Update: Rewe-Supermarkt kann nach Drohanruf wieder normal öffnen Niklas Krämer Bünde. Stundenlang war der Rewe-Markt an der Brunnenallee wegen eines anonymen Drohanrufes gesperrt. Gegen 19 Uhr gab die Polizei offiziell Entwarnung: "Die Durchsuchungen aller Markträume verliefen negativ." Mittlerweile könnten auch wieder Kunden in das Geschäft, so die Polizei. Alles begann gegen 13.30 Uhr, als der Marktleiter den besagten Anruf erhielt. Kurze Zeit später schon war der Parkplatz mit rot-weißem Polizei-Flatterband abgesperrt. Auch die Straßen drumherum sperrte die Polizei ab. "Der Anrufer drohte damit, den Markt und die Kunden zu schädigen", sagte Polizei-Sprecher Uwe Maser. Der Anrufer habe ein Zeitfenster gesetzt, in dem etwas passieren solle.Darauf wurde der Markt evakuiert. Etwa 50 bis 70 Kunden wurden aus dem Gebäude geführt. "Gegen 13.47 Uhr waren alle raus", so Maser. Alles sei jedoch ruhig und geordnet abgelaufen. Die Polizei rückte an und sicherte die Einsatzstelle. Niemand kam mehr an den Rewe-Markt heran. Ein unmittelbarer Anwohner schaute sich den Einsatz auf seinem Rollator von seinem Garten aus an. Er habe zunächst - als er noch auf der Couch lag - nichts von dem Polizeieinsatz mitbekommen. "Dann bin ich den Garten gegangen und ein Nachbar hat mich direkt gefragt, was da los sei", erzählte der Mann. Gegen 16 Uhr rückten dann die Sprengstoffspürhunde an. Zunächst besprachen die Polizeikräfte auf dem Parkplatz den Einsatz, um 16.12 Uhr betraten der Diensthund mit dem Hundeführer den Supermarkt. Der Hund durchsuchte den Markt nach möglichem Sprengstoff. Gegen 16.25 Uhr verließ das Tier wieder den Markt, ein anderer Spürhund übernahm. "Sie agieren eine gewisse Zeit, daher sind die Wechsel üblich. Die Tiere brauchen zwischendurch Pausen", sagte Uwe Maser. Aber auch die Hunde fanden offenbar nichts vor Ort. Die Polizei hat in diesem Fall ihre Ermittlungen aber noch nicht abgeschlossen und bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung. Zeugen, die etwas Verdächtiges am Verbauchermarkt gesehen habe, können sich melden - das können beispielsweise verdächtige Personen oder Fahrzeuge sein. Hinweise werden an das Kriminalkommissariat in Herford unter der Telefonnummer (05221) 888 0 oder jede andere Polizeidienststelle erbeten.

Update: Rewe-Supermarkt kann nach Drohanruf wieder normal öffnen

Der Drohanruf ging um 14 Uhr ein. © Niklas Krämer

Bünde. Stundenlang war der Rewe-Markt an der Brunnenallee wegen eines anonymen Drohanrufes gesperrt. Gegen 19 Uhr gab die Polizei offiziell Entwarnung: "Die Durchsuchungen aller Markträume verliefen negativ." Mittlerweile könnten auch wieder Kunden in das Geschäft, so die Polizei.

Alles begann gegen 13.30 Uhr, als der Marktleiter den besagten Anruf erhielt. Kurze Zeit später schon war der Parkplatz mit rot-weißem Polizei-Flatterband abgesperrt. Auch die Straßen drumherum sperrte die Polizei ab.

"Der Anrufer drohte damit, den Markt und die Kunden zu schädigen", sagte Polizei-Sprecher Uwe Maser. Der Anrufer habe ein Zeitfenster gesetzt, in dem etwas passieren solle.
Darauf wurde der Markt evakuiert. Etwa 50 bis 70 Kunden wurden aus dem Gebäude geführt. "Gegen 13.47 Uhr waren alle raus", so Maser. Alles sei jedoch ruhig und geordnet abgelaufen.

Die Polizei hat die Straßen rund um den Rewe-Markt an der Brunnenallee abgesperrt. - © Niklas Krämer
Die Polizei hat die Straßen rund um den Rewe-Markt an der Brunnenallee abgesperrt. - © Niklas Krämer

Die Polizei rückte an und sicherte die Einsatzstelle. Niemand kam mehr an den Rewe-Markt heran. Ein unmittelbarer Anwohner schaute sich den Einsatz auf seinem Rollator von seinem Garten aus an. Er habe zunächst - als er noch auf der Couch lag - nichts von dem Polizeieinsatz mitbekommen. "Dann bin ich den Garten gegangen und ein Nachbar hat mich direkt gefragt, was da los sei", erzählte der Mann.

Gegen 16 Uhr rückten dann die Sprengstoffspürhunde an. Zunächst besprachen die Polizeikräfte auf dem Parkplatz den Einsatz, um 16.12 Uhr betraten der Diensthund mit dem Hundeführer den Supermarkt. Der Hund durchsuchte den Markt nach möglichem Sprengstoff. Gegen 16.25 Uhr verließ das Tier wieder den Markt, ein anderer Spürhund übernahm. "Sie agieren eine gewisse Zeit, daher sind die Wechsel üblich. Die Tiere brauchen zwischendurch Pausen", sagte Uwe Maser. Aber auch die Hunde fanden offenbar nichts vor Ort.

Die Polizei hat in diesem Fall ihre Ermittlungen aber noch nicht abgeschlossen und bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung. Zeugen, die etwas Verdächtiges am Verbauchermarkt gesehen habe, können sich melden - das können beispielsweise verdächtige Personen oder Fahrzeuge sein.

Hinweise werden an das Kriminalkommissariat in Herford unter der Telefonnummer (05221) 888 0 oder jede andere Polizeidienststelle erbeten.

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Regionales