Unglück an Corona-Abstrichstelle: Pensionierter Mediziner bricht zusammen und verstirbt Jobst Lüdeking Herford. Zu einem tragischen Zwischenfall ist es an der Zentralen Abstrichstelle für Corona-Verdachtsfälle des Kreises an der Herforder Wiesestraße gekommen. Dort brach am Montagmorgen ein Mediziner, der sich aus dem Ruhestand heraus freiwillig für den Dienst gemeldet hatte, zusammen. Ein Rettungswagen brachte den Mann ins Herforder Klinikum. Dort verstarb der Arzt. „Die Todesursache ist noch ungeklärt, vermutlich ist der Mann an einem Herzinfarkt verstorben", teilte der Kreis Herford mit. Trauer um engagierten Mitarbeiter Der Mediziner, der eigentlich im Ruhestand war, war der dringenden Aufforderung des Kreises und der Kassenärztlichen Vereinigung gefolgt und hatte sich freiwillig für den Dienst im Gesundheitsteam gemeldet, um die überaus wichtigen Untersuchungen zu unterstützen. Denn es gibt auf Grund des Ärztemangels, der bereits die Krankenhäuser und Praxen trifft, nicht genügend Mediziner, um die Tests auf das Virus durchzuführen. "Die Mitarbeiter der Abstrichstelle sowie der gesamten Kreisverwaltung trauern um den engagierten Mitarbeiter, das Mitgefühl gehört den Angehörigen des Verstorbenen", so der Kreis Herford.

Unglück an Corona-Abstrichstelle: Pensionierter Mediziner bricht zusammen und verstirbt

Die zentrale Abstrichstelle des Kreises Herford. © Ralf Bittner

Herford. Zu einem tragischen Zwischenfall ist es an der Zentralen Abstrichstelle für Corona-Verdachtsfälle des Kreises an der Herforder Wiesestraße gekommen. Dort brach am Montagmorgen ein Mediziner, der sich aus dem Ruhestand heraus freiwillig für den Dienst gemeldet hatte, zusammen. Ein Rettungswagen brachte den Mann ins Herforder Klinikum. Dort verstarb der Arzt. „Die Todesursache ist noch ungeklärt, vermutlich ist der Mann an einem Herzinfarkt verstorben", teilte der Kreis Herford mit.

Trauer um engagierten Mitarbeiter

Der Mediziner, der eigentlich im Ruhestand war, war der dringenden Aufforderung des Kreises und der Kassenärztlichen Vereinigung gefolgt und hatte sich freiwillig für den Dienst im Gesundheitsteam gemeldet, um die überaus wichtigen Untersuchungen zu unterstützen. Denn es gibt auf Grund des Ärztemangels, der bereits die Krankenhäuser und Praxen trifft, nicht genügend Mediziner, um die Tests auf das Virus durchzuführen. "Die Mitarbeiter der Abstrichstelle sowie der gesamten Kreisverwaltung trauern um den engagierten Mitarbeiter, das Mitgefühl gehört den Angehörigen des Verstorbenen", so der Kreis Herford.

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