Corona-Pandemie stoppt Planungen: Weihnachtszauber fällt im zweiten Jahr in Folge aus Johannes Pietsch Bückeburg (szlz). Die Vorfreude war riesig, das Motto bereits veröffentlicht und auch der Vorverkauf bereits kurz nach der Landpartie gestartet: Vom 25. November bis zum 5. Dezember sollte der Weihnachtszauber 2021 stattfinden. Die traditionelle weihnachtliche Großveranstaltung, die unter normalen Umständen stets rund 70.000 Besucher aus ganz Europa nach Bückeburg zog, sollte nach der Corona-bedingten Zwangspause unter dem Motto „St. Petersburger Schlittenfahrt“ ablaufen, und das ausdrücklich auch und gerade wie die in diesem Sommer stattgefundene Landpartie unter Corona-Bedingungen. Jetzt sehen sich das Fürstenhaus und das Organisations-Team jedoch zur Rolle rückwärts gezwungen. Auf Grund der nach wie vor völlig unsicheren Pandemie-Lage - insbesondere im Hinblick auf die bevorstehende kalte Jahreszeit - wird der Weihnachtszauber im zweiten Jahr in Folge ausfallen. Nach sorgfältiger Abwägung sämtlicher Durchführungsszenarien und unter Berücksichtigung der sich laufend aktualisierenden Auflagen sei eine zuverlässige Umsetzung nicht planbar und somit weder für die Veranstalter noch für die Aussteller wirtschaftlich sinnvoll, heißt es in der offiziellen Presseerklärung des Fürstenhauses. Knackpunkt ist dabei vor allem die Frage, ob die Großveranstaltung unter den Bedingungen von 2G oder 3G durchgeführt wird. Um den Charakter des Weihnachtszaubers zu erhalten und zugleich das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten, sei nach neuestem Verordnungsstand des Landes Niedersachsen als zwingende Zugangsvoraussetzung die 2G-Regel erforderlich. Dies würde aber angesichts der aktuellen Impfquote in Deutschland einen zu großen Anteil der Bevölkerung von einem Besuch ausschließen. Diesen Umstand habe man beim Vorverkaufsstart im Sommer nicht vorhersehen können. Eine Alternative unter 3G-Regelung würde hingegen zu viele unverzichtbare Kernelemente des Weihnachtszaubers wie zum Beispiel das Rahmenprogramm, die Großzelte oder die Einbeziehung des Schlosses unmöglich machen. Die Entscheidung sei ihm, seiner Familie und dem Organisations-Team unendlich schwer gefallen, bekannte Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe: „Es tut uns im Herzen weh, den Weihnachtszauber nach so langer Zeit der Planung und der Vorfreude nun doch absagen zu müssen.“ Auch Tim Henrik Göhring, Direktor der Schloss Bückeburg Erlebniswelt GmbH, blutet nach eigenen Angaben das Herz. Die Entscheidung sei „wirklich ganz, ganz bitter.“ Angesichts der Lage sei es aber besser, noch ein Jahr zu warten, um wieder einen richtigen Weihnachtszauber durchführen zu können, als jetzt den Charakter und die Marke mit einer zu stark eingeschränkten und dadurch für die Besucher enttäuschenden und für die Organisatoren wirtschaftlich nicht erfolgreichen Veranstaltung zu beschädigen.

Corona-Pandemie stoppt Planungen: Weihnachtszauber fällt im zweiten Jahr in Folge aus

Der Weihnachtszauber auf Schloss Bückeburg muss aufgrund der Corona-Pandemie auch in diesem Jahr ausfallen. © Johannes Pietsch

Bückeburg (szlz). Die Vorfreude war riesig, das Motto bereits veröffentlicht und auch der Vorverkauf bereits kurz nach der Landpartie gestartet: Vom 25. November bis zum 5. Dezember sollte der Weihnachtszauber 2021 stattfinden. Die traditionelle weihnachtliche Großveranstaltung, die unter normalen Umständen stets rund 70.000 Besucher aus ganz Europa nach Bückeburg zog, sollte nach der Corona-bedingten Zwangspause unter dem Motto „St. Petersburger Schlittenfahrt“ ablaufen, und das ausdrücklich auch und gerade wie die in diesem Sommer stattgefundene Landpartie unter Corona-Bedingungen. Jetzt sehen sich das Fürstenhaus und das Organisations-Team jedoch zur Rolle rückwärts gezwungen.

Auf Grund der nach wie vor völlig unsicheren Pandemie-Lage - insbesondere im Hinblick auf die bevorstehende kalte Jahreszeit - wird der Weihnachtszauber im zweiten Jahr in Folge ausfallen.

Nach sorgfältiger Abwägung sämtlicher Durchführungsszenarien und unter Berücksichtigung der sich laufend aktualisierenden Auflagen sei eine zuverlässige Umsetzung nicht planbar und somit weder für die Veranstalter noch für die Aussteller wirtschaftlich sinnvoll, heißt es in der offiziellen Presseerklärung des Fürstenhauses. Knackpunkt ist dabei vor allem die Frage, ob die Großveranstaltung unter den Bedingungen von 2G oder 3G durchgeführt wird. Um den Charakter des Weihnachtszaubers zu erhalten und zugleich das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten, sei nach neuestem Verordnungsstand des Landes Niedersachsen als zwingende Zugangsvoraussetzung die 2G-Regel erforderlich. Dies würde aber angesichts der aktuellen Impfquote in Deutschland einen zu großen Anteil der Bevölkerung von einem Besuch ausschließen. Diesen Umstand habe man beim Vorverkaufsstart im Sommer nicht vorhersehen können. Eine Alternative unter 3G-Regelung würde hingegen zu viele unverzichtbare Kernelemente des Weihnachtszaubers wie zum Beispiel das Rahmenprogramm, die Großzelte oder die Einbeziehung des Schlosses unmöglich machen.

Die Entscheidung sei ihm, seiner Familie und dem Organisations-Team unendlich schwer gefallen, bekannte Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe:

„Es tut uns im Herzen weh, den Weihnachtszauber nach so langer Zeit der Planung und der Vorfreude nun doch absagen zu müssen.“ Auch Tim Henrik Göhring, Direktor der Schloss Bückeburg Erlebniswelt GmbH, blutet nach eigenen Angaben das Herz. Die Entscheidung sei „wirklich ganz, ganz bitter.“ Angesichts der Lage sei es aber besser, noch ein Jahr zu warten, um wieder einen richtigen Weihnachtszauber durchführen zu können, als jetzt den Charakter und die Marke mit einer zu stark eingeschränkten und dadurch für die Besucher enttäuschenden und für die Organisatoren wirtschaftlich nicht erfolgreichen Veranstaltung zu beschädigen.

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