Fassade wird saniert: Bahnhof in Bad Oeynhausen bleibt eingerüstet Heidi Froreich Bad Oeynhausen (nw). Nach wochenlangem Stillstand wird jetzt auf dem Gerüst vor dem Bahnhof wieder gearbeitet: Ein Malerbetrieb hat mit der Fassadensanierung begonnen. „Die Arbeiten dauern zehn bis zwölf Wochen“, erklärt der städtische Pressesprecher Volker Müller-Ulrich. Ein Teil der optisch störenden Verkleidung soll allerdings schon vor Abschluss der Arbeiten verschwinden. Bereits im April hatte Ute Meyer ihre Crêperie Gleis 3 eröffnet - coronabedingt nur mit einem Außer-Haus-Verkauf. Im Mai durfte sie dann zwar auch ihre Innenräume nutzen. Doch schon wenige Wochen später machten die Bauarbeiten eine weitere Bewirtung unmöglich: Sandstrahlarbeiten an der Fassade sorgten für erhebliche Lärmbeeinträchtigungen. Dieser Teil der Fassadensanierung ist zwar mittlerweile beendet, aber Gerüst und Verkleidung stehen noch immer, weil sie nun für Malerarbeiten gebraucht werden. Die sind zeitaufwendig, weil es, so Müller-Ulrich, nicht mit einem neuen Anstrich getan sei. Zusätzlich müssten beispielsweise auch Risse in der Fassade geschlossen und die Deckkraft der Farbe kontrolliert werden. Der Betrieb in Gleis 3 ruht daher weiter. „Wir sind auf die Außengastronomie angewiesen“, erklärt Ute Meyer. Das sieht auch Wirtschaftsförderer Patrick Zahn so. Und deshalb müsse Ute Meyer auch nicht bis zum Ende der Fassadenarbeiten warten. Sobald die Außenarbeiten am Westflügel beendet sind, werden dort Gerüst und Verkleidung abgebaut. Er hofft, dass das in etwa zwei Wochen der Fall ist. Im Dezember 2015 hatte die Stadt den Bahnhof für 300.000 Euro von der Deutschen Bahn übernommen und sich auch dazu entschlossen, in eigener Verantwortung für die Modernisierung zu sorgen. Etwa 3,5 Millionen Euro werden investiert, 500.000 Euro steuert das Land Nordrhein-Westfalen bei. Im ersten Bauabschnitt wird die Westhälfte umgebaut, neben der Crêperie werden hier die Bahnhofsmission untergebracht, außerdem gibt es dort eine neue Toilettenanlage. Im zweiten Bauabschnitt geht's an den Ostflügel. Hier sollen Räume für die Staatsbad GmbH mit der Tourist-Info entstehen und zwei Fahrradparkhäuser mit insgesamt 360 Stellplätzen gebaut werden. „Wir sind genau im Zeitplan“, betont der städtische Wirtschaftsförderer Patrick Zahn. Wie vorgesehen sind die Räume für die Radstation und die Bahnhofsmission übergeben worden. Dioe Bahnhofsmission hat mit der Einrichtung begonnen. Wann die ersten Reisenden betreut werden, steht allerdings noch nicht fest. Schließlich gelte es nicht nur, für die Möblierung und Ausstattung zu sorgen, erklärt Kerstin Hensel, als Geschäftsführerin des Diakonischen Werks auch für die Bahnhofsmission verantwortlich. „Wir müssen ein Hygienekonzept erarbeiten, um unsere Besucher und das Mitarbeiterteam vor Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen“, nennt sie eine zusätzliche zeitaufwendige Aufgabe. Auf jeden Fall sei frühestens im September mit einer Eröffnung zu rechnen. Im September will das Team der Radstation vom Ost- in den Westflügel umziehen“, kündigt Norbert Rieger an. Er ist hauptamtlicher Mitarbeiter der Handwerksservice GmbH, die die Radstation betreibt und für die sozialpädagogische Betreuung der Radstation-Mitarbeiter zuständig. Schon von Ende August an soll die neue Toilettenanlage nutzbar sein, verspricht Zahn. Damit sei dann der erste Bauabschnitt beendet. Gleich im Anschluss wird es dann an den zweiten Bauabschnitt gehen. Der soll in etwa einem Jahr abgeschlossen sein. „Die Fassade wird aber jetzt schon komplett am gesamten Gebäude erneuert“, erklärt Müller-Ulrich. Und deshalb werde das Gerüst eben auch nur bis zum Herbst gebraucht.

Fassade wird saniert: Bahnhof in Bad Oeynhausen bleibt eingerüstet

Hinter der Plane vor dem Bahnhofsgebäude tut sich wieder was. Die Malerarbeiten haben begonnen. Foto: Heidi Froreich © Heidi Froreich

Bad Oeynhausen (nw). Nach wochenlangem Stillstand wird jetzt auf dem Gerüst vor dem Bahnhof wieder gearbeitet: Ein Malerbetrieb hat mit der Fassadensanierung begonnen. „Die Arbeiten dauern zehn bis zwölf Wochen“, erklärt der städtische Pressesprecher Volker Müller-Ulrich. Ein Teil der optisch störenden Verkleidung soll allerdings schon vor Abschluss der Arbeiten verschwinden.

Bereits im April hatte Ute Meyer ihre Crêperie Gleis 3 eröffnet - coronabedingt nur mit einem Außer-Haus-Verkauf. Im Mai durfte sie dann zwar auch ihre Innenräume nutzen. Doch schon wenige Wochen später machten die Bauarbeiten eine weitere Bewirtung unmöglich: Sandstrahlarbeiten an der Fassade sorgten für erhebliche Lärmbeeinträchtigungen.

Dieser Teil der Fassadensanierung ist zwar mittlerweile beendet, aber Gerüst und Verkleidung stehen noch immer, weil sie nun für Malerarbeiten gebraucht werden. Die sind zeitaufwendig, weil es, so Müller-Ulrich, nicht mit einem neuen Anstrich getan sei. Zusätzlich müssten beispielsweise auch Risse in der Fassade geschlossen und die Deckkraft der Farbe kontrolliert werden. Der Betrieb in Gleis 3 ruht daher weiter. „Wir sind auf die Außengastronomie angewiesen“, erklärt Ute Meyer.

Das sieht auch Wirtschaftsförderer Patrick Zahn so. Und deshalb müsse Ute Meyer auch nicht bis zum Ende der Fassadenarbeiten warten. Sobald die Außenarbeiten am Westflügel beendet sind, werden dort Gerüst und Verkleidung abgebaut. Er hofft, dass das in etwa zwei Wochen der Fall ist.

Im Dezember 2015 hatte die Stadt den Bahnhof für 300.000 Euro von der Deutschen Bahn übernommen und sich auch dazu entschlossen, in eigener Verantwortung für die Modernisierung zu sorgen. Etwa 3,5 Millionen Euro werden investiert, 500.000 Euro steuert das Land Nordrhein-Westfalen bei. Im ersten Bauabschnitt wird die Westhälfte umgebaut, neben der Crêperie werden hier die Bahnhofsmission untergebracht, außerdem gibt es dort eine neue Toilettenanlage. Im zweiten Bauabschnitt geht's an den Ostflügel. Hier sollen Räume für die Staatsbad GmbH mit der Tourist-Info entstehen und zwei Fahrradparkhäuser mit insgesamt 360 Stellplätzen gebaut werden. „Wir sind genau im Zeitplan“, betont der städtische Wirtschaftsförderer Patrick Zahn. Wie vorgesehen sind die Räume für die Radstation und die Bahnhofsmission übergeben worden. Dioe Bahnhofsmission hat mit der Einrichtung begonnen.

Wann die ersten Reisenden betreut werden, steht allerdings noch nicht fest. Schließlich gelte es nicht nur, für die Möblierung und Ausstattung zu sorgen, erklärt Kerstin Hensel, als Geschäftsführerin des Diakonischen Werks auch für die Bahnhofsmission verantwortlich. „Wir müssen ein Hygienekonzept erarbeiten, um unsere Besucher und das Mitarbeiterteam vor Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen“, nennt sie eine zusätzliche zeitaufwendige Aufgabe. Auf jeden Fall sei frühestens im September mit einer Eröffnung zu rechnen. Im September will das Team der Radstation vom Ost- in den Westflügel umziehen“, kündigt Norbert Rieger an. Er ist hauptamtlicher Mitarbeiter der Handwerksservice GmbH, die die Radstation betreibt und für die sozialpädagogische Betreuung der Radstation-Mitarbeiter zuständig.

Schon von Ende August an soll die neue Toilettenanlage nutzbar sein, verspricht Zahn. Damit sei dann der erste Bauabschnitt beendet. Gleich im Anschluss wird es dann an den zweiten Bauabschnitt gehen. Der soll in etwa einem Jahr abgeschlossen sein. „Die Fassade wird aber jetzt schon komplett am gesamten Gebäude erneuert“, erklärt Müller-Ulrich. Und deshalb werde das Gerüst eben auch nur bis zum Herbst gebraucht.

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