Bückeburger Bäder haben Saisonstart am 1. Mai fest im Blick Johannes Pietsch Bückeburg. Im Bergbad gehen die Vorbereitungen für die Sommersaison ihren gewohnten Gang: Unabhängig von der Entwicklung der Corona-Lage wird das Freibad für den Sommer fit gemacht. Das Wasser aus den Becken ist abgelassen, der Edelstahl wird gereinigt, zudem wird rund um Sport-, Kinder- und Planschbecken das Grün zurückgeschnitten die Vegetation zurückgeschnitten und das Gelände gepflegt. Ab dem 1. Mai soll – wie in jedem Jahr – das Bad betriebsbereit sein. Der tatsächliche Startschuss hänge wie im vergangenen Jahr von der Genehmigungssituation seitens der Behörden abhängen, teilten Geschäftsführer Reiner Wilharm, Betriebsleiter Erik Rechenberg und sein Stellvertreter Ralph Seele mit. Das im letzten Jahr mit dem Gesundheitsamt des Landkreises abgesprochene Hygiene-Konzept habe sich vollständig bewährt, betonte Wilharm. „Wir gehen daher davon aus, dass wir für die kommende Saison kein neues Hygiene-Konzept benötigen, sondern mit dem im vergangenen Jahr bewährten wiedereröffnen können.“ Während der Sommersaison habe man dabei noch einige Anpassungen vorgenommen. Beispielsweise die Möglichkeit, sich jederzeit über das Internet über die aktuelle Auslastung des Bads informieren zu können. „An heißen Tagen konnte daher jeder absehen, ob es sich lohnt, überhaupt loszufahren.“ Auch Betriebsleiter Rechenberg ist von dem im vergangenen Jahr praktizierten Hygiene-Konzept überzeugt und verweist darauf, dass es 2020 kreisweit zu keinem einzigen Ansteckungsfall mit dem Corona-Virus in einem öffentlichen Schwimmbad gekommen sei. „Unsere Maßnahmen haben gegriffen.“ Endgültig zu den Akten gelegt ist hingegen die am 31. Oktober abgebrochene Hallenbad-Saison. Nachdem das Dr.-Faust-Hallenbad aufgrund der verlängerten Bergbad-Saison deutlich später als sonst in die Winter-Saison gestartet war, machte der zweite Shutdown nach nur gut einem Monat dem Ganzen wieder ein vorläufiges Ende. Zeitweilig bestand die Hoffnung, im Frühjahr noch für wenige Wochen öffnen zu können. Doch die sich verschärften Maßnahmen machten eine Öffnung zunehmend unwirtschaftlicher. Unabhängig von der Corona-Lage investiert die Bückeburger Bäder GmbH zwischen 350.000 und 400.000 Euro netto in die Technik beider Bäder. Das Geld fließt unter anderem in eine neue Heizanlage mit Kraft-Wärme-Kopplung nach neuestem Umweltstandard für das Bergbad. Das Vorhaben könnte allerdings zum Bremsklotz für die Saisoneröffnung werden. Zwar ist der Einbau der beiden Block-Heizkraftwerke so geplant, dass er definitiv am 1. Mai abgeschlossen sein sollte. Doch kann Wilharm aufgrund der weltweiten Corona-Auswirkungen auf Lieferketten nicht ausschließen, dass nicht plötzlich irgend ein wichtiges Bauteil fehlt. Keinerlei Aussagen macht die Bäder GmbH derzeit über das Angebot und die Durchführung von Kursen während der Sommersaison. Auch Anmeldungen für Wartelisten werden daher zur Zeit nicht entgegengekommen. Wilharm: „Da wir nicht wissen, wann wir eröffnen dürfen, macht es keinen Sinn, auf blauen Dunst zu planen.“ Sobald man aber Gewissheit habe, werde man informieren.

Bückeburger Bäder haben Saisonstart am 1. Mai fest im Blick

Die Vorbereitungen für die Saison haben begonnen, wie die Betriebsleiter Ralph Seele (links), Erik Rechenberg (Mitte) und Bäder-GmbH-Geschäftsführer Reiner Wilharm berichten.
Foto: Johannes Pietsch
© Pietsch, Johannes

Bückeburg. Im Bergbad gehen die Vorbereitungen für die Sommersaison ihren gewohnten Gang: Unabhängig von der Entwicklung der Corona-Lage wird das Freibad für den Sommer fit gemacht. Das Wasser aus den Becken ist abgelassen, der Edelstahl wird gereinigt, zudem wird rund um Sport-, Kinder- und Planschbecken das Grün zurückgeschnitten die Vegetation zurückgeschnitten und das Gelände gepflegt. Ab dem 1. Mai soll – wie in jedem Jahr – das Bad betriebsbereit sein.

Der tatsächliche Startschuss hänge wie im vergangenen Jahr von der Genehmigungssituation seitens der Behörden abhängen, teilten Geschäftsführer Reiner Wilharm, Betriebsleiter Erik Rechenberg und sein Stellvertreter Ralph Seele mit.

Das im letzten Jahr mit dem Gesundheitsamt des Landkreises abgesprochene Hygiene-Konzept habe sich vollständig bewährt, betonte Wilharm. „Wir gehen daher davon aus, dass wir für die kommende Saison kein neues Hygiene-Konzept benötigen, sondern mit dem im vergangenen Jahr bewährten wiedereröffnen können.“ Während der Sommersaison habe man dabei noch einige Anpassungen vorgenommen. Beispielsweise die Möglichkeit, sich jederzeit über das Internet über die aktuelle Auslastung des Bads informieren zu können. „An heißen Tagen konnte daher jeder absehen, ob es sich lohnt, überhaupt loszufahren.“ Auch Betriebsleiter Rechenberg ist von dem im vergangenen Jahr praktizierten Hygiene-Konzept überzeugt und verweist darauf, dass es 2020 kreisweit zu keinem einzigen Ansteckungsfall mit dem Corona-Virus in einem öffentlichen Schwimmbad gekommen sei. „Unsere Maßnahmen haben gegriffen.“

Endgültig zu den Akten gelegt ist hingegen die am 31. Oktober abgebrochene Hallenbad-Saison. Nachdem das Dr.-Faust-Hallenbad aufgrund der verlängerten Bergbad-Saison deutlich später als sonst in die Winter-Saison gestartet war, machte der zweite Shutdown nach nur gut einem Monat dem Ganzen wieder ein vorläufiges Ende. Zeitweilig bestand die Hoffnung, im Frühjahr noch für wenige Wochen öffnen zu können. Doch die sich verschärften Maßnahmen machten eine Öffnung zunehmend unwirtschaftlicher. Unabhängig von der Corona-Lage investiert die Bückeburger Bäder GmbH zwischen 350.000 und 400.000 Euro netto in die Technik beider Bäder. Das Geld fließt unter anderem in eine neue Heizanlage mit Kraft-Wärme-Kopplung nach neuestem Umweltstandard für das Bergbad. Das Vorhaben könnte allerdings zum Bremsklotz für die Saisoneröffnung werden. Zwar ist der Einbau der beiden Block-Heizkraftwerke so geplant, dass er definitiv am 1. Mai abgeschlossen sein sollte. Doch kann Wilharm aufgrund der weltweiten Corona-Auswirkungen auf Lieferketten nicht ausschließen, dass nicht plötzlich irgend ein wichtiges Bauteil fehlt.

Keinerlei Aussagen macht die Bäder GmbH derzeit über das Angebot und die Durchführung von Kursen während der Sommersaison. Auch Anmeldungen für Wartelisten werden daher zur Zeit nicht entgegengekommen. Wilharm: „Da wir nicht wissen, wann wir eröffnen dürfen, macht es keinen Sinn, auf blauen Dunst zu planen.“ Sobald man aber Gewissheit habe, werde man informieren.

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