Massenanfall von Verletzten A2 wieder frei: Vollsperrung nach Unfall mit sieben Verletzten Rettungsdienst und Polizei sind bei Bielefeld im Einsatz auf der gesperrten Autobahn. Drei Pkw und ein Lkw sollen beteiligt sein. Jens Reichenbach,Charlotte Mahncke Bielefeld. Die Autobahn 2 bei Bielefeld musste nach einem Unfall am Dienstagvormittag, 19. Juli, voll gesperrt werden. Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei sind vor Ort im Einsatz. Es kommt zu Staus und Verkehrsbehinderungen. Wie Polizeisprecherin Hella Christoph mitteilte, wurde der Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen gegen 9.45 Uhr auf der A2 in Richtung Dortmund gemeldet. Demnach kam es zwischen den Anschlussstellen Bielefeld-Ost und Bielefeld-Süd zu einer Kollision.  Update, 12.15 Uhr: Gute Nachricht für die Wartenden im Stau: Feuerwehr und Polizei haben an der Unfallstelle besonders zügig gearbeitet, um schellstmöglich die linke Spur freigeben zu können. "Wir wollen bei dieser Hitze Kreislaufprobleme und Hitzekollaps in den Fahrzeugen im Stau verhindern", sagte ein Beamter vor Ort. Kurz nach 12 Uhr konnte dann zumindest eine Spur wieder freigegeben werden. Eine Kehrmaschine reinigte daraufhin die beiden Unfallspuren. Schon zu diesem Zeitpunkt schätzte die Autobahnpolizei ein, dass die Sperrung der verbliebenen beiden Spuren deutlich früher als vermutet beendet sein würde. Um 10.35 Uhr twitterte die Polizei noch, dass die Vollsperrung bis voraussichtlich 18 Uhr anhalten soll. Wie Polizeisprecherin Hella Christoph mitteilt, waren massiv Betriebsstoffe ausgelaufen. Die Feuerwehr wurde mit der Reinigung der Fahrbahn beauftragt. Doch für die Reinigung wurde eine Spezialmaschine benötigt, hieß es. Das war zum Glück nicht der Fall. Der Fahrer (85) eines Toyota-SUV aus Dortmund war nach Angaben der Polizei auf der mittleren Fahrspur der Autobahn aus bisher ungeklärten Gründen in den Ford Transit einer 30-jährigen Fahrerin aus Lemgo aufgefahren. Möglicherweise hatte der Unfallverursacher den stockenden Verkehr in den Bereich zu spät bemnerkt, so ein Polizeisprecher. "Durch den Aufprall drehte sich der Ford und schleuderte gegen den rechts fahrenden Sattelzug, dessen Dieseltank durch den Zusammenstoß aufgerissen wurde und auslief", berichtet die Polizeisprecherin. Rund 50 Liter Diesel sollen dabei ausgelaufen sein. Weil der Ford mit fünf Personen (darunter zwei Kinder) und der Toyota mit zwei Personen besetzt war, mussten Notarzt und Rettungspersonal insgesamt sieben Personen versorgen. Feuerwehr und Rettungsdienst mussten daher weitere Rettungskräfte nachalarmieren. Die Leitstelle hat deshalb das Einsatzstichwort "Massenanfall an Verletzten" ausgegeben. Am Ende entschieden die Notärzte, dass alle sieben Beteiligten zur Überprüfung ins Krankenhaus gebracht werden. Zumindest vier bis fünf von ihnen gelten laut Feuerwehr als leicht verletzt. Der 65-jährige Sattelzugfahrer aus Lichtenau blieb unverletzt. Stundenlange Reinigung des Asphalts nötig Die Polizei twitterte zudem, dass die Vollsperrung bis voraussichtlich 18 Uhr anhalten soll. Wie Polizeisprecherin Hella Christoph mitteilt, sollen massiv Betriebsstoffe ausgelaufen sein. Die Polizei spricht von 50 Liter Diesel. Die Feuerwehr ist mit der Reinigung der Fahrbahn beauftragt. Doch für die Reinigung wird eine Spezialmaschine benötigt. Derzeit ist davon auszugehen, dass die Reinigungsarbeiten bis 18 Uhr andauern", so Christoph. Wann genau die Fahrbahn wieder frei gegeben werden kann, sei derzeit noch nicht abzusehen. Weil insgesamt 50 Liter Kraftstoff ausgelaufen und teilweise auch in die Kanalisation geraten sind, wurde die Untere Wasserbehörde informiert, die nun entscheiden muss, ob weitere Schutzmaßnahmen nötig sind. Die Feuerwehr hat die betroffene Unfallstelle mit Bindemitteln abgestreut. Der Ford und der Toyota wurden inzwischen abgeschleppt. Der Sattelschlepper muss nun doch auch mit Hilfe eines Abschleppunternehmens abtransportiert werden. Die Polizei geht von einem Gesamtschaden von 60.000 Euro aus. Staus und Behinderungen auf den Umleitungen Der Verkehr wird seit dem Unfall an der Anschlussstelle Bielefeld-Ost abgeleitet. Es kam sofort zu Staus. Um 10.20 Uhr melden die Verkehrsrechner 10 Kilometer Rückstau vor der Unfallstelle. Die Polizei empfiehlt die Umleitungsstrecke 26 (U26). Aber auch die Umleitungsstrecken sind erfahrungsgemäß schnell überlastet. Um 11.15 Uhr empfehlen die Verkehrszentralen die bereits überlasteten Ausweichstrecken weiträumig zu umfahren. Der Stau reicht inzwischen zurück bis zur Abfahrt Ostwestfalen-Lippe. Update, 12.15 Uhr: Gute Nachricht für die Wartenden: Feuerwehr und Polizei haben an der Unfallstelle besonders zügig gearbeitet, um schellstmöglich die linke Spur freizugeben. "Wir wollen bei dieser Hitze Kreislaufprobleme und Hitzekollaps in den Fahrzeugen im Stau verhindern", sagte ein Beamter vor Ort. Kurz nach 12 Uhr konnte dann zumindest eine Spur wieder freigegeben werden. Eine Kehrmaschine wird jetzt die beiden Unfallspuren reinigen. Nach aktueller Einschätzung der Autobahnpolizei könnte die Sperrung der verbliebenen beiden Spuren noch vor 14 Uhr beendet sein.
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Massenanfall von Verletzten

A2 wieder frei: Vollsperrung nach Unfall mit sieben Verletzten

Die Autobahn ist für mehrere Stunden komplett gesperrt. © Foto: Charlotte Mahncke

Bielefeld. Die Autobahn 2 bei Bielefeld musste nach einem Unfall am Dienstagvormittag, 19. Juli, voll gesperrt werden. Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei sind vor Ort im Einsatz. Es kommt zu Staus und Verkehrsbehinderungen.

Wie Polizeisprecherin Hella Christoph mitteilte, wurde der Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen gegen 9.45 Uhr auf der A2 in Richtung Dortmund gemeldet. Demnach kam es zwischen den Anschlussstellen Bielefeld-Ost und Bielefeld-Süd zu einer Kollision.

 

Update, 12.15 Uhr: Gute Nachricht für die Wartenden im Stau: Feuerwehr und Polizei haben an der Unfallstelle besonders zügig gearbeitet, um schellstmöglich die linke Spur freigeben zu können. "Wir wollen bei dieser Hitze Kreislaufprobleme und Hitzekollaps in den Fahrzeugen im Stau verhindern", sagte ein Beamter vor Ort. Kurz nach 12 Uhr konnte dann zumindest eine Spur wieder freigegeben werden.


Eine Kehrmaschine reinigte daraufhin die beiden Unfallspuren. Schon zu diesem Zeitpunkt schätzte die Autobahnpolizei ein, dass die Sperrung der verbliebenen beiden Spuren deutlich früher als vermutet beendet sein würde. Um 10.35 Uhr twitterte die Polizei noch, dass die Vollsperrung bis voraussichtlich 18 Uhr anhalten soll. Wie Polizeisprecherin Hella Christoph mitteilt, waren massiv Betriebsstoffe ausgelaufen. Die Feuerwehr wurde mit der Reinigung der Fahrbahn beauftragt. Doch für die Reinigung wurde eine Spezialmaschine benötigt, hieß es. Das war zum Glück nicht der Fall.

Der Fahrer (85) eines Toyota-SUV aus Dortmund war nach Angaben der Polizei auf der mittleren Fahrspur der Autobahn aus bisher ungeklärten Gründen in den Ford Transit einer 30-jährigen Fahrerin aus Lemgo aufgefahren. Möglicherweise hatte der Unfallverursacher den stockenden Verkehr in den Bereich zu spät bemnerkt, so ein Polizeisprecher. "Durch den Aufprall drehte sich der Ford und schleuderte gegen den rechts fahrenden Sattelzug, dessen Dieseltank durch den Zusammenstoß aufgerissen wurde und auslief", berichtet die Polizeisprecherin. Rund 50 Liter Diesel sollen dabei ausgelaufen sein.

Weil der Ford mit fünf Personen (darunter zwei Kinder) und der Toyota mit zwei Personen besetzt war, mussten Notarzt und Rettungspersonal insgesamt sieben Personen versorgen. Feuerwehr und Rettungsdienst mussten daher weitere Rettungskräfte nachalarmieren. Die Leitstelle hat deshalb das Einsatzstichwort "Massenanfall an Verletzten" ausgegeben. Am Ende entschieden die Notärzte, dass alle sieben Beteiligten zur Überprüfung ins Krankenhaus gebracht werden. Zumindest vier bis fünf von ihnen gelten laut Feuerwehr als leicht verletzt. Der 65-jährige Sattelzugfahrer aus Lichtenau blieb unverletzt.

Stundenlange Reinigung des Asphalts nötig

Die Polizei twitterte zudem, dass die Vollsperrung bis voraussichtlich 18 Uhr anhalten soll. Wie Polizeisprecherin Hella Christoph mitteilt, sollen massiv Betriebsstoffe ausgelaufen sein. Die Polizei spricht von 50 Liter Diesel. Die Feuerwehr ist mit der Reinigung der Fahrbahn beauftragt. Doch für die Reinigung wird eine Spezialmaschine benötigt.

Derzeit ist davon auszugehen, dass die Reinigungsarbeiten bis 18 Uhr andauern", so Christoph. Wann genau die Fahrbahn wieder frei gegeben werden kann, sei derzeit noch nicht abzusehen.

Weil insgesamt 50 Liter Kraftstoff ausgelaufen und teilweise auch in die Kanalisation geraten sind, wurde die Untere Wasserbehörde informiert, die nun entscheiden muss, ob weitere Schutzmaßnahmen nötig sind. Die Feuerwehr hat die betroffene Unfallstelle mit Bindemitteln abgestreut.

Der Ford und der Toyota wurden inzwischen abgeschleppt. Der Sattelschlepper muss nun doch auch mit Hilfe eines Abschleppunternehmens abtransportiert werden. Die Polizei geht von einem Gesamtschaden von 60.000 Euro aus.

Staus und Behinderungen auf den Umleitungen

Der Verkehr wird seit dem Unfall an der Anschlussstelle Bielefeld-Ost abgeleitet. Es kam sofort zu Staus. Um 10.20 Uhr melden die Verkehrsrechner 10 Kilometer Rückstau vor der Unfallstelle. Die Polizei empfiehlt die Umleitungsstrecke 26 (U26). Aber auch die Umleitungsstrecken sind erfahrungsgemäß schnell überlastet. Um 11.15 Uhr empfehlen die Verkehrszentralen die bereits überlasteten Ausweichstrecken weiträumig zu umfahren. Der Stau reicht inzwischen zurück bis zur Abfahrt Ostwestfalen-Lippe.

Update, 12.15 Uhr: Gute Nachricht für die Wartenden: Feuerwehr und Polizei haben an der Unfallstelle besonders zügig gearbeitet, um schellstmöglich die linke Spur freizugeben. "Wir wollen bei dieser Hitze Kreislaufprobleme und Hitzekollaps in den Fahrzeugen im Stau verhindern", sagte ein Beamter vor Ort. Kurz nach 12 Uhr konnte dann zumindest eine Spur wieder freigegeben werden.

Eine Kehrmaschine wird jetzt die beiden Unfallspuren reinigen. Nach aktueller Einschätzung der Autobahnpolizei könnte die Sperrung der verbliebenen beiden Spuren noch vor 14 Uhr beendet sein.

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