Frau beim Geschlechtsakt erwürgt - Elf Jahre Haft für Vergewaltiger Hannover (lni). Wegen Mordes und Vergewaltigung einer 63-Jährigen ist ein 49 Jahre alter Mann zu einer Freiheitsstrafe von elf Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Hannover ordnete zudem wegen seiner Drogensucht die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt an. Es sei wahrscheinlich, dass der Sudanese bereits nach dem Verbüßen der Hälfte oder von zwei Dritteln der Haftstrafe in seine Heimat abgeschoben werde, sagte ein Gerichtssprecher am Freitag. Der Asylbewerber sei ausreisepflichtig. (Az.: 40 Ks 2/19) Der Mann war wegen des Verbrechens bereits zu einer zehnjährigen Haftstrafe wegen Vergewaltigung mit Todesfolge verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof hob das frühere Urteil nach Revision der Staatsanwaltschaft allerdings auf. Der Mann hatte sich regelmäßig mit der psychisch kranken Frau, die in einer sozialen Wohneinrichtung lebte, zum Sex gegen Geld verabredet. Nach Überzeugung des Gerichts wollte die 63-Jährige am Tattag im Sommer 2018 den zunächst einvernehmlichen Sex abbrechen, daraufhin würgte der Mann sie mindestens fünf Minuten. Im Prozess hatte er angegeben, nicht damit gerechnet zu haben, dass das Würgen tödlich ist. Dies glaubten ihm die Richter nicht. Beide waren dem Angeklagten zufolge sehr betrunken, er will auch Drogen genommen haben. Die Staatsanwaltschaft hatte eine 13-jährige Freiheitsstrafe gefordert, die Verteidigung plädierte für zehn Jahre.

Frau beim Geschlechtsakt erwürgt - Elf Jahre Haft für Vergewaltiger

Foto: Julian Stratenschulte/dpa © Julian Stratenschulte

Hannover (lni). Wegen Mordes und Vergewaltigung einer 63-Jährigen ist ein 49 Jahre alter Mann zu einer Freiheitsstrafe von elf Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Hannover ordnete zudem wegen seiner Drogensucht die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt an. Es sei wahrscheinlich, dass der Sudanese bereits nach dem Verbüßen der Hälfte oder von zwei Dritteln der Haftstrafe in seine Heimat abgeschoben werde, sagte ein Gerichtssprecher am Freitag. Der Asylbewerber sei ausreisepflichtig. (Az.: 40 Ks 2/19)

Der Mann war wegen des Verbrechens bereits zu einer zehnjährigen Haftstrafe wegen Vergewaltigung mit Todesfolge verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof hob das frühere Urteil nach Revision der Staatsanwaltschaft allerdings auf.

Der Mann hatte sich regelmäßig mit der psychisch kranken Frau, die in einer sozialen Wohneinrichtung lebte, zum Sex gegen Geld verabredet. Nach Überzeugung des Gerichts wollte die 63-Jährige am Tattag im Sommer 2018 den zunächst einvernehmlichen Sex abbrechen, daraufhin würgte der Mann sie mindestens fünf Minuten. Im Prozess hatte er angegeben, nicht damit gerechnet zu haben, dass das Würgen tödlich ist. Dies glaubten ihm die Richter nicht. Beide waren dem Angeklagten zufolge sehr betrunken, er will auch Drogen genommen haben.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine 13-jährige Freiheitsstrafe gefordert, die Verteidigung plädierte für zehn Jahre.

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