Hochzeitskorso mit hochmotorisierten Autos gefährdet Verkehr auf A2 Hannover (mt/jhr). Die PS-strotzenden Autos waren mit langsamer Geschwindigkeit und eingeschaltetem Warnblinklicht auf der Mittelspur unterwegs: Am Samstag hat die Polizei Dank der Hinweise mehrerer Zeugen acht Fahrer eines Hochzeitskorsos gestoppt und identifiziert. Nun sucht die Polizei weitere Zeugen und weitere Autofahrer, die eventuell durch das Verhalten gefährdet wurden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Autobahnpolizei Hannover meldeten erste Zeugen am Samstag gegen 14.45 Uhr den Autokorso auf der A2 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen den Anschlussstellen Herrenhausen und Garbsen: Mindestens acht hochmotorisierte Autos waren auf der dreispurigen Autobahn hintereinander auf der Hauptfahrspur mit einer Geschwindigkeit von etwa 50 Kilometern pro Stunde. Dabei hatten alle Fahrzeuge ein eingeschaltetes Warnblinklicht. Durch das Verhalten der Fahrer im Autokorso waren andere Auto- und Lkw-Fahrende gezwungen, teilweise stark zu bremsen und zu überholen. Durch die erhebliche Verlangsamung des fließenden Verkehrs entstanden mehrere brenzlige Situationen, berichtet die Polizei. Dabei kam es zu einer Gefährdung eines weißen Audi SQ 7, dessen Fahrer noch unbekannt ist. Trotz intensiver Fahndung konnte die Polizei die Kolonne aber zunächst nicht finden. Gegen 16 Uhr meldeten weitere Zeugen offenbar denselben Autokorso in der entgegengesetzten Fahrtrichtung der A2 nach Berlin in Höhe der Tank- und Rastanlage Garbsen. Zeugen beschrieben erneut das gleiche Fahrverhalten und die gleichen Fahrzeuge. An der Berenbosteler Straße in Garbsen bemerkte eine Polizeistreife dann die Kolonne von neun Autos. An der Einmündung Auf der Horst / Planetenring kontrollierten mehrere Einsatzkräfte dann acht Fahrer und die Insassen, die offenbar einer Hochzeitsgesellschaft angehörten.Bei den Autos handelt es sich um sechs hochmotorisierte Modelle des Herstellers Mercedes Benz, einen roten Porsche und einen grauen VW. Ein Mercedes hat ein Kennzeichen aus Hameln, die anderen Autos sind jeweils in Hannover gemeldet. Die acht männlichen Fahrer sind 24, 26, 27, 27, 27, 27, 28 und 34 Jahre alt. Ein weiterer Fahrer eines weißen Autos mit hannoverschem Kennzeichen flüchtete mit seinem Fahrzeug. Die Polizei entließ die Kontrollierten sukzessive nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen.Gegen alle acht bekannten Fahrer nahmen die Einsatzkräfte Ermittlungen wegen Nötigung oder versuchter Nötigung im Straßenverkehr und wegen verschiedener Ordnungswidrigkeiten auf. Die Beamten gehen davon aus, dass die Kolonne durchgehend zwischen 14.45 Uhr und 16 Uhr im Bereich zwischen Hannover-Herrenhausen und Wunstorf unterwegs gewesen ist. Daher werden weitere Zeugen gesucht, die Hinweise zur Fahrstrecke und zu etwaigen weiteren Gefährdungen oder Nötigungen geben können. Insbesondere bittet die Polizei betroffene Autofahrer, wie den Fahrenden des Audi SQ 7, darum, sich bei der Autobahnpolizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-8930 zu melden.
Anzeige Werbung

Hochzeitskorso mit hochmotorisierten Autos gefährdet Verkehr auf A2

Mindestens acht Fahrzeuge behinderten den Verkehr auf der A2 am Samstag stark. © Symbolfoto: Pixabay

Hannover (mt/jhr). Die PS-strotzenden Autos waren mit langsamer Geschwindigkeit und eingeschaltetem Warnblinklicht auf der Mittelspur unterwegs: Am Samstag hat die Polizei Dank der Hinweise mehrerer Zeugen acht Fahrer eines Hochzeitskorsos gestoppt und identifiziert. Nun sucht die Polizei weitere Zeugen und weitere Autofahrer, die eventuell durch das Verhalten gefährdet wurden.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Autobahnpolizei Hannover meldeten erste Zeugen am Samstag gegen 14.45 Uhr den Autokorso auf der A2 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen den Anschlussstellen Herrenhausen und Garbsen: Mindestens acht hochmotorisierte Autos waren auf der dreispurigen Autobahn hintereinander auf der Hauptfahrspur mit einer Geschwindigkeit von etwa 50 Kilometern pro Stunde. Dabei hatten alle Fahrzeuge ein eingeschaltetes Warnblinklicht.

Durch das Verhalten der Fahrer im Autokorso waren andere Auto- und Lkw-Fahrende gezwungen, teilweise stark zu bremsen und zu überholen. Durch die erhebliche Verlangsamung des fließenden Verkehrs entstanden mehrere brenzlige Situationen, berichtet die Polizei. Dabei kam es zu einer Gefährdung eines weißen Audi SQ 7, dessen Fahrer noch unbekannt ist. Trotz intensiver Fahndung konnte die Polizei die Kolonne aber zunächst nicht finden.

Gegen 16 Uhr meldeten weitere Zeugen offenbar denselben Autokorso in der entgegengesetzten Fahrtrichtung der A2 nach Berlin in Höhe der Tank- und Rastanlage Garbsen. Zeugen beschrieben erneut das gleiche Fahrverhalten und die gleichen Fahrzeuge. An der Berenbosteler Straße in Garbsen bemerkte eine Polizeistreife dann die Kolonne von neun Autos. An der Einmündung Auf der Horst / Planetenring kontrollierten mehrere Einsatzkräfte dann acht Fahrer und die Insassen, die offenbar einer Hochzeitsgesellschaft angehörten.

Bei den Autos handelt es sich um sechs hochmotorisierte Modelle des Herstellers Mercedes Benz, einen roten Porsche und einen grauen VW. Ein Mercedes hat ein Kennzeichen aus Hameln, die anderen Autos sind jeweils in Hannover gemeldet. Die acht männlichen Fahrer sind 24, 26, 27, 27, 27, 27, 28 und 34 Jahre alt. Ein weiterer Fahrer eines weißen Autos mit hannoverschem Kennzeichen flüchtete mit seinem Fahrzeug. Die Polizei entließ die Kontrollierten sukzessive nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen.Gegen alle acht bekannten Fahrer nahmen die Einsatzkräfte Ermittlungen wegen Nötigung oder versuchter Nötigung im Straßenverkehr und wegen verschiedener Ordnungswidrigkeiten auf.

Die Beamten gehen davon aus, dass die Kolonne durchgehend zwischen 14.45 Uhr und 16 Uhr im Bereich zwischen Hannover-Herrenhausen und Wunstorf unterwegs gewesen ist. Daher werden weitere Zeugen gesucht, die Hinweise zur Fahrstrecke und zu etwaigen weiteren Gefährdungen oder Nötigungen geben können. Insbesondere bittet die Polizei betroffene Autofahrer, wie den Fahrenden des Audi SQ 7, darum, sich bei der Autobahnpolizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-8930 zu melden.

Anzeige Werbung
Copyright © Mindener Tageblatt 2022
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Mehr zum Thema