort beigetragen haben: Bürgermeister Bernd Rührup informierte die Ratsmitglieder am Mittwochabend über die Entwicklung in Hüllhorst. Namentlich nannte er die ehrenamtliche Initiative „Helfer vor Ort". Die Gruppe machte ihrem Namen alle Ehre, als sie am frühen Mittwochnachmittag aktiv wurde, um eine Familie in Bröderhausen, die bei einem Wohnhausbrand Hab und Gut verloren hatte, zu unterstützen. Der Bürgermeister rief noch einmal die Chronologie der Ereignisse in Erinnerung. Bereits Ende Februar habe der Städte- und Gemeindetag gewarnt und am 10. März der Kreis seinen Krisenstab aktiviert. Am 12. März wurden die Kommunen zur „zuständigen Behörde für die Durchführung der notwendigen Maßnahmen vor Ort" ernannt und der „Stab für außergewöhnliche Ereignisse" installiert, zu dem neben dem Bürgermeister, die Fachbereichsleiter, der Bauhof-Chef, die Wehrführung und die Polizei zählten. 22 Mal habe das Hüllhorster Gremium bisher getagt. Den Allgemeinverfügungen der Kommune folgte am 22. März durch das Land die Corona-Schutzverordnung mit Kontaktbeschränkungen, Hygienevorschriften, Abstandsgeboten, Absage aller öffentlichen Veranstaltungen und so weiter. Zuwiderhandlungen wurden mit Bußgeldern geahndet. 20 Bußgelder seien in Hüllhorst verhängt worden.In diesem Zusammenhang trat der Bürgermeister ausdrücklich Gerüchten entgegen, anlässlich einer Geburtstagsfeier in Tengern und einer Silberhochzeit in Oberbauerschaft seien erhebliche Bußgelder ausgesprochen worden: „Da war überhaupt nichts dran." Ebenso entspreche das Gerücht, dass angeblich ein Gewerbebetrieb sich nicht an die Corona-Schutzverordnungen gehalten habe, nicht der Wahrheit. Bernd Rührup stellte unmissverständlich klar, dass es kein einziges Verfahren gegen einen Gewerbebetrieb gegeben habe. Alle hätten sich vorbildlich verhalten. Das Rathaus war bis zum 4. Mai geschlossen, außer für Notfälle. Dafür gab es ein Ausgabefenster zum Parkplatz, wo alle dringenden Angelegenheiten erledigt werden konnten. Inzwischen habe das Rathaus wieder geöffnet. Da aber kein Foyer vorhanden ist, wird nach wie vor um vorherige Terminvereinbarung gebeten. Sehr bedauerlich sei es für ihn wie für seine beiden Stellvertreter Hans Hamel und Karl-Heinz Kröger, dass sie die Besuche der Jubilare einstellen mussten. Statt der persönlichen Gratulation und eines Präsents gibt es nun eine Karte und einen Ilex-Gutschein als ein Stück Wirtschaftsförderung vor Ort. Rührups Dank galt den Mitarbeitern im Rathaus sowie den Schulen, die es in kürzester Zeit geschafft hätten Lösungen zu entwickeln. Glücklicherweise, so der Bürgermeister, habe der Rat noch am 12. März getagt, damals bereits in der Ilex-Halle, und wichtige und dringliche Beschlüsse gefasst. Im Anschluss seien zwar per Dringlichkeitsbeschluss, aber immer einvernehmlich und einstimmig mit der Politik, fünf Entscheidungen auf den Weg gebracht worden. Frank Picker (SPD) sprach dem Rathaus-Team und den vielen Ehrenamtlichen seinen Dank aus. Jeder, der sich eingebracht habe, sei wichtig für die Gemeinde: „Ich bin stolz, und ich glaube, da spreche ich im Namen der hier anwesenden Ratsmitglieder, dass die Menschen in Hüllhorst, wenn es darauf ankommt, sich gegenseitig helfen und unterstützen. Das ist ein beruhigendes Gefühl für alle, die in unserer Gesellschaft auf Hilfe angewiesen sind."

Hüllhorster Bürgermeister dementiert Corona-Gerüchte

Bürgermeister Bernd Rührup appelliert an die Bürger, wegen des Coronavirus nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben, denn so schützt man sich und andere vor einer Infektion. © Gemeine Hüllhorst

Hüllhorst. Sein Dank galt allen, die während Corona Zeiten angepackt haben, kurzfristige und kreative Lösungen entwickelt und umgesetzt haben und mit großem persönlichen Einsatz zu der guten Bewältigung dieser außergewöhnlichen Lage vor Ort beigetragen haben: Bürgermeister Bernd Rührup informierte die Ratsmitglieder am Mittwochabend über die Entwicklung in Hüllhorst. Namentlich nannte er die ehrenamtliche Initiative „Helfer vor Ort". Die Gruppe machte ihrem Namen alle Ehre, als sie am frühen Mittwochnachmittag aktiv wurde, um eine Familie in Bröderhausen, die bei einem Wohnhausbrand Hab und Gut verloren hatte, zu unterstützen.

Der Bürgermeister rief noch einmal die Chronologie der Ereignisse in Erinnerung. Bereits Ende Februar habe der Städte- und Gemeindetag gewarnt und am 10. März der Kreis seinen Krisenstab aktiviert. Am 12. März wurden die Kommunen zur „zuständigen Behörde für die Durchführung der notwendigen Maßnahmen vor Ort" ernannt und der „Stab für außergewöhnliche Ereignisse" installiert, zu dem neben dem Bürgermeister, die Fachbereichsleiter, der Bauhof-Chef, die Wehrführung und die Polizei zählten. 22 Mal habe das Hüllhorster Gremium bisher getagt.

Den Allgemeinverfügungen der Kommune folgte am 22. März durch das Land die Corona-Schutzverordnung mit Kontaktbeschränkungen, Hygienevorschriften, Abstandsgeboten, Absage aller öffentlichen Veranstaltungen und so weiter. Zuwiderhandlungen wurden mit Bußgeldern geahndet. 20 Bußgelder seien in Hüllhorst verhängt worden.

In diesem Zusammenhang trat der Bürgermeister ausdrücklich Gerüchten entgegen, anlässlich einer Geburtstagsfeier in Tengern und einer Silberhochzeit in Oberbauerschaft seien erhebliche Bußgelder ausgesprochen worden: „Da war überhaupt nichts dran." Ebenso entspreche das Gerücht, dass angeblich ein Gewerbebetrieb sich nicht an die Corona-Schutzverordnungen gehalten habe, nicht der Wahrheit. Bernd Rührup stellte unmissverständlich klar, dass es kein einziges Verfahren gegen einen Gewerbebetrieb gegeben habe. Alle hätten sich vorbildlich verhalten.

Das Rathaus war bis zum 4. Mai geschlossen, außer für Notfälle. Dafür gab es ein Ausgabefenster zum Parkplatz, wo alle dringenden Angelegenheiten erledigt werden konnten. Inzwischen habe das Rathaus wieder geöffnet. Da aber kein Foyer vorhanden ist, wird nach wie vor um vorherige Terminvereinbarung gebeten.

Sehr bedauerlich sei es für ihn wie für seine beiden Stellvertreter Hans Hamel und Karl-Heinz Kröger, dass sie die Besuche der Jubilare einstellen mussten. Statt der persönlichen Gratulation und eines Präsents gibt es nun eine Karte und einen Ilex-Gutschein als ein Stück Wirtschaftsförderung vor Ort.

Rührups Dank galt den Mitarbeitern im Rathaus sowie den Schulen, die es in kürzester Zeit geschafft hätten Lösungen zu entwickeln.

Glücklicherweise, so der Bürgermeister, habe der Rat noch am 12. März getagt, damals bereits in der Ilex-Halle, und wichtige und dringliche Beschlüsse gefasst. Im Anschluss seien zwar per Dringlichkeitsbeschluss, aber immer einvernehmlich und einstimmig mit der Politik, fünf Entscheidungen auf den Weg gebracht worden.

Frank Picker (SPD) sprach dem Rathaus-Team und den vielen Ehrenamtlichen seinen Dank aus. Jeder, der sich eingebracht habe, sei wichtig für die Gemeinde: „Ich bin stolz, und ich glaube, da spreche ich im Namen der hier anwesenden Ratsmitglieder, dass die Menschen in Hüllhorst, wenn es darauf ankommt, sich gegenseitig helfen und unterstützen. Das ist ein beruhigendes Gefühl für alle, die in unserer Gesellschaft auf Hilfe angewiesen sind."

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