Mutierter Erreger? Krankenhaus Lübbecke meldet 23 Corona-Infektionen auf einer Station Nina Könemann Lübbecke. Im Lübbecker Krankenhaus hat es einen massiven Corona-Ausbruch auf einer der Stationen gegeben. Wie Christian Busse, Sprecher der Mühlenkreiskliniken, gegenüber dem MT bestätigte, ist die Station 4 West (Internistische) betroffen: 16 der 28 auf der Station befindlichen Patienten und sieben Mitarbeiter seien in einer Reihentestung positiv auf den Corona-Erreger getestet worden. Infektionen auf der Nachbarstation sind bisher aber nicht festgestellt worden. Inzwischen wurden alle Patienten des Krankenhauses als Vorsichtsmaßnahme abgestrichen. Der Ausbruch war festgestellt worden, da einige Mitarbeiter leichte Symptome aufwiesen. Daraufhin habe es eine Reihentestung gegeben, so Busse. Alle Patienten hätten einen asymptomatischen verlauf und lägen wegen anderer Erkrankungen im Krankenhaus. Die Proben seien nun zur Sequenzierung an ein Speziallabor geschickt worden, da man sich die rasche Verbreitung nicht erklären könne. "Es herrscht bereits seit dem ersten Ausbruch im Lübbecker Krankenhaus im November FFP2-Masken-Pflicht und alle Hygienestandards wurden eingehalten." Man könne sich den großen Ausbruch daher nicht erklären und wolle ihm auf den Grund gehen. Womöglich handele es sich um eine mutierte Form des Erregers. "Das Institut für Krankenhaushygiene steht in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Kreises und der Betriebsleitung in Lübbecke, um Maßnahmen zu erarbeiten", so Busse weiter.

Mutierter Erreger? Krankenhaus Lübbecke meldet 23 Corona-Infektionen auf einer Station

Im Lübbecker Krankenhaus hat es einen Corona-Ausbruch gegeben. © Heike von Schulz

Lübbecke. Im Lübbecker Krankenhaus hat es einen massiven Corona-Ausbruch auf einer der Stationen gegeben. Wie Christian Busse, Sprecher der Mühlenkreiskliniken, gegenüber dem MT bestätigte, ist die Station 4 West (Internistische) betroffen: 16 der 28 auf der Station befindlichen Patienten und sieben Mitarbeiter seien in einer Reihentestung positiv auf den Corona-Erreger getestet worden. Infektionen auf der Nachbarstation sind bisher aber nicht festgestellt worden. Inzwischen wurden alle Patienten des Krankenhauses als Vorsichtsmaßnahme abgestrichen.

Der Ausbruch war festgestellt worden, da einige Mitarbeiter leichte Symptome aufwiesen. Daraufhin habe es eine Reihentestung gegeben, so Busse. Alle Patienten hätten einen asymptomatischen verlauf und lägen wegen anderer Erkrankungen im Krankenhaus. Die Proben seien nun zur Sequenzierung an ein Speziallabor geschickt worden, da man sich die rasche Verbreitung nicht erklären könne. "Es herrscht bereits seit dem ersten Ausbruch im Lübbecker Krankenhaus im November FFP2-Masken-Pflicht und alle Hygienestandards wurden eingehalten." Man könne sich den großen Ausbruch daher nicht erklären und wolle ihm auf den Grund gehen. Womöglich handele es sich um eine mutierte Form des Erregers.

"Das Institut für Krankenhaushygiene steht in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Kreises und der Betriebsleitung in Lübbecke, um Maßnahmen zu erarbeiten", so Busse weiter.

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