Atoll-Eröffnung in Espelkamp mit Hindernissen Espelkamp (nw). Die Mitarbeiter kommen bereits am Mittwoch zu einer Besprechung zusammen. Und auch die Gastronomie steht bereit, um den Gästen Speisen und Getränke zu servieren. Doch die Corona-Pandemie hält den Betreiber, die Aquapark Management (APM) aus Osnabrück, und die Eigentümerin, die Stadtwerke Espelkamp AöR, davon ab, das kommunale Freizeit- und Erlebnisbad Atoll wieder zu eröffnen. Offiziell lässt es die Corona-Schutzverordnung des Landes NRW erst von Samstag, 6. Juni, an zu, auch Hallenbäder sowie Sport-, Freizeit- und Erlebnisbäder wieder dem Publikumsverkehr zugänglich zu machen. Möglicherweise ist bis dahin auch ein neuer Betriebsleiter für das Freizeit- und Erlebnisbad gefunden. Dirk Thieme, der bisher die Geschicke des Bades für die Aquapark im Auftrag der Aquapark Management leitet, ist auf eigenen Wunsch bereits zu Mitte des Monats ausgeschieden. „Er konnte sich beruflich näher zu seinem Heimatort hin orientieren“, so Aquapark-Management-Geschäftsführerin Frauke Quell. Es habe ihm „viel Spaß gemacht, in Espelkamp zu arbeiten“. Die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern habe er „sehr geschätzt“. Inzwischen ist die Stelle des Betriebsleiters für das Espelkamper Atoll auf der Homepage der Aquapark ausgeschrieben. Dirk Thieme hat das Bad vier Jahre lang geleitet. Doch auch, wenn man auf die Schnelle einen neuen Betriebsleiter bekommen sollte, ist das Bad damit noch nicht eröffnet. Es müssen umfangreiche Hygienevorschriften beachtet und diese auch an die Besucher vermittelt werden. Frauke Quell, die gemeinsam mit ihrem Vater Michael und Bruder Philipp insgesamt zehn Bäder im Bundesgebiet betreibt, ist zurzeit damit beschäftigt, entsprechende Konzepte für die Bäder zu entwickeln und abzustimmen. Natürlich werde man alles mit der Eigentümerin, den Stadtwerken, absprechen und letztendlich auch das Gesundheitsamt des Kreises Minden-Lübbecke mit ins Boot nehmen. Wichtig sei bei allem, die Kapazitätsbeschränkungen abzuschätzen. Dies müsse auf die Größe des Gebäudes, der Anzahl der vorhandenen Mitarbeiter, der Wasserfläche und der Gebäudestruktur abgestimmt werden. Alles müsse auch kontrolliert und schließlich den Kunden vermittelt werden. „Auf alle Fälle geht die Sicherheit vor allem“, macht Frauke Quell deutlich. Die Aquapark strebt an, alle Bereiche des Atoll wieder zu starten, das betrifft den Schwimm, Sauna-und Kursbereich ebenso wie die Gastronomie. Bei der deutschen Gesellschaft für das Badewesen wird die Anforderung definiert, die Benutzerzahl in Hallen- und Freibädern zu begrenzen. Die Personenbelastung je Stunde wird dort mit 4,5 Quadratmeter für Schwimmer- und 2,7 Quadratmeter für Nichtschwimmerbereiche angegeben, davon werden 75 Prozent berechnet. Es wird vom Aufsichtspersonal nicht erwartet werden können, die Anzahl der Personen im Becken ständig zu zählen. Es sollte sichergestellt werden, dass offensichtliche Annäherungen oder Gruppenbildungen bemerkt und auch korrigiert werden. Zur Erleichterung sollten die Bahnleinen gespannt werden. Die Bandbreite beträgt zwei bis 2,50 Meter. Wenn in der Mitte der Bahn geschwommen wird, ist der gebotene Abstand eingehalten. Auf der Bahn sollte ein Abstand von etwa zwei Meter eingehalten werden, für das sportliche Schwimmen empfiehlt der Deutsche Schwimmverband drei Meter. Am Ende jeder Bahn sind Leinenbögen von Vorteil, alternativ müssen die Badegäste die Leine anheben oder hindurch tauchen. Berechnungsgrundlage für die Auslastung sind die Garderobenschränke. Grundsätzlich wird die maximale Auslastung eines Hallenbades nach der Anzahl der Garderobenschränke bestimmt. Eine Begrenzung der Besucherzahlen in Hallenbädern kann also über die Garderobenschränke erfolgen.

Atoll-Eröffnung in Espelkamp mit Hindernissen

Der Ruheraum war einer der ersten Erneuerungen unter der Ägide des neuen Betriebsleiters. Das Foto zeigt Dirk Thieme, Klaus Hagemeier, Startwerke-Vorstand, und Aquapark-Managerin Frauke Quell. Archivfoto: Schulz © Karsten Schulz

Espelkamp (nw). Die Mitarbeiter kommen bereits am Mittwoch zu einer Besprechung zusammen. Und auch die Gastronomie steht bereit, um den Gästen Speisen und Getränke zu servieren. Doch die Corona-Pandemie hält den Betreiber, die Aquapark Management (APM) aus Osnabrück, und die Eigentümerin, die Stadtwerke Espelkamp AöR, davon ab, das kommunale Freizeit- und Erlebnisbad Atoll wieder zu eröffnen. Offiziell lässt es die Corona-Schutzverordnung des Landes NRW erst von Samstag, 6. Juni, an zu, auch Hallenbäder sowie Sport-, Freizeit- und Erlebnisbäder wieder dem Publikumsverkehr zugänglich zu machen.

Möglicherweise ist bis dahin auch ein neuer Betriebsleiter für das Freizeit- und Erlebnisbad gefunden. Dirk Thieme, der bisher die Geschicke des Bades für die Aquapark im Auftrag der Aquapark Management leitet, ist auf eigenen Wunsch bereits zu Mitte des Monats ausgeschieden. „Er konnte sich beruflich näher zu seinem Heimatort hin orientieren“, so Aquapark-Management-Geschäftsführerin Frauke Quell. Es habe ihm „viel Spaß gemacht, in Espelkamp zu arbeiten“. Die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern habe er „sehr geschätzt“. Inzwischen ist die Stelle des Betriebsleiters für das Espelkamper Atoll auf der Homepage der Aquapark ausgeschrieben. Dirk Thieme hat das Bad vier Jahre lang geleitet.

Doch auch, wenn man auf die Schnelle einen neuen Betriebsleiter bekommen sollte, ist das Bad damit noch nicht eröffnet. Es müssen umfangreiche Hygienevorschriften beachtet und diese auch an die Besucher vermittelt werden. Frauke Quell, die gemeinsam mit ihrem Vater Michael und Bruder Philipp insgesamt zehn Bäder im Bundesgebiet betreibt, ist zurzeit damit beschäftigt, entsprechende Konzepte für die Bäder zu entwickeln und abzustimmen. Natürlich werde man alles mit der Eigentümerin, den Stadtwerken, absprechen und letztendlich auch das Gesundheitsamt des Kreises Minden-Lübbecke mit ins Boot nehmen.

Wichtig sei bei allem, die Kapazitätsbeschränkungen abzuschätzen. Dies müsse auf die Größe des Gebäudes, der Anzahl der vorhandenen Mitarbeiter, der Wasserfläche und der Gebäudestruktur abgestimmt werden. Alles müsse auch kontrolliert und schließlich den Kunden vermittelt werden. „Auf alle Fälle geht die Sicherheit vor allem“, macht Frauke Quell deutlich. Die Aquapark strebt an, alle Bereiche des Atoll wieder zu starten, das betrifft den Schwimm, Sauna-und Kursbereich ebenso wie die Gastronomie.

Bei der deutschen Gesellschaft für das Badewesen wird die Anforderung definiert, die Benutzerzahl in Hallen- und Freibädern zu begrenzen. Die Personenbelastung je Stunde wird dort mit 4,5 Quadratmeter für Schwimmer- und 2,7 Quadratmeter für Nichtschwimmerbereiche angegeben, davon werden 75 Prozent berechnet. Es wird vom Aufsichtspersonal nicht erwartet werden können, die Anzahl der Personen im Becken ständig zu zählen. Es sollte sichergestellt werden, dass offensichtliche Annäherungen oder Gruppenbildungen bemerkt und auch korrigiert werden. Zur Erleichterung sollten die Bahnleinen gespannt werden.

Die Bandbreite beträgt zwei bis 2,50 Meter. Wenn in der Mitte der Bahn geschwommen wird, ist der gebotene Abstand eingehalten. Auf der Bahn sollte ein Abstand von etwa zwei Meter eingehalten werden, für das sportliche Schwimmen empfiehlt der Deutsche Schwimmverband drei Meter. Am Ende jeder Bahn sind Leinenbögen von Vorteil, alternativ müssen die Badegäste die Leine anheben oder hindurch tauchen.

Berechnungsgrundlage für die Auslastung sind die Garderobenschränke. Grundsätzlich wird die maximale Auslastung eines Hallenbades nach der Anzahl der Garderobenschränke bestimmt. Eine Begrenzung der Besucherzahlen in Hallenbädern kann also über die Garderobenschränke erfolgen.

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