Damm verstärkt: Keine Gefahr durch Kiesteich in Möllenbeck Rinteln (szlz). Bei dem extremen Starkregen ist in der vergangenen Woche in Erftstadt in Nordrhein-Westfalen eine Kiesgrube eingestürzt und das Wasser hat die Innenstadt geflutet. Auch in Möllenbeck gibt es über dem Dorf einen Teich der Kiesgrube, an dessen Damm im Frühjahr dieses Jahres Schäden ausgebessert worden sind. Anwohner im Dorf fragen sich jetzt, wie sicher dieser Damm bei einem Starkregenereignis ist. Der Teich liegt am Ende des Forstweges, rechts biegt der Stichweg zum Findlingsgarten ab. Geradeaus kommt man auf dem Damm zum Herrengraben. Die Uferränder fallen auf der einen Seite steil ins Herrengraben-Tal ab. Zum Dorf, zur Straße „Die Reihe“, ist der breite Damm aufgeschüttet. Philipp Reese und Jörg-Peter Kölling, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe WRM Reese, gaben Auskunft und erläuterten in Telefongesprächen, warum auch bei Starkregen dieser Teich keine Gefahr für die tieferliegenden Straßen des Klosterdorfes darstelle. Reese betonte, es handle sich nämlich nicht um einen „klassischen“ Kiesteich, der vom Grundwasser gespeist werde, sondern um einen Spülteich. Der Teich in Möllenbeck sei nach unten mit einer Lehmschicht gegen Grundwasser abgedichtet und es gebe auch keinen weiteren Zufluss durch einen Bach oder Flutgraben. Damit steige das Wasser im Teich auch nicht durch solche Einflüsse. Es handle sich hier vielmehr um einen „internen Wasserkreislauf“. Das Waschwasser, das zum Spülen für den Kies und Sand gebraucht wird, werde „im Kreis gefahren“, also in den Teich gepumpt, wo die aus dem Kies und Sand ausgespülten Sedimente absinken. Das klare Oberflächenwasser werde wieder zurück zum Werk gepumpt. Reese informierte, dass im Spätherbst, voraussichtlich im November der Teich außer Betrieb genommen und dann im Laufe der nächsten zwei Jahre verlanden werde. Ansätze dazu könne man bereits sehen. Danach soll das Gelände bepflanzt werden.

Damm verstärkt: Keine Gefahr durch Kiesteich in Möllenbeck

Der Weg auf dem Damm ist inzwischen befestigt, Bänke sind aufgestellt worden. Foto: wm © Thomas Kühlmann

Rinteln (szlz). Bei dem extremen Starkregen ist in der vergangenen Woche in Erftstadt in Nordrhein-Westfalen eine Kiesgrube eingestürzt und das Wasser hat die Innenstadt geflutet. Auch in Möllenbeck gibt es über dem Dorf einen Teich der Kiesgrube, an dessen Damm im Frühjahr dieses Jahres Schäden ausgebessert worden sind. Anwohner im Dorf fragen sich jetzt, wie sicher dieser Damm bei einem Starkregenereignis ist.

Der Teich liegt am Ende des Forstweges, rechts biegt der Stichweg zum Findlingsgarten ab. Geradeaus kommt man auf dem Damm zum Herrengraben. Die Uferränder fallen auf der einen Seite steil ins Herrengraben-Tal ab. Zum Dorf, zur Straße „Die Reihe“, ist der breite Damm aufgeschüttet.

Philipp Reese und Jörg-Peter Kölling, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe WRM Reese, gaben Auskunft und erläuterten in Telefongesprächen, warum auch bei Starkregen dieser Teich keine Gefahr für die tieferliegenden Straßen des Klosterdorfes darstelle.

Reese betonte, es handle sich nämlich nicht um einen „klassischen“ Kiesteich, der vom Grundwasser gespeist werde, sondern um einen Spülteich. Der Teich in Möllenbeck sei nach unten mit einer Lehmschicht gegen Grundwasser abgedichtet und es gebe auch keinen weiteren Zufluss durch einen Bach oder Flutgraben. Damit steige das Wasser im Teich auch nicht durch solche Einflüsse. Es handle sich hier vielmehr um einen „internen Wasserkreislauf“. Das Waschwasser, das zum Spülen für den Kies und Sand gebraucht wird, werde „im Kreis gefahren“, also in den Teich gepumpt, wo die aus dem Kies und Sand ausgespülten Sedimente absinken. Das klare Oberflächenwasser werde wieder zurück zum Werk gepumpt.

Reese informierte, dass im Spätherbst, voraussichtlich im November der Teich außer Betrieb genommen und dann im Laufe der nächsten zwei Jahre verlanden werde. Ansätze dazu könne man bereits sehen. Danach soll das Gelände bepflanzt werden.

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