Ein Vordrängler? AfD-Politiker und Landtagsabgeordneter ließ sich impfen Ilja Regier Bad Oeynhausen. Über die sozialen Medien verlinkt der AfD-Fraktionsvorsitzende Markus Wagner gerne kritische Artikel mit Überschriften wie "Warum ich mich nicht impfen lasse". Das hält ihn offenbar jedoch nicht davon ab, sich selbst mit Mitteln gegen das Coronavirus spritzen zu lassen. Nach Medien-Informationen ist der Bad Oeynhausener und seine Ehefrau bereits immunisiert. Der WDR berichtet, dass Wagner das damit begründet, dass er und seine Gattin engen Kontakt zu Mitarbeitern aber auch zu Personen hätten, die zur Risikogruppe gehören. Zudem wolle der Landtagsabgeordnete als Vorbild dienen. Berichte über "Vordrängler" mehren sich Wagner ist Geschäftsführer der Berolina GmbH und leitet in Bad Oeynhausen drei Häuser, die als Eingliederungshilfe für Menschen mit psychischen Behinderungen dienen. Seine Frau arbeitet dort als Prokuristin. Die Impfverordnung des Bundes sieht vor, dass Mitarbeiter, die ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen, bevorzugt die Impfungen erhalten sollen. Seit einiger Zeit mehren sich die Berichte über "Vordrängler" bei den Impfungen. In die Kritik geriet auch die Espelkamper Einrichtung Ludwig-Steil-Hof. In anonymen Briefen und E-Mails wird den Verantwortlichen unterstellt, dass sie Impf-Prioritäten verletzt und sowohl sich wie auch Angehörige mit übrig gebliebenem Impfstoff "versorgt" hätten. +++ Weitere Informationen folgen. +++

Ein Vordrängler? AfD-Politiker und Landtagsabgeordneter ließ sich impfen

Markus Wagner sitzt im NRW-Landtag. © Frank-Michael Kiel-Steinkamp

Bad Oeynhausen. Über die sozialen Medien verlinkt der AfD-Fraktionsvorsitzende Markus Wagner gerne kritische Artikel mit Überschriften wie "Warum ich mich nicht impfen lasse". Das hält ihn offenbar jedoch nicht davon ab, sich selbst mit Mitteln gegen das Coronavirus spritzen zu lassen.

Nach Medien-Informationen ist der Bad Oeynhausener und seine Ehefrau bereits immunisiert. Der WDR berichtet, dass Wagner das damit begründet, dass er und seine Gattin engen Kontakt zu Mitarbeitern aber auch zu Personen hätten, die zur Risikogruppe gehören. Zudem wolle der Landtagsabgeordnete als Vorbild dienen.

Berichte über "Vordrängler" mehren sich

Wagner ist Geschäftsführer der Berolina GmbH und leitet in Bad Oeynhausen drei Häuser, die als Eingliederungshilfe für Menschen mit psychischen Behinderungen dienen. Seine Frau arbeitet dort als Prokuristin. Die Impfverordnung des Bundes sieht vor, dass Mitarbeiter, die ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen, bevorzugt die Impfungen erhalten sollen.

Seit einiger Zeit mehren sich die Berichte über "Vordrängler" bei den Impfungen. In die Kritik geriet auch die Espelkamper Einrichtung Ludwig-Steil-Hof. In anonymen Briefen und E-Mails wird den Verantwortlichen unterstellt, dass sie Impf-Prioritäten verletzt und sowohl sich wie auch Angehörige mit übrig gebliebenem Impfstoff "versorgt" hätten.

+++ Weitere Informationen folgen. +++

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