Ausgangssperre für Corona-Hotspot Espelkamp ist nun doch beschlossen Espelkamp (nw). Espelkamp. Die Bürger von Espelkamp müssen sich ab Montag auf noch größere Einschränkungen einstellen. Wie der Kreis am Freitagabend informiert, gilt ab Montag für den Corona-Hotspot mit einem Inzidenz-Wert von 581 (Stand: 11. Dezember) eine Ausgangsbeschränkung von 21 Uhr bis 4 Uhr. Zunächst ist ein Antrag der Landrätin unter der Woche vom Land abgeschmettert worden. Wie berichtet, hatte sich der Kreis auf weitere Maßnahmen verständigt und unter anderem empfohlen, die Wohnungen nur aus triftigen Gründen zu verlassen. Auch Gottesdienste sind vom Kreis untersagt worden. Das teilte die Landrätin am Donnerstag auf einer Pressekonferenz mit. Nun verschärfen das Land und der Kreis weiter die Maßnahmen. Dazu teilt die Stadt Espelkamp mit, dass ab Montag in der Zeit von 21 bis 4 Uhr des Folgetags die Unterkunft nur aufgrund von beruflichen Gründen verlassen werden darf. Wer medizinisch versorgt werden muss, darf ebenfalls die Unterkünfte verlassen, gleiches gilt für veterinärmedizinische Versorgungen. Eine Ausnahme gilt auch bei "erforderlicher Versorgung von Tieren”, wie es von der Stadt heißt. Das Ordnungsamt kann, soweit aus anderen Gründen ein Verlassen der Wohnung während der genannten Zeiten zwingend erforderlich ist, weitere Ausnahmen erteilen, teilt die Stadt mit. Von der Sperre nicht umfasst, ist das Aufsuchen von Außenbereichen des eigenen oder angemieteten Grundstücks. Darüber hinaus wird es ab dem 14. Dezember in allen Schulen im Stadtgebiet der Stadt Espelkamp keinen Präsenzunterricht mehr geben bis zu den Ferien. Laut des Kreises hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen diese Maßnahmen zugestimmt. Bereit am Samstag gilt eine Ausgangssperre im Kreis Lippe. „Wir begrüßen es sehr, dass das Ministerium wie besprochen unsere weiteren Vorschläge nochmals geprüft und diesen zusätzlichen Maßnahmen jetzt schon sehr zeitnah zugestimmt hat", sagt Landrätin Anna Katharina Bölling. „Gleichzeitig bedauern wir, dass diese Schritte notwendig sind und hoffen auf einen baldigen Erfolg der Maßnahmen – sie dienen der Gesundheit aller Bürgerinnen und Bürger. Wir erleben zunehmend schwere Verläufe auch bei jüngeren Patienten, und die Zahl der Intensivpatienten steigt stetig. Nur gemeinsam können wir es schaffen, diese Entwicklung zu stoppen."

Ausgangssperre für Corona-Hotspot Espelkamp ist nun doch beschlossen

In Espelkamp gilt nun doch eine Ausgangssperre. © Pixabay

Espelkamp (nw). Espelkamp. Die Bürger von Espelkamp müssen sich ab Montag auf noch größere Einschränkungen einstellen. Wie der Kreis am Freitagabend informiert, gilt ab Montag für den Corona-Hotspot mit einem Inzidenz-Wert von 581 (Stand: 11. Dezember) eine Ausgangsbeschränkung von 21 Uhr bis 4 Uhr. Zunächst ist ein Antrag der Landrätin unter der Woche vom Land abgeschmettert worden.

Wie berichtet, hatte sich der Kreis auf weitere Maßnahmen verständigt und unter anderem empfohlen, die Wohnungen nur aus triftigen Gründen zu verlassen. Auch Gottesdienste sind vom Kreis untersagt worden. Das teilte die Landrätin am Donnerstag auf einer Pressekonferenz mit. Nun verschärfen das Land und der Kreis weiter die Maßnahmen.

Dazu teilt die Stadt Espelkamp mit, dass ab Montag in der Zeit von 21 bis 4 Uhr des Folgetags die Unterkunft nur aufgrund von beruflichen Gründen verlassen werden darf. Wer medizinisch versorgt werden muss, darf ebenfalls die Unterkünfte verlassen, gleiches gilt für veterinärmedizinische Versorgungen. Eine Ausnahme gilt auch bei "erforderlicher Versorgung von Tieren”, wie es von der Stadt heißt.

Das Ordnungsamt kann, soweit aus anderen Gründen ein Verlassen der Wohnung während der genannten Zeiten zwingend erforderlich ist, weitere Ausnahmen erteilen, teilt die Stadt mit. Von der Sperre nicht umfasst, ist das Aufsuchen von Außenbereichen des eigenen oder angemieteten Grundstücks.

Darüber hinaus wird es ab dem 14. Dezember in allen Schulen im Stadtgebiet der Stadt Espelkamp keinen Präsenzunterricht mehr geben bis zu den Ferien. Laut des Kreises hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen diese Maßnahmen zugestimmt. Bereit am Samstag gilt eine Ausgangssperre im Kreis Lippe.

„Wir begrüßen es sehr, dass das Ministerium wie besprochen unsere weiteren Vorschläge nochmals geprüft und diesen zusätzlichen Maßnahmen jetzt schon sehr zeitnah zugestimmt hat", sagt Landrätin Anna Katharina Bölling. „Gleichzeitig bedauern wir, dass diese Schritte notwendig sind und hoffen auf einen baldigen Erfolg der Maßnahmen – sie dienen der Gesundheit aller Bürgerinnen und Bürger. Wir erleben zunehmend schwere Verläufe auch bei jüngeren Patienten, und die Zahl der Intensivpatienten steigt stetig. Nur gemeinsam können wir es schaffen, diese Entwicklung zu stoppen."

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