Abgespeckte Eröffnung: Wez-Supermarkt in Stadthagen nach acht Monaten Bauzeit fertig Mira Colic Stadthagen (sn). Hunderte gelbe Wez-Ballons mit Rabattgutscheinen haben gestern die Innenstadt und den Bahnhofsbereich gesäumt, um auf die Neueröffnung des 2.500 Quadratmeter großen Marktes aufmerksam zu machen. Das städtische Ordnungsamt zeigte sich wenig begeistert, war die Aktion doch nicht angemeldet worden. Dafür entschuldigte sich Karl Stefan Preuß, geschäftsführender Gesellschafter der Wez-Gruppe, während einer Marktführung mit geladenen Gästen bei Bürgermeister Oliver Theiß. In Minden, dem Stammsitz des Unternehmens, sei dies nicht genehmigungspflichtig. Dies sollte aber der einzige Fauxpas rund um die Neueröffnung nach einer achtmonatigen Bauphase bleiben. Leider habe man Corona-bedingt das Ereignis nicht so groß feiern können, wie es angebracht gewesen wäre, bedauerte Preuß. Aufgrund der aktuell geltenden Corona-Regeln müssen auch das Café sowie der Eventbereich für Weinverkostungen oder Kochkurse noch geschlossen bleiben. Der Freude, in solch einem kurzen Zeitraum und wie geplant pünktlich zum Weihnachtsgeschäft eröffnen zu können sowie die erste positive Kundenresonanz ließen die Laune bei allen Beteiligten jedoch wieder steigen. Gemeinsam mit seiner Frau Nadia Galletti, die das Projekt als Architektin betreut hat, Geschäftsführer Rüdiger Heß sowie Marktleiter Nils Säger führte Preuß stolz durch den 2.500 Quadratmeter großen Kundenbereich, mit einer Bio-Abteilung, einer Fleischtheke (nach dem Rückzug der Fleischerei Mühe in Stadthagen die einzige Frischetheke in der Innenstadt), einem Unverpackt-Bereich, einer Sushi-Station, einer Kaffeerösterei sowie Selbstscanner-Kassen und – als erster WEZ-Markt überhaupt – Einkaufswagen, an denen die Kunden die Waren selbst scannen können. Marktleiter Nils Säger führt knapp 100 Mitarbeiter, fast ein Drittel mehr als vorher. In das Projekt, das auch den Neubau des benachbarten Aldi-Marktes einschließt, sind 15 Millionen Euro geflossen. „Ich danke den Eigentümern, dass sie den unternehmerischen Mut hatten, Geld in die Hand zu nehmen“, sagte Preuß in Richtung der Familien Seegers und Albrecht. Als Bauherr fungierte Günter Albrecht, Geschäftsführer und Gesellschafter der Seegers GmbH. „In zwei Jahren werden wir als bester Supermarkt des Jahres ausgezeichnet“, ist sich Preuß sicher. Theiß, der den Markt als Gewinn für die Stadt lobte, scherzte, dass er diese Auszeichnung angesichts der Wahlen 2021 hoffentlich noch als Bürgermeister erleben werde.

Abgespeckte Eröffnung: Wez-Supermarkt in Stadthagen nach acht Monaten Bauzeit fertig

Bei einer Führung zeigen Karl Stefan Preuß und Rüdiger Heß geladenen Gästen den neuen Wez-Markt. Foto: Mira Colic © mira colic

Stadthagen (sn). Hunderte gelbe Wez-Ballons mit Rabattgutscheinen haben gestern die Innenstadt und den Bahnhofsbereich gesäumt, um auf die Neueröffnung des 2.500 Quadratmeter großen Marktes aufmerksam zu machen. Das städtische Ordnungsamt zeigte sich wenig begeistert, war die Aktion doch nicht angemeldet worden. Dafür entschuldigte sich Karl Stefan Preuß, geschäftsführender Gesellschafter der Wez-Gruppe, während einer Marktführung mit geladenen Gästen bei Bürgermeister Oliver Theiß. In Minden, dem Stammsitz des Unternehmens, sei dies nicht genehmigungspflichtig.

Dies sollte aber der einzige Fauxpas rund um die Neueröffnung nach einer achtmonatigen Bauphase bleiben. Leider habe man Corona-bedingt das Ereignis nicht so groß feiern können, wie es angebracht gewesen wäre, bedauerte Preuß. Aufgrund der aktuell geltenden Corona-Regeln müssen auch das Café sowie der Eventbereich für Weinverkostungen oder Kochkurse noch geschlossen bleiben.

Der Freude, in solch einem kurzen Zeitraum und wie geplant pünktlich zum Weihnachtsgeschäft eröffnen zu können sowie die erste positive Kundenresonanz ließen die Laune bei allen Beteiligten jedoch wieder steigen. Gemeinsam mit seiner Frau Nadia Galletti, die das Projekt als Architektin betreut hat, Geschäftsführer Rüdiger Heß sowie Marktleiter Nils Säger führte Preuß stolz durch den 2.500 Quadratmeter großen Kundenbereich, mit einer Bio-Abteilung, einer Fleischtheke (nach dem Rückzug der Fleischerei Mühe in Stadthagen die einzige Frischetheke in der Innenstadt), einem Unverpackt-Bereich, einer Sushi-Station, einer Kaffeerösterei sowie Selbstscanner-Kassen und – als erster WEZ-Markt überhaupt – Einkaufswagen, an denen die Kunden die Waren selbst scannen können. Marktleiter Nils Säger führt knapp 100 Mitarbeiter, fast ein Drittel mehr als vorher.

In das Projekt, das auch den Neubau des benachbarten Aldi-Marktes einschließt, sind 15 Millionen Euro geflossen. „Ich danke den Eigentümern, dass sie den unternehmerischen Mut hatten, Geld in die Hand zu nehmen“, sagte Preuß in Richtung der Familien Seegers und Albrecht. Als Bauherr fungierte Günter Albrecht, Geschäftsführer und Gesellschafter der Seegers GmbH. „In zwei Jahren werden wir als bester Supermarkt des Jahres ausgezeichnet“, ist sich Preuß sicher. Theiß, der den Markt als Gewinn für die Stadt lobte, scherzte, dass er diese Auszeichnung angesichts der Wahlen 2021 hoffentlich noch als Bürgermeister erleben werde.

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