Corona-Verstöße: Polizei räumt Großraumdiskothek "Naava" Niklas Krämer Melle/Kreis Herford. Polizei und Ordnungsamt haben die Diskothek "Naava" in Melle wegen "massiver Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung" geräumt. Die Polizei schildert in einer Pressemitteilung, wie es dazu kam. In der Nacht zu Sonntag fand in der Diskothek ein Rap-Konzert statt. Der Fachdienst Gesundheit des Landkreises Osnabrück führte zusammen mit der Polizei eine groß angelegte Kontrollaktion durch. Das Hauptaugenmerk der Kontrollkräfte lag auf der Einhaltung des Hygiene-Konzepts der Großraumdiskothek. In Niedersachsen gilt aktuell die 3G-Regel für Clubs und Bars.Stichprobenartige Kontrollen ergaben, dass nur etwa 60 Prozent der anwesenden Gäste bei einer Kontaktnachverfolgungsapp registriert waren, teilt die Polizei mit. Die anderen 40 Prozent hätten sich nicht eingeloggt. Nach Auskunft der Polizei war die Diskothek überfüllt: Nach aktueller Verordnung hätten maximal 1.400 Personen Zutritt erhalten dürfen. Die Polizei beziffert die Anzahl der Gäste jedoch auf circa 2.000. Währenddessen warteten nach Schätzung der Polizei noch einmal 2.000 Personen auf Einlass in die Diskothek."Es entwickelte sich eine aggressive Stimmung" Um 01.15 Uhr habe sich der Fachdienst Gesundheit zur Schließung der Diskothek entschieden. Dies wurde mit Lautsprechern bekannt gegeben. "Es entwickelte sich eine aggressive Stimmung unter den Besuchern, die sich in erster Linie gegen den Veranstalter richtete", teilt die Polizei mit. Erste Auseinandersetzungen seien durch das hauseigene Sicherheitspersonal unterbunden worden. Die Auflösung des Konzerts sei durch "die frühe Intervention des Landkreises und eine große Polizeipräsenz" geordnet und ohne größere Konflikte und Panikreaktionen verlaufen. Der Landkreis Osnabrück leitete Ermittlungsverfahren ein. Die Polizei Melle wurde durch Kräfte benachbarter Dienststellen und der Bereitschaftspolizei unterstützt. In der Vergangenheit hatte es bereits Polizeieinsätze in der Diskothek gegeben.

Corona-Verstöße: Polizei räumt Großraumdiskothek "Naava"

Polizei und Ordnungsamt führten in einer Diskothek in Melle Corona-Kontrollen durch. © Symbolfoto: Pixabay

Melle/Kreis Herford. Polizei und Ordnungsamt haben die Diskothek "Naava" in Melle wegen "massiver Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung" geräumt. Die Polizei schildert in einer Pressemitteilung, wie es dazu kam.

In der Nacht zu Sonntag fand in der Diskothek ein Rap-Konzert statt. Der Fachdienst Gesundheit des Landkreises Osnabrück führte zusammen mit der Polizei eine groß angelegte Kontrollaktion durch. Das Hauptaugenmerk der Kontrollkräfte lag auf der Einhaltung des Hygiene-Konzepts der Großraumdiskothek. In Niedersachsen gilt aktuell die 3G-Regel für Clubs und Bars.

Stichprobenartige Kontrollen ergaben, dass nur etwa 60 Prozent der anwesenden Gäste bei einer Kontaktnachverfolgungsapp registriert waren, teilt die Polizei mit. Die anderen 40 Prozent hätten sich nicht eingeloggt. Nach Auskunft der Polizei war die Diskothek überfüllt: Nach aktueller Verordnung hätten maximal 1.400 Personen Zutritt erhalten dürfen. Die Polizei beziffert die Anzahl der Gäste jedoch auf circa 2.000. Währenddessen warteten nach Schätzung der Polizei noch einmal 2.000 Personen auf Einlass in die Diskothek.

"Es entwickelte sich eine aggressive Stimmung"

Um 01.15 Uhr habe sich der Fachdienst Gesundheit zur Schließung der Diskothek entschieden. Dies wurde mit Lautsprechern bekannt gegeben. "Es entwickelte sich eine aggressive Stimmung unter den Besuchern, die sich in erster Linie gegen den Veranstalter richtete", teilt die Polizei mit. Erste Auseinandersetzungen seien durch das hauseigene Sicherheitspersonal unterbunden worden. Die Auflösung des Konzerts sei durch "die frühe Intervention des Landkreises und eine große Polizeipräsenz" geordnet und ohne größere Konflikte und Panikreaktionen verlaufen. Der Landkreis Osnabrück leitete Ermittlungsverfahren ein. Die Polizei Melle wurde durch Kräfte benachbarter Dienststellen und der Bereitschaftspolizei unterstützt.

In der Vergangenheit hatte es bereits Polizeieinsätze in der Diskothek gegeben.

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