Brand auf Stemweder Bauernhof: Sachverständige stellen Brandstiftung fest Joern Spreen-Ledebur Stemwede-Levern. Feuerwehrleute hatten diesen schlimmen Verdacht schon, während die Löscharbeiten noch andauerten. Sie haben recht behalten: Der Brand eines Schweine-Aufzuchtstalls  auf einem Bauernhof an der Leverner Straße in Levern in der Nacht zu Ostermontag ist vorsätzlich gelegt worden. Zu dieser Feststellung kommt ein Brandursachensachverständiger, den die Polizei Minden bei ihren Ermittlungen eingeschaltet hatte. Auf die Brandstiftung deuten Spuren an zwei am Stall abgestellte Traktoren hin, teilte Polizeisprecher Thomas Bensch mit. In dem Aufzuchtstall des Bauernhofes waren 60 Sauen und 400 Ferkel untergebracht. Gemeldet wurde der Brand des rund 500 Quadratmeter großen Schweinestalls am Ostermontag gegen 0.15 Uhr. Bei Eintreffen der Feuerwehr standen bereits große Teile des Gebäudes in Flammen. Im Feuer starben eine Vielzahl von Sauen und Ferkeln. Zudem wurde ein Traktor zerstört und ein weiterer in Mitleidenschaft gezogen. Es entstand ein Sachschaden im sechsstelligen Bereich. Traktor ausgebrannt, Anhänger unbeschädigt Der Traktor, der direkt neben dem Stall stand, brannte komplett aus. Bei einem anderen Traktor wurde ein Vorderreifen beschädigt. Zwischen den beiden Zugmaschinen stand ein Anhänger, der augenscheinlich keine Brandspuren aufwies. Die Flammen, so hatte es die Polizei am Dienstag mitgeteilt, hatten vom brennenden Traktor durch die Lüftungsanlage des Stalls auf das Gebäude übergegriffen. Neben den bisherigen Erkenntnissen bitten die Brandermittler die Bevölkerung nochmals um Unterstützung. Wer zur Tatzeit oder auch davor im Bereich Leverner Straße, Göking sowie Niederdorf oder in der weiträumigen Umgebung verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter Tel. (0571) 8 86 60 bei der Polizei in Minden zu melden.

Brand auf Stemweder Bauernhof: Sachverständige stellen Brandstiftung fest

Ein in der Scheune des Leverner Bauernhofs abgestellter Traktor brannte aus, beim anderen brannte ein Vorderreifen. Der Anhänger dazwischen blieb unbeschädigt. © Joern Spreen-Ledebur

Stemwede-Levern. Feuerwehrleute hatten diesen schlimmen Verdacht schon, während die Löscharbeiten noch andauerten. Sie haben recht behalten: Der Brand eines Schweine-Aufzuchtstalls  auf einem Bauernhof an der Leverner Straße in Levern in der Nacht zu Ostermontag ist vorsätzlich gelegt worden.

Zu dieser Feststellung kommt ein Brandursachensachverständiger, den die Polizei Minden bei ihren Ermittlungen eingeschaltet hatte. Auf die Brandstiftung deuten Spuren an zwei am Stall abgestellte Traktoren hin, teilte Polizeisprecher Thomas Bensch mit.

In dem Aufzuchtstall des Bauernhofes waren 60 Sauen und 400 Ferkel untergebracht. Gemeldet wurde der Brand des rund 500 Quadratmeter großen Schweinestalls am Ostermontag gegen 0.15 Uhr. Bei Eintreffen der Feuerwehr standen bereits große Teile des Gebäudes in Flammen.

Im Feuer starben eine Vielzahl von Sauen und Ferkeln. Zudem wurde ein Traktor zerstört und ein weiterer in Mitleidenschaft gezogen. Es entstand ein Sachschaden im sechsstelligen Bereich.

Traktor ausgebrannt, Anhänger unbeschädigt

Der Traktor, der direkt neben dem Stall stand, brannte komplett aus. Bei einem anderen Traktor wurde ein Vorderreifen beschädigt. Zwischen den beiden Zugmaschinen stand ein Anhänger, der augenscheinlich keine Brandspuren aufwies. Die Flammen, so hatte es die Polizei am Dienstag mitgeteilt, hatten vom brennenden Traktor durch die Lüftungsanlage des Stalls auf das Gebäude übergegriffen.

Neben den bisherigen Erkenntnissen bitten die Brandermittler die Bevölkerung nochmals um Unterstützung. Wer zur Tatzeit oder auch davor im Bereich Leverner Straße, Göking sowie Niederdorf oder in der weiträumigen Umgebung verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter Tel. (0571) 8 86 60 bei der Polizei in Minden zu melden.

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