Freizeitbad Atoll in Espelkamp öffnet Freitag: Schwimmen ohne Einschränkungen erlaubt Karsten Schulz Espelkamp (nw). Von morgen an kommen die Wasserratten wieder auf ihre Kosten. Auch die Fitnessfans dürfen sich wieder freuen. Espelkamps großes Familien- und Freizeitbad „Atoll“ öffnet von morgen, 11. Juni, an ebenso wie die mit ihm verbundene Gastronomie wieder die Türen. Und im Inneren der riesigen Freizeitanlage im Herzen der Stadt kann wieder nach Herzenslust geschwommen und gechillt werden. Auch die ruhigen Erholungsbereiche sind wieder voll zugänglich. Ebenso wie das Saunazentrum, in dem auch alle Arten der Sauna einschließlich der Aufgüsse wieder möglich sind. Michael Quell, einer der Geschäftsführer des Betreibers, der Aquapark-Management aus Münster, ist überzeugt, dass dieser Öffnungsschritt nun nachhaltiger ist als der im vergangenen Jahr, der nur wenige Monate gehalten hat, bis die nächste Corona-Welle wieder alles zunichte machte. Die etwa 50 Mitarbeiter des gesamten Zentrums hätten sich, so Quell, bereits einige Tage zuvor getroffen, um alles „wieder richtig schick und sauber zu machen“. Sie haben lange darauf gewartet, wieder Kunden begrüßen zu können, und sind deshalb alle „freudig erregt“. Zusammen mit der Wiedereröffnung des Bades werde ein Unterschied zu der Zeit der Öffnung im vergangenen Jahr deutlich, so Quell. Ins Bad würden nur Getestete, Geimpfte oder Gesunde hineingelassen. Im Bad selbst und in den Saunen gebe es keine weiteren Einschränkungen, sodass sich alle dort nach Herzenslust austoben könnten. Das Gros der Mitarbeiter habe sich in Kurzarbeit befunden, es seien nur diejenigen normal beschäftigt worden, die für die technische Unterhaltung des Bades verantwortlich zeichneten. So habe man beispielsweise das Wasser in den Becken nicht abgelassen, sondern lediglich nicht mehr erwärmt. Deshalb hätten auch die Pumpsysteme und alle weiteren wasseraufbereitenden Anlagen weiter betrieben werden müssen. Zusammen mit der Wiedereröffnung des Atoll gibt es auch einen neuen Betriebsleiter. Der von 2007 bis 2017 bereits in Espelkamp tätige Jörn Kemmener wird hier wieder – nach nur kurzer Unterbrechung – seinen Dienst verrichten. Während im Inneren des Bades so gut wie alles wieder möglich ist, ist der Zugang doch noch deutlich erschwert. Voraussetzung für den Besuch ist die Vorlage eines zertifizierten negativen Coronatests in digitaler oder ausgedruckter Form (nicht älter als 48 Stunden). Darauf weist Michael Quell ausdrücklich hin. Dies sei nur dann nicht notwendig, wenn der Gast vollständig geimpft oder genesen sei. Quell hat die neuesten Coronaschutzverordnungen immer dabei. So berichtet er, dass diese neuerliche Öffnung bis zum 24. Juni befristet ist. Er geht davon aus, dass bei weiterhin niedrigen oder noch weiter sinkenden Inzidenzwerten danach weitere Öffnungen möglich seien. Er sieht keine Infektionsgefahren mehr. Hinzu komme, so der Aquapark-Geschäftsführer, dass die heißen Saunen und auch das gechlorte Wasser nachweisbar das Coronavirus abtöteten. Die Besucherzahl im Atoll wird zunächst begrenzt sein. Es wird empfohlen, die Besuchszeit online zu buchen. Über das Buchungssystem auf der Homepage des Freizeitbades Atoll können Eintrittskarten vorab zu einer festen Zeit gebucht und bezahlt werden. Dadurch entfallen das Ausfüllen der Einverständniserklärung zur Kontaktpersonen-Nachverfolgung sowie der Bezahlvorgang an der Kasse. Es entstehe keine Warteschlange und das Infektionsrisiko werde vermindert, so Quell. Die Luca-App steht hier zusätzlich zur Nachverfolgung von Kontaktpersonen im Eingangsbereich zur Verfügung. Die Besucher können sich so beim Kommen und Verlassen des Atoll registrieren. www.atoll-espelkamp.de

Freizeitbad Atoll in Espelkamp öffnet Freitag: Schwimmen ohne Einschränkungen erlaubt

Auch die große Rutsche im Freizeitbereich des Atoll in Espelkamp darf wieder ausgiebig genutzt werden. Foto: Aquapark Management © Aquapark Management

Espelkamp (nw). Von morgen an kommen die Wasserratten wieder auf ihre Kosten. Auch die Fitnessfans dürfen sich wieder freuen. Espelkamps großes Familien- und Freizeitbad „Atoll“ öffnet von morgen, 11. Juni, an ebenso wie die mit ihm verbundene Gastronomie wieder die Türen. Und im Inneren der riesigen Freizeitanlage im Herzen der Stadt kann wieder nach Herzenslust geschwommen und gechillt werden.

Auch die ruhigen Erholungsbereiche sind wieder voll zugänglich. Ebenso wie das Saunazentrum, in dem auch alle Arten der Sauna einschließlich der Aufgüsse wieder möglich sind. Michael Quell, einer der Geschäftsführer des Betreibers, der Aquapark-Management aus Münster, ist überzeugt, dass dieser Öffnungsschritt nun nachhaltiger ist als der im vergangenen Jahr, der nur wenige Monate gehalten hat, bis die nächste Corona-Welle wieder alles zunichte machte.

Die etwa 50 Mitarbeiter des gesamten Zentrums hätten sich, so Quell, bereits einige Tage zuvor getroffen, um alles „wieder richtig schick und sauber zu machen“. Sie haben lange darauf gewartet, wieder Kunden begrüßen zu können, und sind deshalb alle „freudig erregt“. Zusammen mit der Wiedereröffnung des Bades werde ein Unterschied zu der Zeit der Öffnung im vergangenen Jahr deutlich, so Quell. Ins Bad würden nur Getestete, Geimpfte oder Gesunde hineingelassen. Im Bad selbst und in den Saunen gebe es keine weiteren Einschränkungen, sodass sich alle dort nach Herzenslust austoben könnten.

Das Gros der Mitarbeiter habe sich in Kurzarbeit befunden, es seien nur diejenigen normal beschäftigt worden, die für die technische Unterhaltung des Bades verantwortlich zeichneten. So habe man beispielsweise das Wasser in den Becken nicht abgelassen, sondern lediglich nicht mehr erwärmt. Deshalb hätten auch die Pumpsysteme und alle weiteren wasseraufbereitenden Anlagen weiter betrieben werden müssen.

Zusammen mit der Wiedereröffnung des Atoll gibt es auch einen neuen Betriebsleiter. Der von 2007 bis 2017 bereits in Espelkamp tätige Jörn Kemmener wird hier wieder – nach nur kurzer Unterbrechung – seinen Dienst verrichten.

Während im Inneren des Bades so gut wie alles wieder möglich ist, ist der Zugang doch noch deutlich erschwert. Voraussetzung für den Besuch ist die Vorlage eines zertifizierten negativen Coronatests in digitaler oder ausgedruckter Form (nicht älter als 48 Stunden). Darauf weist Michael Quell ausdrücklich hin. Dies sei nur dann nicht notwendig, wenn der Gast vollständig geimpft oder genesen sei.

Quell hat die neuesten Coronaschutzverordnungen immer dabei. So berichtet er, dass diese neuerliche Öffnung bis zum 24. Juni befristet ist. Er geht davon aus, dass bei weiterhin niedrigen oder noch weiter sinkenden Inzidenzwerten danach weitere Öffnungen möglich seien. Er sieht keine Infektionsgefahren mehr. Hinzu komme, so der Aquapark-Geschäftsführer, dass die heißen Saunen und auch das gechlorte Wasser nachweisbar das Coronavirus abtöteten.

Die Besucherzahl im Atoll wird zunächst begrenzt sein. Es wird empfohlen, die Besuchszeit online zu buchen. Über das Buchungssystem auf der Homepage des Freizeitbades Atoll können Eintrittskarten vorab zu einer festen Zeit gebucht und bezahlt werden. Dadurch entfallen das Ausfüllen der Einverständniserklärung zur Kontaktpersonen-Nachverfolgung sowie der Bezahlvorgang an der Kasse. Es entstehe keine Warteschlange und das Infektionsrisiko werde vermindert, so Quell.

Die Luca-App steht hier zusätzlich zur Nachverfolgung von Kontaktpersonen im Eingangsbereich zur Verfügung. Die Besucher können sich so beim Kommen und Verlassen des Atoll registrieren.

www.atoll-espelkamp.de

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