Hohe Strafen für "Penny-Räuber": Männer müssen ins Gefängnis Gerald Dunkel Bünde/Kirchlengern/Lübbecke. Die beiden Männer (36 und 47) aus Lübbecke, die im Januar die Penny-Filiale an der Elsestraße in Südlengern überfallen haben, müssen ins Gefängnis. Das Landgericht Bielefeld verurteilte am Freiage beide zu mehrjährigen Haftstrafen. Der jüngere wurde in der Tatnacht noch vor Ort von der Polizei gefasst. Er leistete nach den Worten seines Verteidiger Lutz Klose später Aufklärungshilfe, war sich mildernd auf sein Urteil auswirkte. Er erhielt 3 Jahre und 9 Monate im offenen Vollzug. Sein Mittäter habe ein Alkoholproblem, so Klose, und komme aufgrund dessen schon nicht für einen offenen Vollzug in Frage. Er muss für 4 Jahre und 6 Monate hinter Gitter. Damit blieb das Landgericht unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die 6 Jahre für den älteren und 4 Jahre und 6 Monate für den jüngeren Täter forderte. Positiv wirkte sich für beide Männer aus, dass bei den Opfern keine bleibenden Schäden zurückzubleiben scheinen. Laut Verteidiger Lutz Klose hätten die beiden Penny-Mitarbeiterinnen schon am nächsten Tag wieder die Arbeit aufgenommen. Auch von den drei Kunden seien keine traumatisch begründeten Schädigungen angezeigt worden. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. Ob Revision eingelegt wird, ist von Seiten der Staatsanwaltschaft wie auch aus Verteidigersicht noch offen.

Hohe Strafen für "Penny-Räuber": Männer müssen ins Gefängnis

Polizisten untersuchen in der Nacht den Tatort. © Gerald Dunkel

Bünde/Kirchlengern/Lübbecke. Die beiden Männer (36 und 47) aus Lübbecke, die im Januar die Penny-Filiale an der Elsestraße in Südlengern überfallen haben, müssen ins Gefängnis. Das Landgericht Bielefeld verurteilte am Freiage beide zu mehrjährigen Haftstrafen. Der jüngere wurde in der Tatnacht noch vor Ort von der Polizei gefasst. Er leistete nach den Worten seines Verteidiger Lutz Klose später Aufklärungshilfe, war sich mildernd auf sein Urteil auswirkte.

Er erhielt 3 Jahre und 9 Monate im offenen Vollzug. Sein Mittäter habe ein Alkoholproblem, so Klose, und komme aufgrund dessen schon nicht für einen offenen Vollzug in Frage. Er muss für 4 Jahre und 6 Monate hinter Gitter. Damit blieb das Landgericht unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die 6 Jahre für den älteren und 4 Jahre und 6 Monate für den jüngeren Täter forderte.


Links

Das Mindener Tageblatt ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.

Positiv wirkte sich für beide Männer aus, dass bei den Opfern keine bleibenden Schäden zurückzubleiben scheinen. Laut Verteidiger Lutz Klose hätten die beiden Penny-Mitarbeiterinnen schon am nächsten Tag wieder die Arbeit aufgenommen. Auch von den drei Kunden seien keine traumatisch begründeten Schädigungen angezeigt worden.

Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. Ob Revision eingelegt wird, ist von Seiten der Staatsanwaltschaft wie auch aus Verteidigersicht noch offen.

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Regionales