Rauchwolke über dem Wiehengebirge: Großbrand in Hüllhorst nach Stunden gelöscht Patrick Schwemling Hüllhorst-Schnathorst. Ein Feuer bei einer Firma im Hüllhorster Ortsteil Schnathorst hat am Mittag zu einer großen, schwarzen Rauchwolke über dem Wiehengebirge, die auch von Minden aus gut zu erkennen war, gesorgt. Wie die Polizei-Leitstelle auf MT-Anfrage mitteilte, wurde dort zunächst ein Palettenbrand in einem Industriegebiet in der der Altendorfstraße gemeldet. Das Feuer soll in einem Lager ausgebrochen sein. Die Kreisleitstelle bestätigte auf MT-Anfrage einen Großbrand bei einer Firma, der inzwischen gelöscht wurde. Verletzte habe sich dabei niemand.  Zu Beginn konnte erst nicht mitgeteilt werden, welches Ausmaß das Feuer genommen hatte. Auch über Sach- oder Personenschäden waren zunächst noch keine Informationen bekannt. Die Polizei ist genau wie die Feuerwehr weiter Ort, hieß es erst aus der Leitstelle. Laut späterer Mitteilung der Polizei seien jedoch zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort, es handele sich um einen Großbrand. Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist aktuell noch unklar. Nach ersten MT-Informationen läuft in Schnathorst ein größerer Einsatz, da auch von der Feuerwache in der Mindener Nordstadt zahlreiche Fahrzeuge Richtung Schnathorst losgefahren sind. Die Wache soll in dem Zuge auch von der freiwilligen Feuerwehr nachbesetzt worden sein. Auch etliche Bilder und Videos, die aktuell in sozialen Netzwerken und Whatsapp-Gruppen kursieren, zeichnen das Bild eines Großbrandes. Dabei sind lodernde Flammen auf dem Firmengelände, zahlreiche Einsatzkräfte und Fahrzeuge der Feuerwehr sowie eine extrem große, schwarze Rauchwolke, deren Rauchschwaden schnell und hoch in den Himmel aufsteigen, zu sehen. Gegen 15.30 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Es ist den Einsatzkräften gelungen, ein Übergreifen des Feuers auf die umliegenden Firmen zu verhindern. Die Lagerhalle der betroffenen Firma ist komplett abgebrannt. Die nur wenige Meter entfernte Produktionshalle konnte jedoch gerettet werden. Insgesamt sind noch immer (Stand 15.45 Uhr) mehr als 100 Einsatzkräfte vor Ort, darunter die Feuerwehren aus Minden, Bad Oeynhausen, Lübbecke, Löhne, Petershagen und Porta Westfalica. Aus Porta war der sogenannte CBRN Erkunder im Einsatz. Dieses Fahrzeug ist zum Messen, Spüren und Melden radioaktiver und chemischer Kontaminationen und Quellen sowie dem Kennzeichnen und Überwachen kontaminierter Bereiche geeignet. Ebenso kam eine Drehleiter zum Einsatz. Auch die Kriminalpolizei Minden macht sich derzeit in Schnathorst ein Bild von der Lage, um die Brandursache zu ermitteln. Am Mittag hatte auch die Warnapp NINA vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe eine Warnung vor Rauchgasen herausgegeben. Wegen des Brands komme es zu Geruchsbelästigung und Rauchniederschlag. Im betroffenen Bereich solle man sich in geschlossene Räume begeben und vorsorglich Türen und Fenster schließen. Ebenso sollen Klima- und Lüftungsanlagen ausgeschaltet werden. Die Warnung gilt nicht nur für die Gemeinde Hüllhorst, sondern auch für Hille, Bad Oeynhausen, Minden, Lübbecke und Porta Westfalica. Wegen des Einsatzes kam es auch zu Verkehrsbehinderungen. Das gesamte Areal war weiträumig abgesperrt, die Tengeraner Straße war für mehrere Stunden voll gesperrt.

Rauchwolke über dem Wiehengebirge: Großbrand in Hüllhorst nach Stunden gelöscht

Zu dem Großbrand in einer Maschinenbaufirma in Hüllhorst-Schnathorst
wurden mehr als 100 Einsatzkräfte aus dem gesamten Kreisgebiet gerufen.
© Klaus Frensing

Hüllhorst-Schnathorst. Ein Feuer bei einer Firma im Hüllhorster Ortsteil Schnathorst hat am Mittag zu einer großen, schwarzen Rauchwolke über dem Wiehengebirge, die auch von Minden aus gut zu erkennen war, gesorgt. Wie die Polizei-Leitstelle auf MT-Anfrage mitteilte, wurde dort zunächst ein Palettenbrand in einem Industriegebiet in der der Altendorfstraße gemeldet. Das Feuer soll in einem Lager ausgebrochen sein. Die Kreisleitstelle bestätigte auf MT-Anfrage einen Großbrand bei einer Firma, der inzwischen gelöscht wurde. Verletzte habe sich dabei niemand. 

Zu Beginn konnte erst nicht mitgeteilt werden, welches Ausmaß das Feuer genommen hatte. Auch über Sach- oder Personenschäden waren zunächst noch keine Informationen bekannt. Die Polizei ist genau wie die Feuerwehr weiter Ort, hieß es erst aus der Leitstelle. Laut späterer Mitteilung der Polizei seien jedoch zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort, es handele sich um einen Großbrand. Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist aktuell noch unklar.

Das Feuer in Schnathorst sorgt für eine große Rauchwolke, die wie hier zu sehen ist, auch in Hille gut erkennbar war. Foto: - © pr
Das Feuer in Schnathorst sorgt für eine große Rauchwolke, die wie hier zu sehen ist, auch in Hille gut erkennbar war. Foto: - © pr

Nach ersten MT-Informationen läuft in Schnathorst ein größerer Einsatz, da auch von der Feuerwache in der Mindener Nordstadt zahlreiche Fahrzeuge Richtung Schnathorst losgefahren sind. Die Wache soll in dem Zuge auch von der freiwilligen Feuerwehr nachbesetzt worden sein. Auch etliche Bilder und Videos, die aktuell in sozialen Netzwerken und Whatsapp-Gruppen kursieren, zeichnen das Bild eines Großbrandes. Dabei sind lodernde Flammen auf dem Firmengelände, zahlreiche Einsatzkräfte und Fahrzeuge der Feuerwehr sowie eine extrem große, schwarze Rauchwolke, deren Rauchschwaden schnell und hoch in den Himmel aufsteigen, zu sehen.

Die Lagerhalle ist komplett abgebrannt.  - © Klaus Frensing
Die Lagerhalle ist komplett abgebrannt.  - © Klaus Frensing

Gegen 15.30 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Es ist den Einsatzkräften gelungen, ein Übergreifen des Feuers auf die umliegenden Firmen zu verhindern. Die Lagerhalle der betroffenen Firma ist komplett abgebrannt. Die nur wenige Meter entfernte Produktionshalle konnte jedoch gerettet werden.

Insgesamt sind noch immer (Stand 15.45 Uhr) mehr als 100 Einsatzkräfte vor Ort, darunter die Feuerwehren aus Minden, Bad Oeynhausen, Lübbecke, Löhne, Petershagen und Porta Westfalica. Aus Porta war der sogenannte CBRN Erkunder im Einsatz. Dieses Fahrzeug ist zum Messen, Spüren und Melden radioaktiver und chemischer Kontaminationen und Quellen sowie dem Kennzeichnen und Überwachen kontaminierter Bereiche geeignet. Ebenso kam eine Drehleiter zum Einsatz. Auch die Kriminalpolizei Minden macht sich derzeit in Schnathorst ein Bild von der Lage, um die Brandursache zu ermitteln.

Die Warnapp NINA hat um 13.35 Uhr eine Warnung vor Brandgasen für diesen Bereich herausgegeben. Screenshot: - © MT-Redaktion
Die Warnapp NINA hat um 13.35 Uhr eine Warnung vor Brandgasen für diesen Bereich herausgegeben. Screenshot: - © MT-Redaktion

Am Mittag hatte auch die Warnapp NINA vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe eine Warnung vor Rauchgasen herausgegeben. Wegen des Brands komme es zu Geruchsbelästigung und Rauchniederschlag. Im betroffenen Bereich solle man sich in geschlossene Räume begeben und vorsorglich Türen und Fenster schließen. Ebenso sollen Klima- und Lüftungsanlagen ausgeschaltet werden. Die Warnung gilt nicht nur für die Gemeinde Hüllhorst, sondern auch für Hille, Bad Oeynhausen, Minden, Lübbecke und Porta Westfalica.

Wegen des Einsatzes kam es auch zu Verkehrsbehinderungen. Das gesamte Areal war weiträumig abgesperrt, die Tengeraner Straße war für mehrere Stunden voll gesperrt.

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