Feuerwehr rettet 84-Jährige aus verqualmter Wohnung in Bückeburg Leonhard Behmann Bückeburg (szlz). Eine 84 Jahre alte Frau hat gestern Mittag bei einem Feuer in ihrer Wohnung nach Angaben der Polizei Verbrennungen erlitten. Ein Notarztteam, das aus Notfallsanitätern der DRK-Wachen Bückeburg und Rinteln sowie einem Mediziner bestand, kümmerte sich noch am Unglücksort um die Seniorin. Sie wurde anschließend mit einem Rettungswagen nach Vehlen zur Notaufnahme des Klinikums Schaumburg gebracht. Der Notruf einer Nachbarin der Frau aus der Pulverstraße hatte um 12.02 Uhr einen größeren Feuerwehr- und Rettungseinsatz ausgelöst. Die Meldung klang dramatisch: In der Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses sollte es brennen; die Bewohnerin galt als vermisst. Oliver Liese vom Einsatzleitdienst der Feuerwehr Bückeburg forderte noch auf der Blaulicht-Fahrt zum Einsatzort weitere Kräfte zur Unterstützung an. Die Leitstelle löste kurz darauf Vollalarm für die Ortswehr Bückeburg-Stadt aus. Neben zwei Löschzügen rückten auch Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug aus. Polizeibeamte trafen als Erste an dem Haus an der Pulverstraße ein. Sie erkundeten sofort die unklare Lage. „Als wir ankamen, stand die Bewohnerin in ihrer verrauchten Wohnung und hat versucht, mit einem Regenschirm den Rauchmelder auszumachen“, sagt ein Ermittler. Offenbar war sich die Frau nicht bewusst, in welcher Gefahr sie sich befand. Notfallsanitäter brachten die Seniorin, die Verbrennungen erlitten und giftige Rauchgase eingeatmet hatte, zum Rettungswagen. Dort wurde sie untersucht und behandelt. Feuerwehrleute, die sich mit schwerem Atemschutz ausgerüstet hatten, suchten derweil nach dem Brandherd in der Wohnung. Zeitgleich brachten Ehrenamtliche die Drehleiter in Stellung und rollten Schläuche aus. Schließlich wurde der sogenannte Angriffstrupp auf der Suche nach dem Feuer in der Wohnung fündig. Die Frau habe ihr Mittagessen in einer Plastikschale auf dem Herd kochen wollen und es dann vergessen, sagte ein Polizist. Dadurch habe die Plastikschale Feuer gefangen. Die Bewohnerin habe den Brand aber selbst gelöscht – sich aber dabei verletzt. Insbesondere das Wohnzimmer sei verqualmt gewesen, berichtet Einsatzleiter Liese. Feuerwehrleute belüfteten die Wohnung. Bereits wenige Stunden zuvor waren die Ehrenamtlichen aus Bückeburg an der Lulu-von-Strauß-und-Torney-Straße gefragt. Viel Rauch und Staub im Keller einen Altenheims hatte den Löschzug der Feuerwehr Bückeburg-Stadt um 9.29 Uhr auf den Plan gerufen. Handwerker hätten Beton und Metall mit einer Flex durchtrennt, berichtet Einsatzleiter Oliver Liese. Gebrannt habe es zum Glück nicht. „Für die Bewohner bestand keine Gefahr“, sagte Liese. Die Feuerwehrleute mussten allerdings Spezialgerät einsetzten, um den Keller lüften zu können. Helfer brachten einen Hochleistungslüfter in Stellung. Am Morgen waren die Feuerwehrleute auch schon zu einem Verkehrsunfall in Achum gerufen worden.

Feuerwehr rettet 84-Jährige aus verqualmter Wohnung in Bückeburg

Großeinsatz an der Pulverstraße: Feuerwehrleute bringen die Drehleiter in Stellung. In der Wohnung sucht der Angriffstrupp nach dem Brandherd. Foto: Leonhard Behmann © Leonhard Behmann

Bückeburg (szlz). Eine 84 Jahre alte Frau hat gestern Mittag bei einem Feuer in ihrer Wohnung nach Angaben der Polizei Verbrennungen erlitten. Ein Notarztteam, das aus Notfallsanitätern der DRK-Wachen Bückeburg und Rinteln sowie einem Mediziner bestand, kümmerte sich noch am Unglücksort um die Seniorin. Sie wurde anschließend mit einem Rettungswagen nach Vehlen zur Notaufnahme des Klinikums Schaumburg gebracht.

Der Notruf einer Nachbarin der Frau aus der Pulverstraße hatte um 12.02 Uhr einen größeren Feuerwehr- und Rettungseinsatz ausgelöst. Die Meldung klang dramatisch: In der Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses sollte es brennen; die Bewohnerin galt als vermisst. Oliver Liese vom Einsatzleitdienst der Feuerwehr Bückeburg forderte noch auf der Blaulicht-Fahrt zum Einsatzort weitere Kräfte zur Unterstützung an.

Die Leitstelle löste kurz darauf Vollalarm für die Ortswehr Bückeburg-Stadt aus. Neben zwei Löschzügen rückten auch Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug aus. Polizeibeamte trafen als Erste an dem Haus an der Pulverstraße ein. Sie erkundeten sofort die unklare Lage. „Als wir ankamen, stand die Bewohnerin in ihrer verrauchten Wohnung und hat versucht, mit einem Regenschirm den Rauchmelder auszumachen“, sagt ein Ermittler. Offenbar war sich die Frau nicht bewusst, in welcher Gefahr sie sich befand.

Notfallsanitäter brachten die Seniorin, die Verbrennungen erlitten und giftige Rauchgase eingeatmet hatte, zum Rettungswagen. Dort wurde sie untersucht und behandelt. Feuerwehrleute, die sich mit schwerem Atemschutz ausgerüstet hatten, suchten derweil nach dem Brandherd in der Wohnung. Zeitgleich brachten Ehrenamtliche die Drehleiter in Stellung und rollten Schläuche aus. Schließlich wurde der sogenannte Angriffstrupp auf der Suche nach dem Feuer in der Wohnung fündig. Die Frau habe ihr Mittagessen in einer Plastikschale auf dem Herd kochen wollen und es dann vergessen, sagte ein Polizist. Dadurch habe die Plastikschale Feuer gefangen. Die Bewohnerin habe den Brand aber selbst gelöscht – sich aber dabei verletzt. Insbesondere das Wohnzimmer sei verqualmt gewesen, berichtet Einsatzleiter Liese. Feuerwehrleute belüfteten die Wohnung.

Bereits wenige Stunden zuvor waren die Ehrenamtlichen aus Bückeburg an der Lulu-von-Strauß-und-Torney-Straße gefragt. Viel Rauch und Staub im Keller einen Altenheims hatte den Löschzug der Feuerwehr Bückeburg-Stadt um 9.29 Uhr auf den Plan gerufen. Handwerker hätten Beton und Metall mit einer Flex durchtrennt, berichtet Einsatzleiter Oliver Liese. Gebrannt habe es zum Glück nicht. „Für die Bewohner bestand keine Gefahr“, sagte Liese. Die Feuerwehrleute mussten allerdings Spezialgerät einsetzten, um den Keller lüften zu können. Helfer brachten einen Hochleistungslüfter in Stellung. Am Morgen waren die Feuerwehrleute auch schon zu einem Verkehrsunfall in Achum gerufen worden.

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