Enger Update: Angefahrene Fußgängerin stirbt nach schwerem Unfall Ekkehard Wind Enger (nw). Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bahnhofstraße in Enger ist am heutigen Dienstagmorgen eine Fußgängerin schwer verletzt worden und kurz darauf im Krankenhaus gestorben. Nach Angaben der Polizei war ein 53-jähriger Autofahrer aus Enger mit seinem Wagen auf der Bahnhofstraße in Fahrtrichtung Herford unterwegs. Auf dem Abschnitt zwischen Stadtbücherei und Heckewerthplatz habe er die 53-jährige Fußgängerin erfasst, die sich nach ersten Erkenntnissen auf der Fahrbahn befunden habe, um die Straße zu überqueren, berichtete die Polizei vor Ort. Auf die Gegenfahrbahn geschleudert Die Frau wurde auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Ein 35-jähriger Autofahrer aus Enger, der gerade in dem Moment aus Fahrtrichtung Herford kam, hat die Frau nach Angaben der Polizei überrollt. Die Fußgängerin war zunächst unter dem Wagen eingeklemmt. Einsatzkräfte der alarmierten Feuerwehr mussten die 53-Jährige befreien. "Wir haben in Absprache mit dem Notarzt einen Spreizer angesetzt, um das Fahrzeug leicht anzuheben, damit wir die Frau unter dem Wagen hervorholen konnten", sagte Engers Feuerwehrchef Michael Rogowski. Die Engeranerin erlitt infolge des Unfalles schwerste Verletzungen, die vor Ort ein Notarzt behandelte. Der Rettungswagen transportierte das Unfallopfer in ein nahegelegenes Krankenhaus, in dem sie kurz darauf ihren schweren Verletzungen erlag. Die Polizei beklagt damit den ersten Verkehrstoten im Jahr 2020 im Kreis Herford. "Die beiden Fahrer stehen unter Schock" Die Fahrer der beiden Autos standen unter Schock. Den Eltern der 53-jährigen Fußgängerin, die zur Unfallstelle geeilt seien, sei eine Unterstützung durch einen Notfallseelsorger angeboten worden, sagte der Beamte. Unfallstelle gesperrt Die Bahnhofstraße blieb in den Morgenstunden zwischen Heckewerthplatz und der Kreuzung Bahnhofstraße/Brandstraße/Nordhofstraße für mehrere Stunden gesperrt. "Bei einem schweren Unfall wie diesem wird auch das Verkehrskommissariat der Polizei angefordert", sagte der Beamte. Deren Mitarbeiter unterstützen die Besatzungen der Streifenwagen bei der Sicherung der Unfallspuren und der Fotodokumentation an der Unfallstelle. So machte ein Beamter, auf einer speziellen Plattform auf dem Dach eines Bullis stehend, Aufnahmen von der Unfallstelle. Im Einsatz waren neben mehreren Streifenwagen der Polizei, zwei Rettungswagen, ein Notarzt und Mitglieder des Löschzuges Enger-Mitte. 
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Update: Angefahrene Fußgängerin stirbt nach schwerem Unfall

Ein Polizeibeamter sichert Unfallspuren auf der Bahnhofstraße. © Ekkehard Wind

Enger (nw). Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bahnhofstraße in Enger ist am heutigen Dienstagmorgen eine Fußgängerin schwer verletzt worden und kurz darauf im Krankenhaus gestorben.

Nach Angaben der Polizei war ein 53-jähriger Autofahrer aus Enger mit seinem Wagen auf der Bahnhofstraße in Fahrtrichtung Herford unterwegs. Auf dem Abschnitt zwischen Stadtbücherei und Heckewerthplatz habe er die 53-jährige Fußgängerin erfasst, die sich nach ersten Erkenntnissen auf der Fahrbahn befunden habe, um die Straße zu überqueren, berichtete die Polizei vor Ort.

Auf die Gegenfahrbahn geschleudert

Die Frau wurde auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Ein 35-jähriger Autofahrer aus Enger, der gerade in dem Moment aus Fahrtrichtung Herford kam, hat die Frau nach Angaben der Polizei überrollt.

Die Fußgängerin war zunächst unter dem Wagen eingeklemmt. Einsatzkräfte der alarmierten Feuerwehr mussten die 53-Jährige befreien. "Wir haben in Absprache mit dem Notarzt einen Spreizer angesetzt, um das Fahrzeug leicht anzuheben, damit wir die Frau unter dem Wagen hervorholen konnten", sagte Engers Feuerwehrchef Michael Rogowski.

Die Engeranerin erlitt infolge des Unfalles schwerste Verletzungen, die vor Ort ein Notarzt behandelte. Der Rettungswagen transportierte das Unfallopfer in ein nahegelegenes Krankenhaus, in dem sie kurz darauf ihren schweren Verletzungen erlag. Die Polizei beklagt damit den ersten Verkehrstoten im Jahr 2020 im Kreis Herford.

"Die beiden Fahrer stehen unter Schock"

Die Fahrer der beiden Autos standen unter Schock. Den Eltern der 53-jährigen Fußgängerin, die zur Unfallstelle geeilt seien, sei eine Unterstützung durch einen Notfallseelsorger angeboten worden, sagte der Beamte.

Unfallstelle gesperrt

Die Bahnhofstraße blieb in den Morgenstunden zwischen Heckewerthplatz und der Kreuzung Bahnhofstraße/Brandstraße/Nordhofstraße für mehrere Stunden gesperrt. "Bei einem schweren Unfall wie diesem wird auch das Verkehrskommissariat der Polizei angefordert", sagte der Beamte.

Deren Mitarbeiter unterstützen die Besatzungen der Streifenwagen bei der Sicherung der Unfallspuren und der Fotodokumentation an der Unfallstelle. So machte ein Beamter, auf einer speziellen Plattform auf dem Dach eines Bullis stehend, Aufnahmen von der Unfallstelle.

Im Einsatz waren neben mehreren Streifenwagen der Polizei, zwei Rettungswagen, ein Notarzt und Mitglieder des Löschzuges Enger-Mitte. 

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