Großbrand in Evesen: Feuerwehr mehr als zehn Stunden bei brennendem Strohlager im Einsatz Bückeburg (mt/ps). Mehr als zehn Stunden war die Feuerwehr Bückeburg mit rund 100 Personen am Freitag bei einem Scheunenbrand in Evesen im Einsatz. Dort brannte gegen 14.30 Uhr ein Strohlager und drohte auf eine benachbarte Grünfläche überzugreifen. Verletzt wurde bei dem Brand niemand, wie Moritz Gumin, Pressewart der Feuerwehr Bückeburg mitteilt. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte das Strohlager bereits in voller Ausdehnung und breitete sich zügig aus. Damit es nicht auf eine benachbarte Grünfläche übergreift, wurde umgehend ein Löschangriff mit mehreren C-Rohren und unter schwerem Atemschutz begonnen. Zusätzlich wurde ein Wasserwerfer eingesetzt, so dass ein Übergreifen auf die Grünfläche verhindert wurde. In dem Strohlager brannten ungefähr 200 Rundballen, die mit Hilfe von Landwirten aus dem Lager gefahren, und auf einer Freifläche auseinandergezogen wurden. Dort löschte sie die Feuerwehr schließlich ab. Parallel zu der Freifläche wurden die noch brennenden Strohballen im Lager mit dem Wasserwerfer und einem Schaum-Wasser-Werfer weiter abgelöscht. Das Löschwasser wurde über mehrere hundert Meter vom Gevattersee und einem nahegelegene Bach entnommen. Wie Gumin mitteilt, bestand eine Gefahr für die Bevölkerung und der Umwelt zu keinem Zeitpunkt. Parallel zum brennenden Strohlager wurde ein weiteres Feuer im Bereich des Gevattersees gemeldet. Dort wurde der Leitstelle von Spaziergängern ein Flächenbrand gemeldet. Die Feuerwehr fand dort ein bereits erloschenes Feuer vor. Die ungefähr 16 Quadratmeter große Flöche wurde nachgelöscht und mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Das sommerliche Wetter und Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius erschwerten der Feuerwehr die Arbeit bei dem Großbrand in Evesen. "Das Arbeiten in der Schutzkleidung und dazu unter schwerem Atemschutz ist nicht einfach", lobte Gumin und fügte an: "Eine hervorragende Leistung jeder Einsatzkraft." Hier sei es wichtig gewesen, dass alle Personen genug trinken und sich gegenseitig ablösten, um genug Pause zu machen. Zusätzlich wurde am Abend eine warme Mahlzeit zubereitet. Gegen 19.30 Uhr wurde zudem die Ortsfeuerwehr Cammer mit frischem Personal nachalarmiert, um die geschafften Feuerwehrleute abzulösen. Ungefähr um 1 Uhr in der Nacht war der Brand gelöscht, so dass mehr als 100 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Bückeburg-Stadt, Cammer, Evesen, Röcke, der Hygienekomponente und der ELW-Gruppe der Stadtfeuerwehr, sowie der Polizei und dem Rettungsdienst nach rund 10 Stunden ihre Arbeit beenden konnten. Die Reinigungs- und Aufräumarbeiten werden noch mehrere Tage in Anspruch nehmen.

Großbrand in Evesen: Feuerwehr mehr als zehn Stunden bei brennendem Strohlager im Einsatz

Fotos: Moritz Gumin/Feuerwehr Bückeburg

Bückeburg (mt/ps). Mehr als zehn Stunden war die Feuerwehr Bückeburg mit rund 100 Personen am Freitag bei einem Scheunenbrand in Evesen im Einsatz. Dort brannte gegen 14.30 Uhr ein Strohlager und drohte auf eine benachbarte Grünfläche überzugreifen. Verletzt wurde bei dem Brand niemand, wie Moritz Gumin, Pressewart der Feuerwehr Bückeburg mitteilt.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte das Strohlager bereits in voller Ausdehnung und breitete sich zügig aus. Damit es nicht auf eine benachbarte Grünfläche übergreift, wurde umgehend ein Löschangriff mit mehreren C-Rohren und unter schwerem Atemschutz begonnen. Zusätzlich wurde ein Wasserwerfer eingesetzt, so dass ein Übergreifen auf die Grünfläche verhindert wurde.

In dem Strohlager brannten ungefähr 200 Rundballen, die mit Hilfe von Landwirten aus dem Lager gefahren, und auf einer Freifläche auseinandergezogen wurden. Dort löschte sie die Feuerwehr schließlich ab. Parallel zu der Freifläche wurden die noch brennenden Strohballen im Lager mit dem Wasserwerfer und einem Schaum-Wasser-Werfer weiter abgelöscht. Das Löschwasser wurde über mehrere hundert Meter vom Gevattersee und einem nahegelegene Bach entnommen. Wie Gumin mitteilt, bestand eine Gefahr für die Bevölkerung und der Umwelt zu keinem Zeitpunkt.

Parallel zum brennenden Strohlager wurde ein weiteres Feuer im Bereich des Gevattersees gemeldet. Dort wurde der Leitstelle von Spaziergängern ein Flächenbrand gemeldet. Die Feuerwehr fand dort ein bereits erloschenes Feuer vor. Die ungefähr 16 Quadratmeter große Flöche wurde nachgelöscht und mit der Wärmebildkamera kontrolliert.

Das sommerliche Wetter und Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius erschwerten der Feuerwehr die Arbeit bei dem Großbrand in Evesen. "Das Arbeiten in der Schutzkleidung und dazu unter schwerem Atemschutz ist nicht einfach", lobte Gumin und fügte an: "Eine hervorragende Leistung jeder Einsatzkraft." Hier sei es wichtig gewesen, dass alle Personen genug trinken und sich gegenseitig ablösten, um genug Pause zu machen. Zusätzlich wurde am Abend eine warme Mahlzeit zubereitet.

Gegen 19.30 Uhr wurde zudem die Ortsfeuerwehr Cammer mit frischem Personal nachalarmiert, um die geschafften Feuerwehrleute abzulösen. Ungefähr um 1 Uhr in der Nacht war der Brand gelöscht, so dass mehr als 100 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Bückeburg-Stadt, Cammer, Evesen, Röcke, der Hygienekomponente und der ELW-Gruppe der Stadtfeuerwehr, sowie der Polizei und dem Rettungsdienst nach rund 10 Stunden ihre Arbeit beenden konnten.

Die Reinigungs- und Aufräumarbeiten werden noch mehrere Tage in Anspruch nehmen.

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Regionales