Die Gastronomie auf Schloss Bückeburg wird reaktiviert Michael Werk Bückeburg (szlz). Die seit etwas mehr als einem Jahr brachliegende Gastronomie am Schloss Bückeburg soll wieder reaktiviert werden. Geplant ist, das dortige Café-Restaurant „Alte Schlossküche“ Anfang Juli unter der Regie eines neuen Pächters wiederzueröffnen. Das berichtet Tim Henrik Göhring, der Direktor der Schloss Bückeburg Erlebniswelt, auf Anfrage. Die diesbezüglichen Gespräche mit dem potenziellen Betreiber seien jedenfalls auf der Zielgeraden – „wir müssen uns nur noch einig werden“, konkretisiert er. Ob der Neustart zu dem anvisierten Termin gelingt, das hängt laut Göhring aber auch davon ab, wie sich die allgemeine Corona-Situation weiterentwickelt und wann in der Folge sinkender Infektionszahlen die Innengastronomien wieder aufmachen dürfen. Denn allein mit der derzeit nur erlaubten Öffnung der Außengastronomie lasse sich das Café-Restaurant nicht wirtschaftlich betreiben. Dass in der „Alten Schlossküche“ wieder Gäste bewirtet werden können, ist für das Bückeburger Schloss auch deshalb wichtig, weil dies ab Juli wieder täglich für Besucher beziehungsweise Besichtigungen offen stehen soll: „Dann sind ja auch Ferien“, erklärt Göhring. Und in der Ferienzeit kommen ihm zufolge erfahrungsgemäß stets viele Touristen, Ausflügler und sonstigen Besucher nach Bückeburg, um sich das Schloss anzuschauen. Außerdem finde vom 31. Juli bis 8. August wieder eine „Landpartie“ auf Schloss Bückeburg statt, für die man die Gastronomie ebenfalls wieder beleben wolle. Besichtigt werden kann das Schloss Bückeburg aber auch schon vor den Sommerferien: Am morgigen Fronleichnam-Donnerstag, 3. Juni, wird dies nach der Corona-Zwangspause erstmals wieder für Besucher geöffnet – und zwar zunächst bis einschließlich Sonntag, 5 Juni. Im nahen Nordrhein-Westfalen ist Fronleichnam nämlich ein gesetzlicher Feiertag, und dementsprechend erwartet man laut Göhring für diesen Tag viele Besucher aus der Nachbarregion. Im Juni habe das Schloss dann jeweils an den Wochenenden geöffnet. Nach der „Alten Schlossküche“ soll – in einem zweiten Schritt – auch die Gastronomie am Ida-Turm reanimiert werden: Es gebe bereits mehrere Bewerbungen von Interessenten, also potenziellen Pächtern, die man zurzeit prüfe, verrät Göhring. Ziel sei es, die Gastronomie am Ida-Turm spätestens zum September oder Oktober wiederzueröffnen, denn der Herbst und Winter seien für das im Harrl gelegene Ausflugslokal erfahrungsgemäß die Hauptsaison. Des Weiteren gibt es seinen Angaben nach die Überlegung, außerdem das im Bückeburger Schlosspark gelegene Café „Lilly’s“ mit einem geänderten Konzept und einem neuen Betreiber wiederzueröffnen. Daran arbeite man aber noch. Zuletzt waren die drei genannten Lokale quasi in Eigenregie des Bückeburger Schlosses betrieben worden, indem diese – gemeinsam mit der Insel Wilhelmstein (Steinhuder Meer) – in eine eigens dafür gegründete Schloss Bückeburg Veranstaltungen und Gastronomie GmbH & Co. KG eingegliedert worden waren. Die nach Angaben der Fürstlichen Hofkammer defizitären Gastronomiebetriebe wurden dann jedoch im Frühjahr 2020 dichtgemacht, wobei Corona nach damaliger Aussage von Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe „der letzte Nagel im Sarg“ war.

Die Gastronomie auf Schloss Bückeburg wird reaktiviert

Die Touristen-Attraktion Schloss Bückeburg wird wieder für Besichtigungen geöffnet. Foto: Michael Werk © Michael Werk

Bückeburg (szlz). Die seit etwas mehr als einem Jahr brachliegende Gastronomie am Schloss Bückeburg soll wieder reaktiviert werden. Geplant ist, das dortige Café-Restaurant „Alte Schlossküche“ Anfang Juli unter der Regie eines neuen Pächters wiederzueröffnen. Das berichtet Tim Henrik Göhring, der Direktor der Schloss Bückeburg Erlebniswelt, auf Anfrage. Die diesbezüglichen Gespräche mit dem potenziellen Betreiber seien jedenfalls auf der Zielgeraden – „wir müssen uns nur noch einig werden“, konkretisiert er.

Ob der Neustart zu dem anvisierten Termin gelingt, das hängt laut Göhring aber auch davon ab, wie sich die allgemeine Corona-Situation weiterentwickelt und wann in der Folge sinkender Infektionszahlen die Innengastronomien wieder aufmachen dürfen. Denn allein mit der derzeit nur erlaubten Öffnung der Außengastronomie lasse sich das Café-Restaurant nicht wirtschaftlich betreiben.

Dass in der „Alten Schlossküche“ wieder Gäste bewirtet werden können, ist für das Bückeburger Schloss auch deshalb wichtig, weil dies ab Juli wieder täglich für Besucher beziehungsweise Besichtigungen offen stehen soll: „Dann sind ja auch Ferien“, erklärt Göhring. Und in der Ferienzeit kommen ihm zufolge erfahrungsgemäß stets viele Touristen, Ausflügler und sonstigen Besucher nach Bückeburg, um sich das Schloss anzuschauen. Außerdem finde vom 31. Juli bis 8. August wieder eine „Landpartie“ auf Schloss Bückeburg statt, für die man die Gastronomie ebenfalls wieder beleben wolle.

Besichtigt werden kann das Schloss Bückeburg aber auch schon vor den Sommerferien: Am morgigen Fronleichnam-Donnerstag, 3. Juni, wird dies nach der Corona-Zwangspause erstmals wieder für Besucher geöffnet – und zwar zunächst bis einschließlich Sonntag, 5 Juni. Im nahen Nordrhein-Westfalen ist Fronleichnam nämlich ein gesetzlicher Feiertag, und dementsprechend erwartet man laut Göhring für diesen Tag viele Besucher aus der Nachbarregion. Im Juni habe das Schloss dann jeweils an den Wochenenden geöffnet.

Nach der „Alten Schlossküche“ soll – in einem zweiten Schritt – auch die Gastronomie am Ida-Turm reanimiert werden: Es gebe bereits mehrere Bewerbungen von Interessenten, also potenziellen Pächtern, die man zurzeit prüfe, verrät Göhring. Ziel sei es, die Gastronomie am Ida-Turm spätestens zum September oder Oktober wiederzueröffnen, denn der Herbst und Winter seien für das im Harrl gelegene Ausflugslokal erfahrungsgemäß die Hauptsaison. Des Weiteren gibt es seinen Angaben nach die Überlegung, außerdem das im Bückeburger Schlosspark gelegene Café „Lilly’s“ mit einem geänderten Konzept und einem neuen Betreiber wiederzueröffnen. Daran arbeite man aber noch.

Zuletzt waren die drei genannten Lokale quasi in Eigenregie des Bückeburger Schlosses betrieben worden, indem diese – gemeinsam mit der Insel Wilhelmstein (Steinhuder Meer) – in eine eigens dafür gegründete Schloss Bückeburg Veranstaltungen und Gastronomie GmbH & Co. KG eingegliedert worden waren. Die nach Angaben der Fürstlichen Hofkammer defizitären Gastronomiebetriebe wurden dann jedoch im Frühjahr 2020 dichtgemacht, wobei Corona nach damaliger Aussage von Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe „der letzte Nagel im Sarg“ war.

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