Autohaus Peitzmeyer: Wohnmobilgeschäft wird erweitert Bad Oeynhausen. Zwei Monate geriet Marcel Peitzmeyer ins Zweifeln. Am 12. März hatte er sein Autohaus um den Geschäftsbereich Wohnmobile erweitert, fünf Tage später kam der Corona-Lockdown. "Bis Mitte Mai lief gar nichts", bilanziert er. Mittlerweile ist er wieder sicher: "Ich hatte den richtigen Riecher". Reisefreiheit und geöffnete Campingplätze - das sind wichtige Voraussetzungen für das Geschäft mit Wohnmobilen. Die sind seit Mitte Mai wieder gegeben. "Wir haben seitdem schon 13 Fahrzeuge verkauft", erklärt Betriebsleiter Christian Peter. Und sein Chef ergänzt: "Unsere Erwartungen wurden bereits übertroffen". Und deshalb wird jetzt das Angebot erweitert. Zusätzlich zu Modellen der Herstellerfirmen Adria und Malibu wird es ab Oktober auch Wohnmobile von Sun Living geben. "Familien" nennt Verkäufer Sebastian Wall als spezielle Zielgruppe. Schließlich können in den "Sun Living"- Wagen bis zu sechs Personen übernachten. Wall: "Auf ein zusätzliches Zelt für die Kinder kann man damit verzichten". Weil Corona auch zu zeitweiligem Produktionsstopp geführt hat, brauchen Kunden Geduld. Erst im Herbst rechnet Peitzmeyer mit der Auslieferung von 15 schon bestellten Fahrzeugen. Für persönliche Wunschmodelle muss man mit mindestens sechs Monaten Lieferzeit rechnen. Auf rund 70.000 Euro beziffert Christian Peter die Kosten für ein Luxusmodell, ein einfaches Modell ist für etwa 40.000 Euro zu haben. Deutlich preiswerter ist es, ein Wohnmobil zu leihen. Je nach Saison und Fahrzeug liegt der Tagespreis zwischen 79 und 114 Euro. Auch das Verleihgeschäft ist mit zweimonatiger Verspätung und mit reduziertem Angebot gestartet. "Wir haben nur ein Fahrzeug im Verleih", sagt Peitzmeyer, kündigt aber an, bis zum Herbst zu erweitern. Auch ein "Sun Living" steht dann unter anderem für Testausflüge bereit. Abgeschlossen ist die Erweiterung der Werkstatt. Rund 230 Quadratmeter groß ist der Anbau, in dem bis zu vier Wohnmobile repariert, gewartet oder nachgerüstet werden können. Rund 500.000 Euro hat Peitzmeyer nach eigenen Angaben in die Erweiterung investiert. Auch insofern ist er sicher: "Das war eine gute Entscheidung". Denn der Mitarbeiter, der sich durch spezielle Schulungen bei den Herstellerfirmen für die Wohnmobilarbeit vorbereitet hat, habe seit Wochen viel zu tun. "Dach-Klimaanlagen, Sat-Anlagen und und Markisen" nennt Peter beispielhaft für Nachrüstungswünsche, die nun zu erfüllen seien. Auch bei Wartungs- und Reparaturarbeiten sei ein steigender Anstieg zu verzeichnen - Reisefreiheit und Ferien sind eben auch gut für dieses Geschäft.

Autohaus Peitzmeyer: Wohnmobilgeschäft wird erweitert

Christian Peter (v.l.), Marcel Peitzmeyer und Sebastian Wall freuen sich, dass auch die neue Werkstatt für Wohnmobile fertig ist. © Heidi Froreich

Bad Oeynhausen. Zwei Monate geriet Marcel Peitzmeyer ins Zweifeln. Am 12. März hatte er sein Autohaus um den Geschäftsbereich Wohnmobile erweitert, fünf Tage später kam der Corona-Lockdown. "Bis Mitte Mai lief gar nichts", bilanziert er. Mittlerweile ist er wieder sicher: "Ich hatte den richtigen Riecher".

Reisefreiheit und geöffnete Campingplätze - das sind wichtige Voraussetzungen für das Geschäft mit Wohnmobilen. Die sind seit Mitte Mai wieder gegeben. "Wir haben seitdem schon 13 Fahrzeuge verkauft", erklärt Betriebsleiter Christian Peter. Und sein Chef ergänzt: "Unsere Erwartungen wurden bereits übertroffen". Und deshalb wird jetzt das Angebot erweitert.

Zusätzlich zu Modellen der Herstellerfirmen Adria und Malibu wird es ab Oktober auch Wohnmobile von Sun Living geben. "Familien" nennt Verkäufer Sebastian Wall als spezielle Zielgruppe. Schließlich können in den "Sun Living"- Wagen bis zu sechs Personen übernachten. Wall: "Auf ein zusätzliches Zelt für die Kinder kann man damit verzichten".

Weil Corona auch zu zeitweiligem Produktionsstopp geführt hat, brauchen Kunden Geduld. Erst im Herbst rechnet Peitzmeyer mit der Auslieferung von 15 schon bestellten Fahrzeugen. Für persönliche Wunschmodelle muss man mit mindestens sechs Monaten Lieferzeit rechnen. Auf rund 70.000 Euro beziffert Christian Peter die Kosten für ein Luxusmodell, ein einfaches Modell ist für etwa 40.000 Euro zu haben.

Deutlich preiswerter ist es, ein Wohnmobil zu leihen. Je nach Saison und Fahrzeug liegt der Tagespreis zwischen 79 und 114 Euro. Auch das Verleihgeschäft ist mit zweimonatiger Verspätung und mit reduziertem Angebot gestartet. "Wir haben nur ein Fahrzeug im Verleih", sagt Peitzmeyer, kündigt aber an, bis zum Herbst zu erweitern. Auch ein "Sun Living" steht dann unter anderem für Testausflüge bereit.

Abgeschlossen ist die Erweiterung der Werkstatt. Rund 230 Quadratmeter groß ist der Anbau, in dem bis zu vier Wohnmobile repariert, gewartet oder nachgerüstet werden können. Rund 500.000 Euro hat Peitzmeyer nach eigenen Angaben in die Erweiterung investiert. Auch insofern ist er sicher: "Das war eine gute Entscheidung". Denn der Mitarbeiter, der sich durch spezielle Schulungen bei den Herstellerfirmen für die Wohnmobilarbeit vorbereitet hat, habe seit Wochen viel zu tun.

"Dach-Klimaanlagen, Sat-Anlagen und und Markisen" nennt Peter beispielhaft für Nachrüstungswünsche, die nun zu erfüllen seien. Auch bei Wartungs- und Reparaturarbeiten sei ein steigender Anstieg zu verzeichnen - Reisefreiheit und Ferien sind eben auch gut für dieses Geschäft.

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