Rheda-Wiedenbrück Aktivisten blockieren Auffahrt zu Clemens Tönnies' Privatgrundstück Rheda-Wiedenbrück. Aktivisten haben Clemens Tönnies in seinem Privatanwesen symbolisch unter Quarantäne gesetzt. Die Aktion gehört zur Kampagne „Shut down Schweinesystem", die im Juni ins Leben gerufen worden ist. Die Versammlung, bei der die Aktivisten mit Plakaten und Absperrband auf ihr Anliegen aufmerksam machten, löste sich nach Polizeiangaben auf, nachdem die hinzugerufenen Beamten vor Ort angekommen waren. Rund 30 bis 40 Minuten blockierten die Demonstranten die Auffahrt zu seiner Privatadresse in Rheda-Wiedenbrück, teilt die Polizei auf Anfrage mit. Es habe keine weiteren Vorkommnisse gegeben. Es sei keine Überraschung, dass sich das Coronavirus erneut unter der Belegschaft des Konzerns ausbreitet, wenn diese nach wie vor in Sammelunterkünften zusammengepfercht würden, sich im „Schichtsystem" Betten teilen müssten und weiter eng nebeneinander am Fließband stünden, heißt es in einer Pressemitteilung der Aktivisten. Die menschenunwürdigen Bedingungen seien so eng mit Clemens Tönnies verbunden, dass die Aktivisten es als gerechtfertigt ansähen, ihn persönlich unter Quarantäne zu stellen.
Rheda-Wiedenbrück

Aktivisten blockieren Auffahrt zu Clemens Tönnies' Privatgrundstück

Mit Plakaten und Absperrband haben die Aktivisten die Einfahrt zum Anwesen von Clemens Tönnies blockiert. © "Shut down Schweinesystem"

Rheda-Wiedenbrück. Aktivisten haben Clemens Tönnies in seinem Privatanwesen symbolisch unter Quarantäne gesetzt. Die Aktion gehört zur Kampagne „Shut down Schweinesystem", die im Juni ins Leben gerufen worden ist.

Die Versammlung, bei der die Aktivisten mit Plakaten und Absperrband auf ihr Anliegen aufmerksam machten, löste sich nach Polizeiangaben auf, nachdem die hinzugerufenen Beamten vor Ort angekommen waren.

Rund 30 bis 40 Minuten blockierten die Demonstranten die Auffahrt zu seiner Privatadresse in Rheda-Wiedenbrück, teilt die Polizei auf Anfrage mit. Es habe keine weiteren Vorkommnisse gegeben.

Es sei keine Überraschung, dass sich das Coronavirus erneut unter der Belegschaft des Konzerns ausbreitet, wenn diese nach wie vor in Sammelunterkünften zusammengepfercht würden, sich im „Schichtsystem" Betten teilen müssten und weiter eng nebeneinander am Fließband stünden, heißt es in einer Pressemitteilung der Aktivisten.

Die menschenunwürdigen Bedingungen seien so eng mit Clemens Tönnies verbunden, dass die Aktivisten es als gerechtfertigt ansähen, ihn persönlich unter Quarantäne zu stellen.

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