Dieser Biohof-Landwirt aus dem Kreis ist in TV-Sendung "Land & lecker" Klaus Frensing Hüllhorst-Büttendorf. Entspannt sitzen sie am großen Tisch im Esszimmer und erzählen von ihrem TV-Abenteuer. An fünf Tagen im Juni und Juli besuchte ein Filmteam Eyke Pahmeyer und seinen Bruder Hendrik Holzmeier auf ihrem Biohof "Wiehenglück" in Hüllhorst-Büttendorf, drehten ein Porträt über den Hof und filmten Eyke Pahmeyer und seine Tante Edeltraud Meier beim Kochen. Am Montag, 13. September nun rücken der Biohof "Wiehenglück" und Büttendorf in den Fokus der großen "Land & lecker"- Fangemeinde. Welcher Feinschmecker kennt sie nicht - die Serie "Land & lecker", die "einschaltstärkste Sendung im WDR-Fernsehen", so Eyke Pahmeyer. Seit elf Jahren besuchen sich jeweils sechs Landfrauen und seit zwei Jahren auch Landmänner gegenseitig auf ihren Höfen und bereiten ihren Gästen eine unvergessliche Zeit, stellen ausführlich ihren Betrieb vor und kochen ein leckeres Menü. Am Ende des Tages werden Punkte vergeben, für das Landmenü, die Dekorationen und das Erlebnis auf dem Hof. Wer am Ende der beste Gastgeber ist und seinen Gästen den schönsten "Land & lecker"-Tag bereitet hat, erhält einen Preis. Nach kurzer Überlegung sagte der Familienrat zu Wie er in die Staffel gekommen ist? Durch Zufall. "Der Produktionsleiter der Sendung Guido Niebuhr, ein gebürtiger Lübbecker, hat bei uns eingekauft und fand unseren Biohof so interessant, dass er einen kleinen Film gedreht und in Köln vorgestellt hat", erzählen die beiden Brüder. Der kam wohl gut an. Denn einige Tage später kam die Nachfrage, ob wir mitmachen wollen?" Nach kurzer Überlegung im Familienrat sagten die beiden Brüder zu. Von Anfang an stand außer Frage, wer das Menü zubereitet. "Eyke ist ein leidenschaftlicher und wirklich guter Koch", sagt Bruder Hendrik lächelnd. Ende Juni/Anfang Juli rückte ein dreiköpfiges Filmteam für jeweils zwei Tage an, um ein Porträt über den Biohof "Wiehenglück" mit all seinen Betriebszweigen zu drehen. "Das Storyboard habe ich selbst geschrieben, um uns möglichst authentisch zur präsentieren", sagt Eyke Pahmeyer. So ist der Landwirt aus Leidenschaft mit seinen Angus- und Charolais-Rindern auf der Weide zu sehen, zusammen mit Bruder Hendrik bei den Schweinen im Auslauf und füttert das Federvieh am Hühnermobil. "Die Chemie stimmte einfach" Am 5. Juli wurde dann gekocht. Bereits am Vorabend waren die Gäste aus ganz Nordrhein-Westfalen angereist. Abends traf man sich im Hotel-Restaurant "Wiehentherme" in gemütlicher Runde. "Wir haben uns alle von Anfang an gut verstanden. Die Chemie stimmte einfach", erzählt Eyke Pahmeyer. Die letzten Kilometer zum Gastgeber radeln die Landleute stets mit dem E-Bike durch reizvolle Landschaften und die hat Büttendorf ja zu bieten. "Einige charakteristische Ziele der Region werden angefahren und dort O-Töne aufgenommen", plaudert Eyke Pahmeyer aus dem Nähkästchen. "Es war absolut spannend, das einmal mit zu erleben", erzählt er. Gegen Mittag trafen die Gäste auf dem Hof ein und wurden mit einem Begrüßungsgetränk empfangen. Während Bruder Hendrik und Schwägerin Corinna Holzmeier die Besucher über den Hof führten, zog sich Eyke Pahmeyer mit seiner Tante Edeltraud Meier, ebenfalls eine leidenschaftliche Köchin, in die Outdoor-Küche auf der Terrasse zurück, um "Eykes Ostwestfalen-Menu" zu kochen. Bereits am Vortag hatten sie einige Vorarbeiten geleistet und morgens die Dekoration vorbereitet. "Alle Zutaten stammen von unserem Hof" Beim Kochen legt der leidenschaftliche Hobbykoch viel Wert auf regionale und saisonale Zutaten. "Alle Zutaten stammen von unserem Hof oder von der benachbarten Bioland-Gärtnerei "Duftgarten", erzählt er. "Da auch die Dekoration die Region präsentieren soll und wir eine Storchenhochburg sind", hatte er mit seinen Neffen und Nichten ein kleines Storchennest gebastelt und mit in den Tischschmuck einfließen lassen. Beim Servieren wurde Eyke Pahmeyer von Hendrik und und Corinna Holzmeier sowie deren ältesten Sohn Moritz unterstützt. Als Hors d' oeuvre servierten die Gastgeber einen "Gruß aus der Küche", Fingerfood mit Schwarzbrot, das Edeltraud Meier gebacken hatte, laut ihrem Neffen "das Beste in der ganzen Region". Zum Hauptgang gab es Roastbeef und als Dessert eine Mousse mit Erdbeeren und süßer Kräutersoße. Das Sahnehäubchen setzte Gambrinus als Bier-Sommelier mit besonderen Bierspezialitäten zu jedem Gang. Ob es den Gästen geschmeckt hat? Ob es den Gästen geschmeckt hat? Davon ist Eyke Pahmeyer überzeugt. Auch die Menüs der anderen Gastgeber seien sehr lecker gewesen. "Jeder hat seinen eigenen Charakter hereingebracht", lobt er deren Kochkünste. Wer die neue Staffel gewonnen hat, werden Teilnehmer wie Zuschauer erst ganz zum Schluss erfahren. Es wird auf jeden Fall spannend. "Vom Gefühl her sind wir alle nicht weit auseinander", meint der Büttendorfer. Letztendlich sei es aber auch egal. Die kulinarische Reise durch Nordrhein-Westfalen habe wirklich viel Spaß gemacht. Es sei einfach spannend, zu erleben, wie viele unterschiedliche interessante Regionen das Land zu bieten habe. Ob Eifel, Warburger Börde, Münsterland oder Bergisches Land - jede Region hat ihre Reize. Da man mit dem E-Bike radele, bekommt man auch viel mehr mit.

Dieser Biohof-Landwirt aus dem Kreis ist in TV-Sendung "Land & lecker"

Das Hauptgericht steht kurz vor der Vollendung. © Corinna Holzmeier

Hüllhorst-Büttendorf. Entspannt sitzen sie am großen Tisch im Esszimmer und erzählen von ihrem TV-Abenteuer. An fünf Tagen im Juni und Juli besuchte ein Filmteam Eyke Pahmeyer und seinen Bruder Hendrik Holzmeier auf ihrem Biohof "Wiehenglück" in Hüllhorst-Büttendorf, drehten ein Porträt über den Hof und filmten Eyke Pahmeyer und seine Tante Edeltraud Meier beim Kochen. Am Montag, 13. September nun rücken der Biohof "Wiehenglück" und Büttendorf in den Fokus der großen "Land & lecker"- Fangemeinde.

Welcher Feinschmecker kennt sie nicht - die Serie "Land & lecker", die "einschaltstärkste Sendung im WDR-Fernsehen", so Eyke Pahmeyer. Seit elf Jahren besuchen sich jeweils sechs Landfrauen und seit zwei Jahren auch Landmänner gegenseitig auf ihren Höfen und bereiten ihren Gästen eine unvergessliche Zeit, stellen ausführlich ihren Betrieb vor und kochen ein leckeres Menü. Am Ende des Tages werden Punkte vergeben, für das Landmenü, die Dekorationen und das Erlebnis auf dem Hof. Wer am Ende der beste Gastgeber ist und seinen Gästen den schönsten "Land & lecker"-Tag bereitet hat, erhält einen Preis.

Nach kurzer Überlegung sagte der Familienrat zu

Eyke Pahmeyer bastelt mit Unterstützung seiner Neffen und Nichten einen Storchenhorst. - © Corinna Holzmeier
Eyke Pahmeyer bastelt mit Unterstützung seiner Neffen und Nichten einen Storchenhorst. - © Corinna Holzmeier

Wie er in die Staffel gekommen ist? Durch Zufall. "Der Produktionsleiter der Sendung Guido Niebuhr, ein gebürtiger Lübbecker, hat bei uns eingekauft und fand unseren Biohof so interessant, dass er einen kleinen Film gedreht und in Köln vorgestellt hat", erzählen die beiden Brüder. Der kam wohl gut an. Denn einige Tage später kam die Nachfrage, ob wir mitmachen wollen?" Nach kurzer Überlegung im Familienrat sagten die beiden Brüder zu.

Die beiden Brüder teilen sich die Arbeit auf dem Hof. Um die Angus- und Charolais-Rinder kümmert sich vor allem Eyke Pahmeyer. - © Melanie Grande
Die beiden Brüder teilen sich die Arbeit auf dem Hof. Um die Angus- und Charolais-Rinder kümmert sich vor allem Eyke Pahmeyer. - © Melanie Grande

Von Anfang an stand außer Frage, wer das Menü zubereitet. "Eyke ist ein leidenschaftlicher und wirklich guter Koch", sagt Bruder Hendrik lächelnd. Ende Juni/Anfang Juli rückte ein dreiköpfiges Filmteam für jeweils zwei Tage an, um ein Porträt über den Biohof "Wiehenglück" mit all seinen Betriebszweigen zu drehen. "Das Storyboard habe ich selbst geschrieben, um uns möglichst authentisch zur präsentieren", sagt Eyke Pahmeyer. So ist der Landwirt aus Leidenschaft mit seinen Angus- und Charolais-Rindern auf der Weide zu sehen, zusammen mit Bruder Hendrik bei den Schweinen im Auslauf und füttert das Federvieh am Hühnermobil.

"Die Chemie stimmte einfach"

Hendrik Holzmeier und Eyke Pahmeyer (r.) bewirtschaften Hand in Hand den Hof. - © Melanie Grande
Hendrik Holzmeier und Eyke Pahmeyer (r.) bewirtschaften Hand in Hand den Hof. - © Melanie Grande

Am 5. Juli wurde dann gekocht. Bereits am Vorabend waren die Gäste aus ganz Nordrhein-Westfalen angereist. Abends traf man sich im Hotel-Restaurant "Wiehentherme" in gemütlicher Runde. "Wir haben uns alle von Anfang an gut verstanden. Die Chemie stimmte einfach", erzählt Eyke Pahmeyer.

Die letzten Kilometer zum Gastgeber radeln die Landleute stets mit dem E-Bike durch reizvolle Landschaften und die hat Büttendorf ja zu bieten. "Einige charakteristische Ziele der Region werden angefahren und dort O-Töne aufgenommen", plaudert Eyke Pahmeyer aus dem Nähkästchen. "Es war absolut spannend, das einmal mit zu erleben", erzählt er.

Gegen Mittag trafen die Gäste auf dem Hof ein und wurden mit einem Begrüßungsgetränk empfangen. Während Bruder Hendrik und Schwägerin Corinna Holzmeier die Besucher über den Hof führten, zog sich Eyke Pahmeyer mit seiner Tante Edeltraud Meier, ebenfalls eine leidenschaftliche Köchin, in die Outdoor-Küche auf der Terrasse zurück, um "Eykes Ostwestfalen-Menu" zu kochen. Bereits am Vortag hatten sie einige Vorarbeiten geleistet und morgens die Dekoration vorbereitet.

"Alle Zutaten stammen von unserem Hof"

Beim Kochen legt der leidenschaftliche Hobbykoch viel Wert auf regionale und saisonale Zutaten. "Alle Zutaten stammen von unserem Hof oder von der benachbarten Bioland-Gärtnerei "Duftgarten", erzählt er. "Da auch die Dekoration die Region präsentieren soll und wir eine Storchenhochburg sind", hatte er mit seinen Neffen und Nichten ein kleines Storchennest gebastelt und mit in den Tischschmuck einfließen lassen.

Beim Servieren wurde Eyke Pahmeyer von Hendrik und und Corinna Holzmeier sowie deren ältesten Sohn Moritz unterstützt. Als Hors d' oeuvre servierten die Gastgeber einen "Gruß aus der Küche", Fingerfood mit Schwarzbrot, das Edeltraud Meier gebacken hatte, laut ihrem Neffen "das Beste in der ganzen Region". Zum Hauptgang gab es Roastbeef und als Dessert eine Mousse mit Erdbeeren und süßer Kräutersoße. Das Sahnehäubchen setzte Gambrinus als Bier-Sommelier mit besonderen Bierspezialitäten zu jedem Gang.

Ob es den Gästen geschmeckt hat?

Ob es den Gästen geschmeckt hat? Davon ist Eyke Pahmeyer überzeugt. Auch die Menüs der anderen Gastgeber seien sehr lecker gewesen. "Jeder hat seinen eigenen Charakter hereingebracht", lobt er deren Kochkünste. Wer die neue Staffel gewonnen hat, werden Teilnehmer wie Zuschauer erst ganz zum Schluss erfahren. Es wird auf jeden Fall spannend. "Vom Gefühl her sind wir alle nicht weit auseinander", meint der Büttendorfer.

Letztendlich sei es aber auch egal. Die kulinarische Reise durch Nordrhein-Westfalen habe wirklich viel Spaß gemacht. Es sei einfach spannend, zu erleben, wie viele unterschiedliche interessante Regionen das Land zu bieten habe. Ob Eifel, Warburger Börde, Münsterland oder Bergisches Land - jede Region hat ihre Reize. Da man mit dem E-Bike radele, bekommt man auch viel mehr mit.

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Regionales