Großbrand in Bückeburg: 56-Jähriger bei Explosion schwerst verletzt Jakob Gokl Bückeburg (szlz). In der Nacht auf Sonntag wurde die Feuerwehr Bückeburg nach einer lauten Explosion oder Verpuffung zu einem Großbrand in der Windmühlenstraße in Bückeburg gerufen. Dort stand gegen 1 Uhr eine Wohnung in Vollbrand. Ein Mann wurde mit schwersten Brandverletzungen von der Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, handelt es sich bei dem betroffenen Haus um ein Vier-Parteien-Haus. Die Bewohner der anderen drei Wohnungen wurden laut Polizei durch die Explosion geweckt und konnten sich selbst in Sicherheit bringen. Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten konnten später auch den 56-Jährigen aus dem brennenden Gebäude retten, er zog sich schwerste Brandverletzungen zu. Der Rettungsdienst und Notarzt übernahm die weitere Versorgung der Person und brachten diese mit schweren Verletzungen in das Mindener Klinikum. Ein Rettungshubschrauber konnte aufgrund der Witterung nicht Landen, informiert Feuerwehr-Pressesprecher Moritz Gumin. Die Wohnung des 56-Jährigen, in der sich das Feuer entwickelt hatte, ist komplett zerstört worden. Nachdem die Menschenrettung durchgeführt wurde, begannen die Trupps im Innenangriff mit der Brandbekämpfung. Aufgrund der enormen Hitzeentwicklung, sind bereits Teile der Zwischendecke und einer Wand heruntergekommen und erschwerten den Trupps das Arbeiten im Inneren. Zusätzlich wurden die benachbarten Wohnungen kontrolliert, hierbei konnte ein Übergreifen der Flammen rechtzeitig verhindert werden. Eine Zwischendecke wurde durch die Einsatzkräfte Mithilfe des Brechwerkzeugs und einer Säbelsäge geöffnet und eine weitere Ausbreitung verhindert. Insgesamt fünf Trupps unter schwerem Atemschutz kamen im Innenangriff zum Einsatz. Da es bereits zu einem Übergriff in den Dachstuhl kam, wurde Mithilfe des Wasserwerfer vom Tanklöschfahrzeug 4000 das Feuer eingedämmt. Im Anschluss übernahm die Drehleiter die gezielte Brandbekämpfung des Dachstuhls, welche sich aufgrund der Größe des Grundstücks als Schwierig erwiesen. Deshalb wurde die Feuerwehr Stadthagen mit ihrer Hubrettungsbühne nachalarmiert, um das Dach von der anderen Gebäudeseite zu kontrollieren und abzulöschen. Im weiteren Verlauf wurde die Einsatzstelle in zwei Abschnitte aufgeteilt und durch die ELW-Gruppe der Stadtfeuerwehr koordiniert, des Weiteren unterstützten sie den Einsatzleiter bei seiner Arbeit. Ob die anderen drei Wohnungen noch betretbar sind, wird jetzt ein Statiker klären. Zunächst hat die Polizei das gesamte Gebäude beschlagnahmt. Die Ermittlungen laufen bereits. Nach rund 3 Stunden konnte „Feuer aus“ gemeldet werden und die rund 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst konnten die Einsatzstelle an die Polizei, zur weiteren Ermittlungsarbeit, übergeben. Im Feuerwehrhaus wurden bis in den frühen Morgen die benutzten Gerätschaften, sowie die Fahrzeuge gereinigt und wieder einsatzbereit gemacht.

Großbrand in Bückeburg: 56-Jähriger bei Explosion schwerst verletzt

© Fotos: Feuerwehr Bückeburg/Moritz Gumin

Bückeburg (szlz). In der Nacht auf Sonntag wurde die Feuerwehr Bückeburg nach einer lauten Explosion oder Verpuffung zu einem Großbrand in der Windmühlenstraße in Bückeburg gerufen. Dort stand gegen 1 Uhr eine Wohnung in Vollbrand. Ein Mann wurde mit schwersten Brandverletzungen von der Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, handelt es sich bei dem betroffenen Haus um ein Vier-Parteien-Haus. Die Bewohner der anderen drei Wohnungen wurden laut Polizei durch die Explosion geweckt und konnten sich selbst in Sicherheit bringen. Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten konnten später auch den 56-Jährigen aus dem brennenden Gebäude retten, er zog sich schwerste Brandverletzungen zu. Der Rettungsdienst und Notarzt übernahm die weitere Versorgung der Person und brachten diese mit schweren Verletzungen in das Mindener Klinikum.

Ein Rettungshubschrauber konnte aufgrund der Witterung nicht Landen, informiert Feuerwehr-Pressesprecher Moritz Gumin. Die Wohnung des 56-Jährigen, in der sich das Feuer entwickelt hatte, ist komplett zerstört worden. Nachdem die Menschenrettung durchgeführt wurde, begannen die Trupps im Innenangriff mit der Brandbekämpfung. Aufgrund der enormen Hitzeentwicklung, sind bereits Teile der Zwischendecke und einer Wand heruntergekommen und erschwerten den Trupps das Arbeiten im Inneren. Zusätzlich wurden die benachbarten Wohnungen kontrolliert, hierbei konnte ein Übergreifen der Flammen rechtzeitig verhindert werden. Eine Zwischendecke wurde durch die Einsatzkräfte Mithilfe des Brechwerkzeugs und einer Säbelsäge geöffnet und eine weitere Ausbreitung verhindert. Insgesamt fünf Trupps unter schwerem Atemschutz kamen im Innenangriff zum Einsatz.

Da es bereits zu einem Übergriff in den Dachstuhl kam, wurde Mithilfe des Wasserwerfer vom Tanklöschfahrzeug 4000 das Feuer eingedämmt. Im Anschluss übernahm die Drehleiter die gezielte Brandbekämpfung des Dachstuhls, welche sich aufgrund der Größe des Grundstücks als Schwierig erwiesen. Deshalb wurde die Feuerwehr Stadthagen mit ihrer Hubrettungsbühne nachalarmiert, um das Dach von der anderen Gebäudeseite zu kontrollieren und abzulöschen. Im weiteren Verlauf wurde die Einsatzstelle in zwei Abschnitte aufgeteilt und durch die ELW-Gruppe der Stadtfeuerwehr koordiniert, des Weiteren unterstützten sie den Einsatzleiter bei seiner Arbeit. Ob die anderen drei Wohnungen noch betretbar sind, wird jetzt ein Statiker klären. Zunächst hat die Polizei das gesamte Gebäude beschlagnahmt.

Die Ermittlungen laufen bereits. Nach rund 3 Stunden konnte „Feuer aus“ gemeldet werden und die rund 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst konnten die Einsatzstelle an die Polizei, zur weiteren Ermittlungsarbeit, übergeben. Im Feuerwehrhaus wurden bis in den frühen Morgen die benutzten Gerätschaften, sowie die Fahrzeuge gereinigt und wieder einsatzbereit gemacht.

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