Aufatmen bei den Mühlenkreiskliniken: Keine Virusmutation am Krankenhaus Lübbecke Lübbecke/Berlin (mt/ps). Nach dem Corona-Ausbruch in einer Station am Krankenhaus Lübbecke haben zwei Wochen der Ungewissheit und des Wartens für die Verantwortlichen der Mühlenkreiskliniken (MKK) nun ein Ende - mit einem positiven Ergebnis. Wie Christian Busse, Pressesprecher der MKK, weisen die RNA-Proben aus dem Krankenhaus Lübbecke keine Spuren einer neuartigen SARS-CoV-2-Variante auf. Das hat das Labor der Charité am Donnerstag mitgeteilt. Zwölf Proben des Corona-Ausbruchs wurden – wie berichtet – in dem Berliner Labor sequenziert. Laut Busse wurde die betroffene Station 4 West am Krankenhaus Lübbecke bereits in der vergangenen Woche komplett geschlossen. In enger Absprache mit dem Gesundheitsamt ist zur Vorsicht auch die Nachbarstation 4 Ost geschlossen worden. Die Patientinnen und Patienten seien entlassen worden. Bei mehrfachen umfangreichen Testungen im gesamten Haus wurde eine Ausweitung des Ausbruchs auf andere Bereiche bislang ausgeschlossen. Lediglich einige epidemiologisch unzusammenhängende Einzelfunde von symptomfreien Personen sind bei diesen Testungen ermittelt worden. Seit dem Ausbruch sind weit über tausend PCR-Tests im Krankenhaus Lübbecke bei Patientinnen und Patienten sowie den Mitarbeitenden durchgeführt worden.Die Suche nach der Ursache für den Ausbruch geht indes weiter. In einer Vielzahl von Mitarbeitergesprächen konnten keinerlei Hinweise auf Verstöße gegen die strengen Hygienevorschriften ermittelt werden. Auch eine Überprüfung der Raumlufttechnik sowie eine wissenschaftliche Analyse der verwendeten FFP2-Masken ergaben keine Auffälligkeiten. Im Krankenhaus Lübbecke haben sich in zwei Tagen bereits 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegen Corona impfen lassen. „Das Interesse unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Impfung ist riesig. Deshalb hoffen wir, dass die Impfkampagne an den Krankenhäusern sehr bald wieder starten kann“, sagt die Geschäftsführerin Tanja Nestler.

Aufatmen bei den Mühlenkreiskliniken: Keine Virusmutation am Krankenhaus Lübbecke

Im Lübbecker Krankenhaus hat es einen Corona-Ausbruch gegeben. Allerdings stellte sich nun heraus, dass es sich nicht um eine Virusmutation handelt. Foto: © Heike von Schulz

Lübbecke/Berlin (mt/ps). Nach dem Corona-Ausbruch in einer Station am Krankenhaus Lübbecke haben zwei Wochen der Ungewissheit und des Wartens für die Verantwortlichen der Mühlenkreiskliniken (MKK) nun ein Ende - mit einem positiven Ergebnis. Wie Christian Busse, Pressesprecher der MKK, weisen die RNA-Proben aus dem Krankenhaus Lübbecke keine Spuren einer neuartigen SARS-CoV-2-Variante auf. Das hat das Labor der Charité am Donnerstag mitgeteilt. Zwölf Proben des Corona-Ausbruchs wurden – wie berichtet – in dem Berliner Labor sequenziert.

Laut Busse wurde die betroffene Station 4 West am Krankenhaus Lübbecke bereits in der vergangenen Woche komplett geschlossen. In enger Absprache mit dem Gesundheitsamt ist zur Vorsicht auch die Nachbarstation 4 Ost geschlossen worden. Die Patientinnen und Patienten seien entlassen worden. Bei mehrfachen umfangreichen Testungen im gesamten Haus wurde eine Ausweitung des Ausbruchs auf andere Bereiche bislang ausgeschlossen. Lediglich einige epidemiologisch unzusammenhängende Einzelfunde von symptomfreien Personen sind bei diesen Testungen ermittelt worden. Seit dem Ausbruch sind weit über tausend PCR-Tests im Krankenhaus Lübbecke bei Patientinnen und Patienten sowie den Mitarbeitenden durchgeführt worden.Die Suche nach der Ursache für den Ausbruch geht indes weiter. In einer Vielzahl von Mitarbeitergesprächen konnten keinerlei Hinweise auf Verstöße gegen die strengen Hygienevorschriften ermittelt werden. Auch eine Überprüfung der Raumlufttechnik sowie eine wissenschaftliche Analyse der verwendeten FFP2-Masken ergaben keine Auffälligkeiten.

Im Krankenhaus Lübbecke haben sich in zwei Tagen bereits 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegen Corona impfen lassen. „Das Interesse unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Impfung ist riesig. Deshalb hoffen wir, dass die Impfkampagne an den Krankenhäusern sehr bald wieder starten kann“, sagt die Geschäftsführerin Tanja Nestler.

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