Corona und Schule Diese Regeln an Schulen gelten in NRW nach den Herbstferien Die Rückkehr in die Klassenräume ist erneut an Corona-Regeln geknüpft. Doch die ändern sich bald. Bielefeld (jack). Ab kommender Woche kehrt in NRW der Schulalltag zurück. Welche aktuellen Vorschriften nach den Herbstferien zu beachten sind, im Überblick: BetreuungsangeboteGanztags- und Betreuungsangebote werden unter Beachtung des schulischen Hygienekonzeptes weiterhin regulär und in der Regel in vollem Umfang angeboten. Corona-TestungenAn allen Schulen - einschließlich Förder- und Grundschulen - werden am ersten Schultag nach den Ferien (Montag, 25. Oktober) jene Schülerinnen und Schüler auf Covid-19 getestet, die weder geimpft, noch genesen sind. Gleiches gilt für das Schulpersonal. Vorgelegte Bürgertests dürfen nicht älter als 48 Stunden sein. Auch am 2. November, dem Tag nach Allerheiligen, sollen nicht-immunisierte Personen, die keinen aktuellen negativen Corona-Schnelltest vorlegen können, an den Schulen auf das Coronavirus getestet werden. Die Testungen für nicht-geimpfte Personen sollen nach Angaben der NRW-Landesregierung bis zum Beginn der Weihnachtsferien fortgeführt werden - entweder mit Selbsttests (dreimal pro Woche) oder mit PCR-Pooltests (zweimal pro Woche). ImpfungenDie Ständige Impfkommision (Stiko) empfiehlt seit August grundsätzlich eine Impfung gegen das Coronavirus für 12- bis 17-Jährige. Das befürwortet auch die NRW-Landesregierung. Schulen sollen daher "sogenannte aufsuchenden Impfangebote der Schulträger bzw. Gesundheitsämter (zum Beispiel durch mobile Impfteams) im Rahmen des Möglichen unterstützen". Ein möglicher Unterrichtsausfall könne durch eine gute organisatorische Kooperation von Schule und Gesundheitsbehörde minimiert werden, heißt es. "Angesichts ihrer pädagogischen Verantwortung soll die Schule den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung einer Impfung für den Selbst- und Fremdschutz vermitteln", betont das Schulministerium in einer schriftlichen Mitteilung. Gleichzeitig müsse jedoch auch klargestellt werden, dass eine Impfung in jedem Fall freiwillig bleibe – und auch von der Schulgemeinde als solche respektiert werde. KlassenfahrtenKlassenfahrten, allgemein Schulfahrten, können seit Beginn des Schuljahres frei geplant und durchgeführt werden. Schulen sowie Eltern müssen dabei selbst Vorsorge für mögliche Corona-Risiken treffen - vor allem beim Abbruch von Fahrten wegen eines Infektionsfalls. MaskenpflichtIm Außenbereich der Schule gilt in NRW keine Maskenpflicht, in den Innenräumen dagegen vorerst schon. In der zweiten Woche nach den Herbstferien, am Dienstag, 2. November, wird die Maskenpflicht im Unterricht auf den Sitzplätzen allerdings aufgehoben. Masken müssen dann im Schulgebäude nur noch dann getragen werden, wenn Schüler oder Personal nicht an festen Plätzen sitzen. All das gilt allerdings nur, wenn es das Infektionsgeschehen zulässt. Zuletzt stieg die Zahl der Neuinfektionen und damit die Sieben-Tage-Inzidenz wieder deutlich an. Die Impfquote von aktuell rund 70 Prozent (Erstimpfungen) halten Experten noch immer für zu gering, um einem erneuten Anschwellen der 4. Welle entgegenzuwirken.
Corona und Schule

Diese Regeln an Schulen gelten in NRW nach den Herbstferien

Am Montag öffnen in NRW erneut die Schulen. © AFP

Bielefeld (jack). Ab kommender Woche kehrt in NRW der Schulalltag zurück. Welche aktuellen Vorschriften nach den Herbstferien zu beachten sind, im Überblick:

Betreuungsangebote
Ganztags- und Betreuungsangebote werden unter Beachtung des schulischen Hygienekonzeptes weiterhin regulär und in der Regel in vollem Umfang angeboten.

Corona-Testungen

An allen Schulen - einschließlich Förder- und Grundschulen - werden am ersten Schultag nach den Ferien (Montag, 25. Oktober) jene Schülerinnen und Schüler auf Covid-19 getestet, die weder geimpft, noch genesen sind. Gleiches gilt für das Schulpersonal. Vorgelegte Bürgertests dürfen nicht älter als 48 Stunden sein.

Auch am 2. November, dem Tag nach Allerheiligen, sollen nicht-immunisierte Personen, die keinen aktuellen negativen Corona-Schnelltest vorlegen können, an den Schulen auf das Coronavirus getestet werden.

Die Testungen für nicht-geimpfte Personen sollen nach Angaben der NRW-Landesregierung bis zum Beginn der Weihnachtsferien fortgeführt werden - entweder mit Selbsttests (dreimal pro Woche) oder mit PCR-Pooltests (zweimal pro Woche).

Impfungen
Die Ständige Impfkommision (Stiko) empfiehlt seit August grundsätzlich eine Impfung gegen das Coronavirus für 12- bis 17-Jährige. Das befürwortet auch die NRW-Landesregierung. Schulen sollen daher "sogenannte aufsuchenden Impfangebote der Schulträger bzw. Gesundheitsämter (zum Beispiel durch mobile Impfteams) im Rahmen des Möglichen unterstützen". Ein möglicher Unterrichtsausfall könne durch eine gute organisatorische Kooperation von Schule und Gesundheitsbehörde minimiert werden, heißt es.

"Angesichts ihrer pädagogischen Verantwortung soll die Schule den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung einer Impfung für den Selbst- und Fremdschutz vermitteln", betont das Schulministerium in einer schriftlichen Mitteilung. Gleichzeitig müsse jedoch auch klargestellt werden, dass eine Impfung in jedem Fall freiwillig bleibe – und auch von der Schulgemeinde als solche respektiert werde.

Klassenfahrten
Klassenfahrten, allgemein Schulfahrten, können seit Beginn des Schuljahres frei geplant und durchgeführt werden. Schulen sowie Eltern müssen dabei selbst Vorsorge für mögliche Corona-Risiken treffen - vor allem beim Abbruch von Fahrten wegen eines Infektionsfalls.

Maskenpflicht
Im Außenbereich der Schule gilt in NRW keine Maskenpflicht, in den Innenräumen dagegen vorerst schon. In der zweiten Woche nach den Herbstferien, am Dienstag, 2. November, wird die Maskenpflicht im Unterricht auf den Sitzplätzen allerdings aufgehoben. Masken müssen dann im Schulgebäude nur noch dann getragen werden, wenn Schüler oder Personal nicht an festen Plätzen sitzen. All das gilt allerdings nur, wenn es das Infektionsgeschehen zulässt. Zuletzt stieg die Zahl der Neuinfektionen und damit die Sieben-Tage-Inzidenz wieder deutlich an. Die Impfquote von aktuell rund 70 Prozent (Erstimpfungen) halten Experten noch immer für zu gering, um einem erneuten Anschwellen der 4. Welle entgegenzuwirken.

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