Bielefelds Corona-Inzidenzwert verwundert: Lockdown-Ende in Sicht? Dennis Rother Bielefeld. Dritte Welle in Bielefeld? Von wegen. Die kommt offenbar nicht - zumindest wenn man nach den täglichen Dashboard-Daten des Pandemie-Frühwarnsystems geht. Denn nur eine einzige Corona-Neuinfektion meldet das Robert-Koch-Institut für Dienstag in Bielefeld. Der Inzidenzwert sinkt weiter, er liegt nun bei 31,4 - und die Hoffnung vieler Bielefelder auf baldige Lockerungen der drastischen Alltagseinschränkungen im Ausnahmezustand steigt. Laut RKI gibt es aber auch eine traurige Nachricht: Es gibt einen weiteren Todesfall. Außerdem kommt eine neue Virusmutation immer näher. Eine Mutation, die gefährlicher sein könnte als die bisher in Bielefeld aufgetretenen - und zwar deutlich. 10.067 Bielefelder haben sich seit Pandemiebeginn mit dem Coronavirus angesteckt, 105 von ihnen in den vergangenen sieben Tagen. 82 labobestätigte Virusmutationsfälle liegen nach Angaben der Stadtverwaltung mittlerweile vor. Die Zahl der Menschen, die am oder mit dem Virus gestorben sind, steigt auf 276. !function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(a){if(void 0!==a.data["datawrapper-height"])for(var e in a.data["datawrapper-height"]){var t=document.getElementById("datawrapper-chart-"+e)||document.querySelector("iframe[src*='"+e+"']");t&&(t.style.height=a.data["datawrapper-height"][e]+"px")}}))}();Die Gesundheitsämter in Ostwestfalen-Lippe haben dem RKI am Dientagmorgen 63 (Vortag: 42) neue Corona-Infektionen gemeldet (Stand: 6 Uhr). Es gab drei Todesfälle binnen 24 Stunden in der Region (Vortag: 0). Die meisten Neuinfektionen meldet der Kreis Paderborn mit 27 Fällen. Bei den Neuinfektionen pro Woche und 100.000 Einwohnern (Sieben-Tage-Inzidenz) liegt Ostwestfalen-Lippe bei einem Schnitt von 49,4 (Vortag: 49,7). Den niedrigsten Wert weist weiter die Stadt Bielefeld mit 31,4 (Vortag: 34,4) auf - den höchsten die Kreise Herford (66,6; Vortag: 65,8), Gütersloh (57,8; Vortag: 60,0) und Minden-Lübbecke (57,3; Vortag: 57,0). OWL liegt unter der NRW-Inzidenz von 64,3 (Vortag: 64,4). !function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(a){if(void 0!==a.data["datawrapper-height"])for(var e in a.data["datawrapper-height"]){var t=document.getElementById("datawrapper-chart-"+e)||document.querySelector("iframe[src*='"+e+"']");t&&(t.style.height=a.data["datawrapper-height"][e]+"px")}}))}(); Die Virusmutation aus dem Dschungel Unterdessen ist in Großbritannien erstmals auch eine Variante des Coronavirus nachgewiesen worden, das zuerst in der brasilianischen Stadt Manaus entdeckt worden war. Drei Fälle seien in England und drei weitere in Schottland bestätigt worden, teilten die Behörden nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters am Montag mit. Einzelfälle habe man auch in Deutschland schon registriert, berichtete jüngst der Deutschlandfunk - und in Frankreich sind es schon etliche. An der Mutante P1 aus dem Amazonasgebiet sind Epidemiologen zufolge zwei Dinge besonders besorgniserregend: Das Virus sei nach bisherigen Erkenntnissen dreimal so ansteckend wie die Ursprungsvariante. Das bestätigte Brasiliens Gesundheitsminister. Außerdem könne die brasilianische Variante die Immunität von Corona-Genesenen aussetzen - das wäre besonders alarmierend. Corona-Infizierte, die die Erkrankung überstanden haben, könnten sich leicht neu anstecken. Exakte Daten sollen weitere Detailstudien liefern.

Bielefelds Corona-Inzidenzwert verwundert: Lockdown-Ende in Sicht?

© Sarah Jonek (Archiv/Symbolbild Corona-Krise in Bielefeld)

Bielefeld. Dritte Welle in Bielefeld? Von wegen. Die kommt offenbar nicht - zumindest wenn man nach den täglichen Dashboard-Daten des Pandemie-Frühwarnsystems geht. Denn nur eine einzige Corona-Neuinfektion meldet das Robert-Koch-Institut für Dienstag in Bielefeld. Der Inzidenzwert sinkt weiter, er liegt nun bei 31,4 - und die Hoffnung vieler Bielefelder auf baldige Lockerungen der drastischen Alltagseinschränkungen im Ausnahmezustand steigt.

Laut RKI gibt es aber auch eine traurige Nachricht: Es gibt einen weiteren Todesfall. Außerdem kommt eine neue Virusmutation immer näher. Eine Mutation, die gefährlicher sein könnte als die bisher in Bielefeld aufgetretenen - und zwar deutlich.

10.067 Bielefelder haben sich seit Pandemiebeginn mit dem Coronavirus angesteckt, 105 von ihnen in den vergangenen sieben Tagen. 82 labobestätigte Virusmutationsfälle liegen nach Angaben der Stadtverwaltung mittlerweile vor. Die Zahl der Menschen, die am oder mit dem Virus gestorben sind, steigt auf 276.

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Die Gesundheitsämter in Ostwestfalen-Lippe haben dem RKI am Dientagmorgen 63 (Vortag: 42) neue Corona-Infektionen gemeldet (Stand: 6 Uhr). Es gab drei Todesfälle binnen 24 Stunden in der Region (Vortag: 0). Die meisten Neuinfektionen meldet der Kreis Paderborn mit 27 Fällen. Bei den Neuinfektionen pro Woche und 100.000 Einwohnern (Sieben-Tage-Inzidenz) liegt Ostwestfalen-Lippe bei einem Schnitt von 49,4 (Vortag: 49,7).

Den niedrigsten Wert weist weiter die Stadt Bielefeld mit 31,4 (Vortag: 34,4) auf - den höchsten die Kreise Herford (66,6; Vortag: 65,8), Gütersloh (57,8; Vortag: 60,0) und Minden-Lübbecke (57,3; Vortag: 57,0). OWL liegt unter der NRW-Inzidenz von 64,3 (Vortag: 64,4).

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Die Virusmutation aus dem Dschungel

Unterdessen ist in Großbritannien erstmals auch eine Variante des Coronavirus nachgewiesen worden, das zuerst in der brasilianischen Stadt Manaus entdeckt worden war. Drei Fälle seien in England und drei weitere in Schottland bestätigt worden, teilten die Behörden nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters am Montag mit. Einzelfälle habe man auch in Deutschland schon registriert, berichtete jüngst der Deutschlandfunk - und in Frankreich sind es schon etliche.

An der Mutante P1 aus dem Amazonasgebiet sind Epidemiologen zufolge zwei Dinge besonders besorgniserregend: Das Virus sei nach bisherigen Erkenntnissen dreimal so ansteckend wie die Ursprungsvariante. Das bestätigte Brasiliens Gesundheitsminister.

Außerdem könne die brasilianische Variante die Immunität von Corona-Genesenen aussetzen - das wäre besonders alarmierend. Corona-Infizierte, die die Erkrankung überstanden haben, könnten sich leicht neu anstecken. Exakte Daten sollen weitere Detailstudien liefern.

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