Ab Mittwoch wieder Erstimpfungen in Impfzentren: Diese Gruppen profitieren Das NRW-Gesundheitsministerium hat überraschend bekanntgegeben, dass ab Mittwoch wieder Termine gebucht werden können. Darauf müssen Impfwillige jetzt achten. Carolin Nieder-Entgelmeier Düsseldorf. Ab dem 23. Juni bieten die 28 Impfzentren in NRW wieder Erstimpfungen zum Schutz vor dem Coronavirus an. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat Freitagabend überraschend bekannt gegeben, dass dafür Impfstoff von dem Hersteller Biontech/Pfizer zur Verfügung steht. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums stehen für Erstimpfungen in den Impfzentren in der kommenden Woche rund 80.000 Impfdosen zurVerfügung stehen. In der Folgewoche folgen weitere 150.000 Impfdosen. "Ich bin froh, dass wir jetzt auch bei den Erstimpfungen in den Impfzentren wieder Tempo machen können. Die Impfzentren laufen weiterhin auf Hochbetrieb und haben alleine in den letzten vier Wochen insgesamt über 1,7 Millionen Zweitimpfungen durchgeführt", erklärt Laumann. "Parallel dazu laufen die Impfungen in Arztpraxen und Betrieben. Mittlerweile ist knapp ein Drittel der nordrhein-westfälischen Bevölkerung vollständig geimpft." Nach Angaben des Gesundheitsministers warten trotz der Fortschritte weiter Tausende Bürger in NRW auf eine Impfung. "Insbesondere Menschen mit Vorerkrankungen sollen nicht länger warten müssen. Je nach Bedarf werden wir in den kommenden Tagen weitere Schwerpunkte setzen", kündigt Laumann an. Vier Gruppen können Impftermine buchen Ab dem 23. Juni ab 8 Uhr sind zunächst folgende Gruppen dazu berechtigt, Termine in Impfzentren zu buchen: Personen über 60 Jahre Personen ab 16 Jahren mit Vorerkrankungen Beschäftigte in Krankenhäusern Beschäftigte in (teil-) stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung Für die Buchung von Impfterminen stehen nach Angaben des Gesundheitsministeriums die bekannten Buchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigungen zur Verfügung. Die Terminbuchung ist online möglich sowie telefonisch überdie zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer jeLandesteil ( (0800) 116 117 02 für Westfalen-Lippe und (0800) 116 11701 für das Rheinland). Gebucht werden können zunächst Termine bis zum 11. Juli 2021. Bis Ende Juli sollen dann alle Bürger ab zwölf Jahren ein Angebot bekommen Nach den Plänen des Gesundheitsministeriums sollen bis Ende Juli dann alle impfwilligen Personen über zwölf Jahren in NRW eine Erstimpfung erhalten können. "Die Bugwelle anZweitimpfungen, für die wir alle durch den Bund zur Verfügung gestellten Impfstoffmengen benötigt haben, nimmt nun ab", sagt Laumann. "Zwar stehen nun noch die Zweitimpfungen für die sogenannte Astrazeneca-Osteraktion unmittelbar bevor. Aber wir haben auch wieder Biontech-Impfstoff, den wir für Erstimpfungen nutzen können." Laumann geht deshalb davon aus, "dass alle Menschen über zwölf Jahre, die einen Impftermin haben wollen, bis Ende Juli auch schon ein erstes Mal geimpft sein können. Damit hätten wir dann einen weiteren Meilenstein in der Impfkampagne des Landes und auf dem Weg zur Herdenimmunität erreicht."

Ab Mittwoch wieder Erstimpfungen in Impfzentren: Diese Gruppen profitieren

Ab dem 23. Juni sind in den Impfzentren in NRW wieder Erstimpfungen möglich. © picture alliance

Düsseldorf. Ab dem 23. Juni bieten die 28 Impfzentren in NRW wieder Erstimpfungen zum Schutz vor dem Coronavirus an. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat Freitagabend überraschend bekannt gegeben, dass dafür Impfstoff von dem Hersteller Biontech/Pfizer zur Verfügung steht.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums stehen für Erstimpfungen in den Impfzentren in der kommenden Woche rund 80.000 Impfdosen zur
Verfügung stehen. In der Folgewoche folgen weitere 150.000 Impfdosen. "Ich bin froh, dass wir jetzt auch bei den Erstimpfungen in den Impfzentren wieder Tempo machen können. Die Impfzentren laufen weiterhin auf Hochbetrieb und haben alleine in den letzten vier Wochen insgesamt über 1,7 Millionen Zweitimpfungen durchgeführt", erklärt Laumann. "Parallel dazu laufen die Impfungen in Arztpraxen und Betrieben. Mittlerweile ist knapp ein Drittel der nordrhein-westfälischen Bevölkerung vollständig geimpft."

Nach Angaben des Gesundheitsministers warten trotz der Fortschritte weiter Tausende Bürger in NRW auf eine Impfung. "Insbesondere Menschen mit Vorerkrankungen sollen nicht länger warten müssen. Je nach Bedarf werden wir in den kommenden Tagen weitere Schwerpunkte setzen", kündigt Laumann an.

Vier Gruppen können Impftermine buchen

Ab dem 23. Juni ab 8 Uhr sind zunächst folgende Gruppen dazu berechtigt, Termine in Impfzentren zu buchen:

  • Personen über 60 Jahre
  • Personen ab 16 Jahren mit Vorerkrankungen
  • Beschäftigte in Krankenhäusern
  • Beschäftigte in (teil-) stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung

Für die Buchung von Impfterminen stehen nach Angaben des Gesundheitsministeriums die bekannten Buchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigungen zur Verfügung.

Die Terminbuchung ist online möglich sowie telefonisch über
die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer je
Landesteil ( (0800) 116 117 02 für Westfalen-Lippe und (0800) 116 117
01 für das Rheinland). Gebucht werden können zunächst Termine bis zum 11. Juli 2021.

Bis Ende Juli sollen dann alle Bürger ab zwölf Jahren ein Angebot bekommen

Nach den Plänen des Gesundheitsministeriums sollen bis Ende Juli dann alle impfwilligen Personen über zwölf Jahren in NRW eine Erstimpfung erhalten können. "Die Bugwelle an
Zweitimpfungen, für die wir alle durch den Bund zur Verfügung gestellten Impfstoffmengen benötigt haben, nimmt nun ab", sagt Laumann. "Zwar stehen nun noch die Zweitimpfungen für die sogenannte Astrazeneca-Osteraktion unmittelbar bevor. Aber wir haben auch wieder Biontech-Impfstoff, den wir für Erstimpfungen nutzen können."

Laumann geht deshalb davon aus, "dass alle Menschen über zwölf Jahre, die einen Impftermin haben wollen, bis Ende Juli auch schon ein erstes Mal geimpft sein können. Damit hätten wir dann einen weiteren Meilenstein in der Impfkampagne des Landes und auf dem Weg zur Herdenimmunität erreicht."

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