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Von diesen Gerichten profitieren Sie auch nach Corona

Linda Gerner

Pasta kann man auch einfach mal selber machen. - © Foto: Bild von RitaE auf Pixabay
Pasta kann man auch einfach mal selber machen. (© Foto: Bild von RitaE auf Pixabay)

Minden (mt). Auch in der Küche kann die Zeit sinnvoll genutzt werden: Mit diesen Tipps können Sie Reste verwerten, einen Vorrat für nach der Corona-Krise anlegen, Ihre Kinder beschäftigen, etwas lernen und schlussendlich Ihren Hunger und den Ihrer Mitbewohner stillen.

Reste verwerten

Da sich aktuell das Corona-Virus weiter ausbreitet, ist es ratsam, nicht unnötig oft einkaufen zu gehen. Besser ist es, zu verwerten, was man hat. Lauter Reste im Kühlschrank und dem Gemüsekorb sind ärgerlich, denn für die klassische Mahlzeit reicht es nicht mehr. Aber wegschmeißen – da gibt es bessere Alternativen. Zum Beispiel Restegourmet. Die Reste aus dem Kühlschrank sind schnell im Suchfeld eingegeben und das passende Rezept ist schnell gefunden. Auch bei Chefkoch gibt es diese Funktion und eine große Auswahl an User-Rezepten – einfach mal stöbern.

1. Muffins

Neben der süßen Variante kann man mit fertigem oder selbst gemachtem Pizza-Teig ganz einfach Muffins backen: Muffin-Förmchen in die Aushöhlungen eines Muffin-Blechs stecken. Pizza-Teig ausrollen und in 12 gleich große Quadrate schneiden. Die Mini-Teig-Stücke in die Muffin-Förmchen legen. Nun kann man nach belieben befüllen, zum Beispiel mit Blattspinat und Fetakäse. Auf jeden Muffin ein Ei aufschlagen und mit Käse bestreuen. Als Füllung eignen sich auch Kartoffeln, Mais, Thunfisch, Creme fraiche... was der Kühlschrank hergibt. Die Muffins kommen bei 220 Grad Ober- und Unterhitze für 20 Minuten in den Ofen und sind fertig, wenn das Ei fest und der Käse goldbraun und geschmolzen ist.

2. Pfannkuchen

Einen Pfannkuchenteig aus 100 Gramm Mehl, einem Ei, etwas Salz und etwas Milch herstellen. 10 bis 15 Minuten quellen lassen. Den Pfannkuchen in Öl in einer Pfanne ausbacken und beliebig füllen. Zum Beispiel mit gebratenen Pilzen, Schinken und Käse. Oder mit Kräuterquark und Paprika. Es geht auch mit Spitzkohl oder Wirsing: Dafür circa 150 Gramm Spitzkohl oder Wirsing klein schneiden (nicht zu fein) und kurz in kochendes Wasser geben (3 Minuten), der Kohl soll noch bissfest sein. Den Kohl abgießen, einen halben Becher Creme fraiche unterrühren. Mit Salz und Kreuzkümmel abschmecken und zum Pfannkuchen geben.

Mit Pfannkuchen kann man natürlich auch, mit etwas Zucker oder einer süßen Beilage, ein süßes Gericht machen. Dazu schmeckt zum Beispiel selbsgemachte Marmelade oder selbstgemachtes Apfelmuß.

3. Gemüsecremesuppe

Aus fast jedem Gemüse lässt sich eine leckere Cremesuppe kochen: Kürbis, Brokkoli, Erbsen... . Einfach Zwiebeln anbraten, das Gemüse dazu geben und mit Wasser weichkochen. Sahne dazugeben und pürieren. Mit Kernen oder gebratenem Schinken garnieren.

Auf Vorrat kochen

Wer nun mehr Zeit hat als sonst, kann sinnvolle Dinge auf Vorrat herstellen: Einerseits eignet sich Selbstgemachtes immer gut als kleines Mitbringsel für Freunde, aber auch für einen selbst, wenn man mal wenig Zeit hat zum Kochen.

4. Nudeln selber machen

Frische Pasta schmeckt wirklich am besten, leider hat man selten die Zeit dafür. Dabei braucht man nicht mehr als Weizenmehl, Hartweizengrieß, Salz, kaltes Wasser – und ein wenig Geschick. Im Idealfall hat man außerdem eine Nudelmaschine im Schrank stehen. Hier gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.

5. Pesto selber machen

Pesto lässt sich aus verschiedenen Dingen zubereiten, die Basis sind Kerne oder Nüsse (meistens Pinienkerne), Olivenöl, Parmesankäse und ein wenig Salz. Beim klassischen grünen Pesto kommen noch eine Menge frischer Basilikum hinzu sowie Knoblauch. Alles zusammen pürieren und abschmecken. Hier findet man weitere Sorten.

6. Einen großen Topf Bolognese kochen...

... und einen Teil davon einfrieren. Während die Bolognese kocht, kann man noch etwas über das italienische Original lesen. Wer in dem Artikel ganz nach unten scrollt, findet dort auch das Rezept.

7. Brühe auf Vorrat kochen

Das einfachste Rezept der Welt ist das für selbst gemachte Brühe – damit lässt sich fast jedes Gericht geschmacklich aufwerten. Die schnelle Variante: 500 Gramm klassisches Suppengrün (Möhren, Sellerie, Lauch, Zwiebeln) mit 100 Gramm Salz in der Küchenmaschine zerkleinern und mit Öl anbraten, Wasser dazu und einkochen. In ausgekochte Gläser abfüllen. Mehr Details gibt es in diesem Video.

Fast Food

Nach so viel gesundem Essen Lust auf Fast Food? Gesünder ist es, das "schnelle Essen" selbst herzustellen, weil man selbst bestimmt, was darin enthalten ist. Dafür muss man etwas mehr Zeit einplanen. Hier das Rezept für ein ganzes Menü:

8. Pommes selber machen

Klassische Pommes sind aus Kartoffeln. Wichtig ist, dass es sich dabei um Festkochende handelt. Aber auch Süßkartoffeln eignen sich sehr gut. Wer größere Knollen nimmt, hat hinterher auch längere Pommes. Die Kartoffeln werden zuerst geschält und in Pommesform geschnitten, möglichst gleichmäßig, damit sie gleichzeitig durch sind. Man kann sie anschließend im Ofen backen oder frittieren. Wer eine ausführliche Anleitung sucht, wird hier fündig.

9. Chicken Nuggets herstellen

Im Fast Food Restaurant fragt man sich doch ab und an, was eigentlich in den leckeren Nuggets so drin ist. Wer das genau wissen will, sollte sie einfach mal selbst herstellen. Wie das geht, zeigt zum Beispiel Ronny Lindner in seinem Youtube-Kanal.

10. Der perfekte Burger 

Burger zu machen ist ziemlich einfach  könnte man denken. Liest man die vielen Artikel von Spezialisten dazu, bekommt man ein anderes Gefühl. Man kann Burger Buns und Burger Patties selbst herstellen aber auch fertig kaufen, inzwischen gibt es auch eine große Anzahl an vegetarischen oder veganen Varianten. Bei selbsternannten Burger-Experten kommt allerdings nur Selbstgemachtes auf den Tisch. Von einfach bis aufwendig  das Internet ist voll mit Tipps und Rezepten.

Guten Appetit!

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MindenVon diesen Gerichten profitieren Sie auch nach CoronaLinda GernerMinden (mt). Auch in der Küche kann die Zeit sinnvoll genutzt werden: Mit diesen Tipps können Sie Reste verwerten, einen Vorrat für nach der Corona-Krise anlegen, Ihre Kinder beschäftigen, etwas lernen und schlussendlich Ihren Hunger und den Ihrer Mitbewohner stillen. Reste verwerten Da sich aktuell das Corona-Virus weiter ausbreitet, ist es ratsam, nicht unnötig oft einkaufen zu gehen. Besser ist es, zu verwerten, was man hat. Lauter Reste im Kühlschrank und dem Gemüsekorb sind ärgerlich, denn für die klassische Mahlzeit reicht es nicht mehr. Aber wegschmeißen – da gibt es bessere Alternativen. Zum Beispiel Restegourmet. Die Reste aus dem Kühlschrank sind schnell im Suchfeld eingegeben und das passende Rezept ist schnell gefunden. Auch bei Chefkoch gibt es diese Funktion und eine große Auswahl an User-Rezepten – einfach mal stöbern. 1. Muffins Neben der süßen Variante kann man mit fertigem oder selbst gemachtem Pizza-Teig ganz einfach Muffins backen: Muffin-Förmchen in die Aushöhlungen eines Muffin-Blechs stecken. Pizza-Teig ausrollen und in 12 gleich große Quadrate schneiden. Die Mini-Teig-Stücke in die Muffin-Förmchen legen. Nun kann man nach belieben befüllen, zum Beispiel mit Blattspinat und Fetakäse. Auf jeden Muffin ein Ei aufschlagen und mit Käse bestreuen. Als Füllung eignen sich auch Kartoffeln, Mais, Thunfisch, Creme fraiche... was der Kühlschrank hergibt. Die Muffins kommen bei 220 Grad Ober- und Unterhitze für 20 Minuten in den Ofen und sind fertig, wenn das Ei fest und der Käse goldbraun und geschmolzen ist. 2. Pfannkuchen Einen Pfannkuchenteig aus 100 Gramm Mehl, einem Ei, etwas Salz und etwas Milch herstellen. 10 bis 15 Minuten quellen lassen. Den Pfannkuchen in Öl in einer Pfanne ausbacken und beliebig füllen. Zum Beispiel mit gebratenen Pilzen, Schinken und Käse. Oder mit Kräuterquark und Paprika. Es geht auch mit Spitzkohl oder Wirsing: Dafür circa 150 Gramm Spitzkohl oder Wirsing klein schneiden (nicht zu fein) und kurz in kochendes Wasser geben (3 Minuten), der Kohl soll noch bissfest sein. Den Kohl abgießen, einen halben Becher Creme fraiche unterrühren. Mit Salz und Kreuzkümmel abschmecken und zum Pfannkuchen geben. Mit Pfannkuchen kann man natürlich auch, mit etwas Zucker oder einer süßen Beilage, ein süßes Gericht machen. Dazu schmeckt zum Beispiel selbsgemachte Marmelade oder selbstgemachtes Apfelmuß. 3. Gemüsecremesuppe Aus fast jedem Gemüse lässt sich eine leckere Cremesuppe kochen: Kürbis, Brokkoli, Erbsen... . Einfach Zwiebeln anbraten, das Gemüse dazu geben und mit Wasser weichkochen. Sahne dazugeben und pürieren. Mit Kernen oder gebratenem Schinken garnieren. Auf Vorrat kochen Wer nun mehr Zeit hat als sonst, kann sinnvolle Dinge auf Vorrat herstellen: Einerseits eignet sich Selbstgemachtes immer gut als kleines Mitbringsel für Freunde, aber auch für einen selbst, wenn man mal wenig Zeit hat zum Kochen. 4. Nudeln selber machen Frische Pasta schmeckt wirklich am besten, leider hat man selten die Zeit dafür. Dabei braucht man nicht mehr als Weizenmehl, Hartweizengrieß, Salz, kaltes Wasser – und ein wenig Geschick. Im Idealfall hat man außerdem eine Nudelmaschine im Schrank stehen. Hier gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. 5. Pesto selber machen Pesto lässt sich aus verschiedenen Dingen zubereiten, die Basis sind Kerne oder Nüsse (meistens Pinienkerne), Olivenöl, Parmesankäse und ein wenig Salz. Beim klassischen grünen Pesto kommen noch eine Menge frischer Basilikum hinzu sowie Knoblauch. Alles zusammen pürieren und abschmecken. Hier findet man weitere Sorten. 6. Einen großen Topf Bolognese kochen... ... und einen Teil davon einfrieren. Während die Bolognese kocht, kann man noch etwas über das italienische Original lesen. Wer in dem Artikel ganz nach unten scrollt, findet dort auch das Rezept. 7. Brühe auf Vorrat kochen Das einfachste Rezept der Welt ist das für selbst gemachte Brühe – damit lässt sich fast jedes Gericht geschmacklich aufwerten. Die schnelle Variante: 500 Gramm klassisches Suppengrün (Möhren, Sellerie, Lauch, Zwiebeln) mit 100 Gramm Salz in der Küchenmaschine zerkleinern und mit Öl anbraten, Wasser dazu und einkochen. In ausgekochte Gläser abfüllen. Mehr Details gibt es in diesem Video. Fast Food Nach so viel gesundem Essen Lust auf Fast Food? Gesünder ist es, das "schnelle Essen" selbst herzustellen, weil man selbst bestimmt, was darin enthalten ist. Dafür muss man etwas mehr Zeit einplanen. Hier das Rezept für ein ganzes Menü: 8. Pommes selber machen Klassische Pommes sind aus Kartoffeln. Wichtig ist, dass es sich dabei um Festkochende handelt. Aber auch Süßkartoffeln eignen sich sehr gut. Wer größere Knollen nimmt, hat hinterher auch längere Pommes. Die Kartoffeln werden zuerst geschält und in Pommesform geschnitten, möglichst gleichmäßig, damit sie gleichzeitig durch sind. Man kann sie anschließend im Ofen backen oder frittieren. Wer eine ausführliche Anleitung sucht, wird hier fündig. 9. Chicken Nuggets herstellen Im Fast Food Restaurant fragt man sich doch ab und an, was eigentlich in den leckeren Nuggets so drin ist. Wer das genau wissen will, sollte sie einfach mal selbst herstellen. Wie das geht, zeigt zum Beispiel Ronny Lindner in seinem Youtube-Kanal. 10. Der perfekte Burger  Burger zu machen ist ziemlich einfach – könnte man denken. Liest man die vielen Artikel von Spezialisten dazu, bekommt man ein anderes Gefühl. Man kann Burger Buns und Burger Patties selbst herstellen aber auch fertig kaufen, inzwischen gibt es auch eine große Anzahl an vegetarischen oder veganen Varianten. Bei selbsternannten Burger-Experten kommt allerdings nur Selbstgemachtes auf den Tisch. Von einfach bis aufwendig – das Internet ist voll mit Tipps und Rezepten. Guten Appetit!