Frau bei Messerattacke in Bückeburg-Ahnsen verletzt: 60-Jähriger unter Tötungsverdacht Leonhard Behmann Bückeburg (szlz). In der kleinen Gemeinde Ahnsen hat sich am Donnerstagmorgen ein Gewaltverbrechen ereignet. Ein 60 Jahre alter Mann soll versucht haben, seine von ihm getrennt lebende Ehefrau (59) mit einem Messer zu töten. Die Staatsanwaltschaft Bückeburg wirft dem mutmaßlichen Gewaltverbrecher versuchten Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vor. Dem Opfer, das aus Ahnsen stammt, wurden Verletzungen zugefügt. „Die Frau wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht und dort behandelt“, sagt Staatsanwalt Nils-Holger Dreißig auf Nachfrage der SZ/LZ. Der mutmaßliche Täter konnte von der Polizei gefasst werden – er wurde noch am Donnerstagnachmittag einem Haftrichter des Amtsgerichtes in Bückeburg vorgeführt. „Wir haben aufgrund des dringenden Tatverdachtes einen Haftbefehl beantragt“, erklärt Dreißig im Gespräch mit unserer Zeitung. Der Richter erließ Haftbefehl gegen den Beschuldigten. „Es besteht der Haftgrund der Schwerkriminalität“, sagt Dreißig. Der mutmaßliche Täter wurde kurz darauf in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Gewalttat hat sich gestern Morgen gegen 7 Uhr in Ahnsen abgespielt. Der 60-Jährige soll seine Ex-Frau mit einem Messer angegriffen und dabei verletzt haben. Wie der Gesundheitszustand der Frau derzeit ist und wie schwer sie verletzt wurde, konnte die Staatsanwaltschaft noch nicht sagen. Lebensgefahr würde aber nicht bestehen. „Wir gehen aber davon aus, dass der Mann die Absicht hatte, die Frau zu töten“, sagt Staatsanwalt Dreißig. Dafür gebe es eindeutige Hinweise. Polizeibeamte sperrten nach der Tat die Bückeburger Straße großräumig mit Flatterband ab. Das für Mord und Totschlag zuständige Fachkommissariat 1 des n Kriminaldienstes in Nienburg hat die Ermittlungen übernommen. Ermittler und Kriminaltechniker zogen sich weiße Schutzanzüge und Mundschutz an, um keine Spuren zu legen. Im strömenden Regen sicherte das Team am Tatort Spuren. Insbesondere wurden ein blauer VW Polo und ein Mitsubishi Geländewagen längere Zeit unter die Lupe genommen. Ermittler fanden an der Beifahrertür des Geländewagens Blutstropfen. Spurensicherer fotografierten die beiden Fahrzeuge, die auf der Bückeburger Straße abgestellt wurden, von außen und von innen. Im Kofferraum und auf den Sitzen wurden Spuren gesichert, Gegenstände in Tüten verpackt. Nach Informationen unserer Zeitung war darunter auch ein Handy. Zudem wurden Kleidungsstücke und Tüten, die sich in dem Auto befinden, untersucht. Der Volkswagen ist an der Front beschädigt. Ermittler fotografierten den Schaden und vermaßen ihn mit einem Zollstock. Mordermittler waren derweil in einem Wohnhaus im Einsatz. Ob sich die Tat auf der Straße oder in einem Haus angespielt hat, wollte die Staatsanwaltschaft nicht sagen. Auch nicht, was genau passiert ist. „Aus ermittlungstaktischen Gründen können wir derzeit keine weiteren Angaben zu Details machen“, sagt Dreißig auf Nachfrage. Die Spurensuche in Ahnsen dauerte bis zum Nachmittag an.

Frau bei Messerattacke in Bückeburg-Ahnsen verletzt: 60-Jähriger unter Tötungsverdacht

Einsatz in Ahnsen – Kriminaltechniker sichern Spuren. Foto: Leonhard Behmann © mm

Bückeburg (szlz). In der kleinen Gemeinde Ahnsen hat sich am Donnerstagmorgen ein Gewaltverbrechen ereignet. Ein 60 Jahre alter Mann soll versucht haben, seine von ihm getrennt lebende Ehefrau (59) mit einem Messer zu töten.

Die Staatsanwaltschaft Bückeburg wirft dem mutmaßlichen Gewaltverbrecher versuchten Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vor. Dem Opfer, das aus Ahnsen stammt, wurden Verletzungen zugefügt. „Die Frau wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht und dort behandelt“, sagt Staatsanwalt Nils-Holger Dreißig auf Nachfrage der SZ/LZ. Der mutmaßliche Täter konnte von der Polizei gefasst werden – er wurde noch am Donnerstagnachmittag einem Haftrichter des Amtsgerichtes in Bückeburg vorgeführt. „Wir haben aufgrund des dringenden Tatverdachtes einen Haftbefehl beantragt“, erklärt Dreißig im Gespräch mit unserer Zeitung. Der Richter erließ Haftbefehl gegen den Beschuldigten. „Es besteht der Haftgrund der Schwerkriminalität“, sagt Dreißig. Der mutmaßliche Täter wurde kurz darauf in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die Gewalttat hat sich gestern Morgen gegen 7 Uhr in Ahnsen abgespielt. Der 60-Jährige soll seine Ex-Frau mit einem Messer angegriffen und dabei verletzt haben. Wie der Gesundheitszustand der Frau derzeit ist und wie schwer sie verletzt wurde, konnte die Staatsanwaltschaft noch nicht sagen. Lebensgefahr würde aber nicht bestehen. „Wir gehen aber davon aus, dass der Mann die Absicht hatte, die Frau zu töten“, sagt Staatsanwalt Dreißig. Dafür gebe es eindeutige Hinweise. Polizeibeamte sperrten nach der Tat die Bückeburger Straße großräumig mit Flatterband ab. Das für Mord und Totschlag zuständige Fachkommissariat 1 des n Kriminaldienstes in Nienburg hat die Ermittlungen übernommen.

Ermittler und Kriminaltechniker zogen sich weiße Schutzanzüge und Mundschutz an, um keine Spuren zu legen. Im strömenden Regen sicherte das Team am Tatort Spuren. Insbesondere wurden ein blauer VW Polo und ein Mitsubishi Geländewagen längere Zeit unter die Lupe genommen. Ermittler fanden an der Beifahrertür des Geländewagens Blutstropfen. Spurensicherer fotografierten die beiden Fahrzeuge, die auf der Bückeburger Straße abgestellt wurden, von außen und von innen. Im Kofferraum und auf den Sitzen wurden Spuren gesichert, Gegenstände in Tüten verpackt.

Nach Informationen unserer Zeitung war darunter auch ein Handy. Zudem wurden Kleidungsstücke und Tüten, die sich in dem Auto befinden, untersucht. Der Volkswagen ist an der Front beschädigt. Ermittler fotografierten den Schaden und vermaßen ihn mit einem Zollstock. Mordermittler waren derweil in einem Wohnhaus im Einsatz. Ob sich die Tat auf der Straße oder in einem Haus angespielt hat, wollte die Staatsanwaltschaft nicht sagen. Auch nicht, was genau passiert ist. „Aus ermittlungstaktischen Gründen können wir derzeit keine weiteren Angaben zu Details machen“, sagt Dreißig auf Nachfrage. Die Spurensuche in Ahnsen dauerte bis zum Nachmittag an.

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