100 neue Pflegeplätze in der Bückeburger Innenstadt Raimund Cremers Bückeburg. An der Petzer Straße gehen die Planungen für den Neubau eines Seniorenheims mit rund 100 Pflegeplätzen sowie 25 bis 30 barrierefreie Wohnungen für Betreutes Wohnen weiter. Einstimmig hat der Bau- und Umweltausschuss der Stadt Bückeburg auf seiner jüngsten Sitzung die öffentliche Auslegung des Bebauungsplans beschlossen. Zudem wird der Flächennutzungsplan geändert. Im Gegensatz zur Beteiligung der Träger öffentlicher Belange ist in den Planungen jetzt nicht mehr der Bau eines Hospizes seitens der Stiftung Bethel auf dem Gelände vorgesehen. Außerdem hat die erste Auslegung ergeben, dass ein Lärmgutachten erstellt werden muss, um die Bewohner der Einrichtung durch bautechnische Vorgaben vor dem Verkehrslärm von Petzer Straße und Mindener Straße zu schützen. Das ursprünglich geplante Hospiz wird nun in Stadthagen gebaut. Der Verein Evangelisches Altersheim Bückeburg möchte auf der Fläche hinter der Diakonie-Sozialstation zwischen alter Musikschule und Grundschule Im Petzer Feld eine zweite Einrichtung – neben dem Altersheim an der Lulu-von-Strauß-und-Torney-Straße – bauen. Der Verein hatte die rund 5.000 Quadratmeter große Fläche im Jahr 2000 erworben. Am neu geplanten Standort Petzer Straße sollen nicht nur Pflegeplätze entstehen, sondern auch bis zu 30 barrierefreie Wohnungen für Betreutes Wohnen. Das teilte Wieland Kastning, der Vorsitzender des Trägervereins, mit. Neubau bietet bessere Chancen im Kampf um ausgebildete Pflegekräfte Damit soll den künftigen Bewohnern möglichst lange ein selbstbestimmtes Wohnen in eigenen Räumlichkeiten ermöglicht werden – bei Bedarf jedoch auf die bestehenden Pflege- und Dienstleistungsangebote auf dem Gelände zurückgreifen zu können. Dazu zählen neben der Verpflegung, auch Wohnungsreinigung oder die ambulante Pflege in der eigenen Wohnung. Darüber hinaus sollen moderne Büro-, Sozial- und Schulungsräume geschaffen werden. Dadurch könne über das Pflege- und Dienstleistungsangebot hinaus den Beschäftigten ein attraktiver und moderner Arbeitsplatz geboten werden. Im angespannten Wettbewerb um ausgebildete Pflegekräfte biete das einen Vorteil gegenüber anderen Einrichtungen. Der Verein hat sich für den zweiten Standort entschieden, weil es am Standort Lulu-Straße keine Erweiterungsmöglichkeiten gibt. In Bückeburg fehlen derzeit Lang- und auch Kurzzeitpflegeplätze. Die Nachfrage ist so groß, dass die Einrichtungen Wartelisten führen. Auch die Nachfrage nach barrierefreien und seniorengerechten Wohnungen ist ungebrochen hoch. Baubeginn sollte nach den ursprünglichen Planungen noch in diesem Jahr sein. Zur Investitionssumme des viergeschossigen Bauvorhaben hat sich der Verein bisher nicht geäußert.

100 neue Pflegeplätze in der Bückeburger Innenstadt

Zwischen Grundschule Im Petzer Feld und der alten Musikschule an der Petzer Straße soll auf der rot schraffierten Fläche das Pflegeheim entstehen. © Foto: SZLZ/Raimund Cremers

Bückeburg. An der Petzer Straße gehen die Planungen für den Neubau eines Seniorenheims mit rund 100 Pflegeplätzen sowie 25 bis 30 barrierefreie Wohnungen für Betreutes Wohnen weiter. Einstimmig hat der Bau- und Umweltausschuss der Stadt Bückeburg auf seiner jüngsten Sitzung die öffentliche Auslegung des Bebauungsplans beschlossen. Zudem wird der Flächennutzungsplan geändert.

Im Gegensatz zur Beteiligung der Träger öffentlicher Belange ist in den Planungen jetzt nicht mehr der Bau eines Hospizes seitens der Stiftung Bethel auf dem Gelände vorgesehen. Außerdem hat die erste Auslegung ergeben, dass ein Lärmgutachten erstellt werden muss, um die Bewohner der Einrichtung durch bautechnische Vorgaben vor dem Verkehrslärm von Petzer Straße und Mindener Straße zu schützen. Das ursprünglich geplante Hospiz wird nun in Stadthagen gebaut.

Der Verein Evangelisches Altersheim Bückeburg möchte auf der Fläche hinter der Diakonie-Sozialstation zwischen alter Musikschule und Grundschule Im Petzer Feld eine zweite Einrichtung – neben dem Altersheim an der Lulu-von-Strauß-und-Torney-Straße – bauen. Der Verein hatte die rund 5.000 Quadratmeter große Fläche im Jahr 2000 erworben. Am neu geplanten Standort Petzer Straße sollen nicht nur Pflegeplätze entstehen, sondern auch bis zu 30 barrierefreie Wohnungen für Betreutes Wohnen. Das teilte Wieland Kastning, der Vorsitzender des Trägervereins, mit.

Neubau bietet bessere Chancen im Kampf um ausgebildete Pflegekräfte

Damit soll den künftigen Bewohnern möglichst lange ein selbstbestimmtes Wohnen in eigenen Räumlichkeiten ermöglicht werden – bei Bedarf jedoch auf die bestehenden Pflege- und Dienstleistungsangebote auf dem Gelände zurückgreifen zu können. Dazu zählen neben der Verpflegung, auch Wohnungsreinigung oder die ambulante Pflege in der eigenen Wohnung. Darüber hinaus sollen moderne Büro-, Sozial- und Schulungsräume geschaffen werden. Dadurch könne über das Pflege- und Dienstleistungsangebot hinaus den Beschäftigten ein attraktiver und moderner Arbeitsplatz geboten werden.

Im angespannten Wettbewerb um ausgebildete Pflegekräfte biete das einen Vorteil gegenüber anderen Einrichtungen. Der Verein hat sich für den zweiten Standort entschieden, weil es am Standort Lulu-Straße keine Erweiterungsmöglichkeiten gibt. In Bückeburg fehlen derzeit Lang- und auch Kurzzeitpflegeplätze. Die Nachfrage ist so groß, dass die Einrichtungen Wartelisten führen. Auch die Nachfrage nach barrierefreien und seniorengerechten Wohnungen ist ungebrochen hoch.

Baubeginn sollte nach den ursprünglichen Planungen noch in diesem Jahr sein. Zur Investitionssumme des viergeschossigen Bauvorhaben hat sich der Verein bisher nicht geäußert.

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