Baustellen-Chaos in Bad Oeynhausen Nicole Bliesener Bad Oeynhausen (nw). Rot-weiße Absperrbaken prägen derzeit das Stadtbild. Die größten Auswirkungen auf den Verkehr in der Innenstadt hat die Sperrung der Kreuzung Steinstraße/Königsstraße. Dort werden - wie berichtet - sämtliche Versorgungsleitungen neuverlegt. Ab Montag, 19. Oktober, wird nun die Bahnhofstraße zwischen der Dr.-Neuhäußer-Straße und der Portastraße erneut gesperrt. Grund für die erneute Sperrung sind nach Auskunft von Kerstin Vornheder vom Büro des Bürgermeisters und des Rates nicht die Arbeiten am Neubau des Seniorendomizils, sondern noch restliche Tiefbauarbeiten. „Dort müssen noch kleinere Baugruben verfüllt werden“, erläutert Vornheder. Diese Arbeiten mussten wegen der Anlieferung der Module für das Seniorendomizil im Juli und August verschoben werden und werden jetzt nachgeholt, so Vornheder weiter. Und deshalb muss die Bahnhofstraße nun für eine Woche halbseitig gesperrt werden. Die seit Anfang Oktober und bis Ende des Jahres andauernde Sperrung der Steinstraße habe bereits zu einer deutlichen Mehrbelastung der Bahnhofstraße und der kleineren Seitenstraßen geführt, wie nw.de-Leser berichten. Letztere dürften in der kommenden Wochen nun - trotz der Herbstferien noch mehr Verkehr aufnehmen müssen. Eine Umleitung für die gesperrte Kreuzung ist zwar eingerichtet, allerdings großräumig über die Mindener Straße, Vlothoer Straße und Weserstraße. Für Ortskundige offensichtlich zu großräumig, denn die suchen sich lieber ihren Weg über die kleineren Gemeindestraßen der Innenstadt. „Anders können wir aber die Umleitung nicht führen“, fügt Kerstin Vornheder hinzu. Da die Steinstraße eine Landesstraße sei, müsste der Verkehr - vor allem der Lkw-Verkehr - über Landesstraßen umgeleitet werden. „Die Mindener Straße ist zwar mittlerweile Gemeindestraße und Eigentum der Stadt, aber sie ist ja aufgrund ihrer Bauart nach wie vor als Umleitungsstrecke ausgewiesen“, so Vornheder. Aus der Leserschaft kam auch der Vorschlag, die Schützenbrücke während der Straßensperrungen in der Innenstadt länger für den Autoverkehr zu öffnen. Dieser Vorschlag stieß bei der Stadtverwaltung auf wenig Gegenliebe. „Die Schützenbrücke liegt nun mal im Kurgebiet. Der Zeitraum, in dem sie für den Durchgangsverkehr frei gegeben ist, ist von der Bezirksregierung vorgegeben“, betont Vornheder. Straßensperrungen und Umleitungen sind nicht nur in der Innenstadt ein Thema. Im Süden ist die Detmolder Straße ab der Valdorfer Straße bis zum Anschluss an die B 611 gesperrt. Hier lässt Straßen NRW noch bis Mitte November die Straßendecke komplett erneuern. In Oberbecksen wird von Anfang November bis voraussichtlich Mitte Dezember die Bachstraße gesperrt werden - und zwar zwischen der Westerfeldstraße und dem Gerstenlandweg. Hier im Tunnel unter der A 2 der Geh- und Radweg saniert. Beendet sind die Arbeiten am Gehweg der Bahnhofstraße in Höhe des ZOBs. Vollgesperrt ist dagegen der Birkenweg in der Südstadt zwischen der Detmolder Straße und der Wielandstraße. Dort werden Kanalarbeiten vorgenommen und der Weg bekommt anschließend eine neue Asphaltdecke. Im Norden der Stadt wird die Vollsperrung der Volmerdingsener Straße in Bergkirchen noch bis Jahresende andauern. Hier entsteht der langersehnte Bürgerradweg. Halbseitig gesperrt ist seit dem 25. September die Hahnenkampstraße zwischen dem Alten Postweg und der Straße „Dörgen“. „Zum Teil gibt es hier auch eine Vollsperrung“, fügt Vornheder hinzu.Die Sanierung des Gehwegs sollte eigentlich im November abgeschlossenen sein. „Doch die Arbeiten werden nach Auskunft der Stadtwerke doch länger dauern“, so Kerstin Vornheder.

Baustellen-Chaos in Bad Oeynhausen

Die durchgängige Öffnung der Schützenbrücke ist keine Möglichkeit, um dem Verkehr mehr Ausweichmöglichkeiten zu bieten. © Foto: Thorsten Gödecker

Bad Oeynhausen (nw). Rot-weiße Absperrbaken prägen derzeit das Stadtbild. Die größten Auswirkungen auf den Verkehr in der Innenstadt hat die Sperrung der Kreuzung Steinstraße/Königsstraße. Dort werden - wie berichtet - sämtliche Versorgungsleitungen neuverlegt. Ab Montag, 19. Oktober, wird nun die Bahnhofstraße zwischen der Dr.-Neuhäußer-Straße und der Portastraße erneut gesperrt.

Grund für die erneute Sperrung sind nach Auskunft von Kerstin Vornheder vom Büro des Bürgermeisters und des Rates nicht die Arbeiten am Neubau des Seniorendomizils, sondern noch restliche Tiefbauarbeiten. „Dort müssen noch kleinere Baugruben verfüllt werden“, erläutert Vornheder. Diese Arbeiten mussten wegen der Anlieferung der Module für das Seniorendomizil im Juli und August verschoben werden und werden jetzt nachgeholt, so Vornheder weiter. Und deshalb muss die Bahnhofstraße nun für eine Woche halbseitig gesperrt werden.

Die seit Anfang Oktober und bis Ende des Jahres andauernde Sperrung der Steinstraße habe bereits zu einer deutlichen Mehrbelastung der Bahnhofstraße und der kleineren Seitenstraßen geführt, wie nw.de-Leser berichten. Letztere dürften in der kommenden Wochen nun - trotz der Herbstferien noch mehr Verkehr aufnehmen müssen.

Eine Umleitung für die gesperrte Kreuzung ist zwar eingerichtet, allerdings großräumig über die Mindener Straße, Vlothoer Straße und Weserstraße. Für Ortskundige offensichtlich zu großräumig, denn die suchen sich lieber ihren Weg über die kleineren Gemeindestraßen der Innenstadt. „Anders können wir aber die Umleitung nicht führen“, fügt Kerstin Vornheder hinzu. Da die Steinstraße eine Landesstraße sei, müsste der Verkehr - vor allem der Lkw-Verkehr - über Landesstraßen umgeleitet werden. „Die Mindener Straße ist zwar mittlerweile Gemeindestraße und Eigentum der Stadt, aber sie ist ja aufgrund ihrer Bauart nach wie vor als Umleitungsstrecke ausgewiesen“, so Vornheder.

Aus der Leserschaft kam auch der Vorschlag, die Schützenbrücke während der Straßensperrungen in der Innenstadt länger für den Autoverkehr zu öffnen. Dieser Vorschlag stieß bei der Stadtverwaltung auf wenig Gegenliebe. „Die Schützenbrücke liegt nun mal im Kurgebiet. Der Zeitraum, in dem sie für den Durchgangsverkehr frei gegeben ist, ist von der Bezirksregierung vorgegeben“, betont Vornheder.

Straßensperrungen und Umleitungen sind nicht nur in der Innenstadt ein Thema. Im Süden ist die Detmolder Straße ab der Valdorfer Straße bis zum Anschluss an die B 611 gesperrt. Hier lässt Straßen NRW noch bis Mitte November die Straßendecke komplett erneuern. In Oberbecksen wird von Anfang November bis voraussichtlich Mitte Dezember die Bachstraße gesperrt werden - und zwar zwischen der Westerfeldstraße und dem Gerstenlandweg. Hier im Tunnel unter der A 2 der Geh- und Radweg saniert. Beendet sind die Arbeiten am Gehweg der Bahnhofstraße in Höhe des ZOBs. Vollgesperrt ist dagegen der Birkenweg in der Südstadt zwischen der Detmolder Straße und der Wielandstraße. Dort werden Kanalarbeiten vorgenommen und der Weg bekommt anschließend eine neue Asphaltdecke.

Im Norden der Stadt wird die Vollsperrung der Volmerdingsener Straße in Bergkirchen noch bis Jahresende andauern. Hier entsteht der langersehnte Bürgerradweg. Halbseitig gesperrt ist seit dem 25. September die Hahnenkampstraße zwischen dem Alten Postweg und der Straße „Dörgen“. „Zum Teil gibt es hier auch eine Vollsperrung“, fügt Vornheder hinzu.Die Sanierung des Gehwegs sollte eigentlich im November abgeschlossenen sein. „Doch die Arbeiten werden nach Auskunft der Stadtwerke doch länger dauern“, so Kerstin Vornheder.

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