Auto geht unter - Alkoholisierter Fahrer tischt Märchen auf Hameln (szlz). Die Aussage eines offenbar stark alkoholisierten Hamelners hat am frühen gestrigen Morgen einen großangelegten Sucheinsatz auf der Weser zwischen Wehrbergen und Fuhlen und an den Fischbecker Kiesteichen ausgelöst – mit einem Hubschrauber der Landespolizei, einer Drohne der Kreisfeuerwehr, vier Rettungsbooten der Feuerwehren Hameln, Hessisch Oldendorf und Großenwieden, allen verfügbaren Streifenwagen und den Einsatzfahrzeugen mehrerer Feuerwehren wurde stundenlang nach einem im Wasser versunkenen Auto und dem Fahrer gesucht. Polizeibeamte hatten den 31-Jährigen gegen 2.30 Uhr auf der B83 aufgegriffen. Der Mann mit freiem Oberkörper sei klitschnass gewesen, sagte ein Ermittler. Bei der Leitstelle waren kurz zuvor mehrere Notrufe eingegangen. Autofahrer hatten mitgeteilt, dass ein Fußgänger in der Dunkelheit – gestikulierend – auf der Fahrbahn herumirre. Eine Streifenwagen-Besatzung griff den Hamelner auf und brachte ihn in Sicherheit. Auf die Frage, was passiert sei, antwortete der Betrunkene (Atemalkoholwert: 1,8 Promille), er habe in der Nacht mit einem Bekannten an der Weser geangelt. Sein Kumpel habe dann später seinen Wagen, einen Opel Meriva, gesteuert und einem Fahrzeug ausweichen müssen. Der Opel sei in die Weser gestürzt und gesunken. Er, der 31-Jährige, habe sich retten können. Ob der Fahrer rausgekommen sei, wisse er nicht. Die Polizei startete umgehend eine Suche zu Lande, zu Wasser und aus der Luft. Polizisten und Feuerwehrleute aus Hameln und Wehrbergen fuhren Feldwege ab, leuchteten das Ufer ab und hielten Ausschau nach dem Vermissten. Ein Hubschrauber und eine Drohne waren in der Luft, vier Feuerwehrboote waren auf dem Fluss unterwegs. In der Wache wurde der 31-Jährige derweil noch einmal befragt. Den Ermittlern hatte er nur den Vornamen seines Kumpels verraten. Fahnder starteten eine Facebook-Recherche und identifizierten den Freund. Der 37-Jährige sagte, er habe sich von seiner Lebensgefährtin abholen lassen, weil der 31-Jährige nicht geangelt, sondern nur Alkohol getrunken habe. Der Betrunkene legte schließlich ein Geständnis ab. „Er hat den Kollegen erzählt, dass sein Kumpel bereits zu Hause sei und er mit dem Opel gefahren sei. Möglicherweise sei er nicht in die Weser, sondern in einen Kiesteich gefahren", sagte Oberkommissarin Stephanie Heineking-Kutschera. Das Fahrzeug wurde geborgen.

Auto geht unter - Alkoholisierter Fahrer tischt Märchen auf

Sucheinsatz an der Weser in Hameln. © Foto: Behmann

Hameln (szlz). Die Aussage eines offenbar stark alkoholisierten Hamelners hat am frühen gestrigen Morgen einen großangelegten Sucheinsatz auf der Weser zwischen Wehrbergen und Fuhlen und an den Fischbecker Kiesteichen ausgelöst – mit einem Hubschrauber der Landespolizei, einer Drohne der Kreisfeuerwehr, vier Rettungsbooten der Feuerwehren Hameln, Hessisch Oldendorf und Großenwieden, allen verfügbaren Streifenwagen und den Einsatzfahrzeugen mehrerer Feuerwehren wurde stundenlang nach einem im Wasser versunkenen Auto und dem Fahrer gesucht.

Polizeibeamte hatten den 31-Jährigen gegen 2.30 Uhr auf der B83 aufgegriffen. Der Mann mit freiem Oberkörper sei klitschnass gewesen, sagte ein Ermittler. Bei der Leitstelle waren kurz zuvor mehrere Notrufe eingegangen. Autofahrer hatten mitgeteilt, dass ein Fußgänger in der Dunkelheit – gestikulierend – auf der Fahrbahn herumirre.

Eine Streifenwagen-Besatzung griff den Hamelner auf und brachte ihn in Sicherheit. Auf die Frage, was passiert sei, antwortete der Betrunkene (Atemalkoholwert: 1,8 Promille), er habe in der Nacht mit einem Bekannten an der Weser geangelt. Sein Kumpel habe dann später seinen Wagen, einen Opel Meriva, gesteuert und einem Fahrzeug ausweichen müssen. Der Opel sei in die Weser gestürzt und gesunken. Er, der 31-Jährige, habe sich retten können. Ob der Fahrer rausgekommen sei, wisse er nicht.

Die Polizei startete umgehend eine Suche zu Lande, zu Wasser und aus der Luft. Polizisten und Feuerwehrleute aus Hameln und Wehrbergen fuhren Feldwege ab, leuchteten das Ufer ab und hielten Ausschau nach dem Vermissten. Ein Hubschrauber und eine Drohne waren in der Luft, vier Feuerwehrboote waren auf dem Fluss unterwegs. In der Wache wurde der 31-Jährige derweil noch einmal befragt. Den Ermittlern hatte er nur den Vornamen seines Kumpels verraten. Fahnder starteten eine Facebook-Recherche und identifizierten den Freund. Der 37-Jährige sagte, er habe sich von seiner Lebensgefährtin abholen lassen, weil der 31-Jährige nicht geangelt, sondern nur Alkohol getrunken habe. Der Betrunkene legte schließlich ein Geständnis ab. „Er hat den Kollegen erzählt, dass sein Kumpel bereits zu Hause sei und er mit dem Opel gefahren sei. Möglicherweise sei er nicht in die Weser, sondern in einen Kiesteich gefahren", sagte Oberkommissarin Stephanie Heineking-Kutschera. Das Fahrzeug wurde geborgen.

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