Düsseldorf

Mehr Hochqualifizierte in NRW - Rund 20 Prozent mehr Studienanfänger

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In Nordrhein-Westfalen wollen immer mehr Menschen einen hohen Bildungsabschluss machen. Foto: Oliver Berg/dpa - © (c) Copyright 2013, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
In Nordrhein-Westfalen wollen immer mehr Menschen einen hohen Bildungsabschluss machen. Foto: Oliver Berg/dpa (© (c) Copyright 2013, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten)

Düsseldorf (dpa/lnw). In Nordrhein-Westfalen wollen immer mehr Menschen einen hohen Bildungsabschluss machen. Wie das Statistische Landesamt am Mittwoch mitteilte, lag der Anteil der Studienanfänger im Jahr 2017 bei 63,7 Prozent. Damit sei die Quote im Vergleich zu 2006 um 19,4 Prozentpunkte gestiegen (44,4 Prozent). Bundesweit liegt NRW knapp über dem Durchschnitt von 60 Prozent.

Die meisten Anfänger in «hochqualifizierenden Bildungsgängen» gab es den Angaben des Statistischen Bundesamtes zufolge in Berlin mit einer Quote von 92 Prozent. Als «hochqualifiziert» gelten demnach diejenigen, die sich an Universitäten, Hochschulen oder auch beruflich an Fachschulen weiterbilden lassen - etwa in der Meister-, Techniker oder Erzieherausbildung.

«Der Anstieg der Studienanfängerquote wirkt sich auch auf den Bildungsstand aus», hieß es weiter: Etwa ein Viertel der 25- bis 64-Jährigen in NRW besaßen 2018 einen Hochschul- oder Fachschulabschluss, im Jahr 2005 waren es noch 21 Prozent.

Nach Geschlechtern betrachtet hatten in dieser Altersgruppe die Männer die Nase vorn: Knapp 29 Prozent besaßen 2018 einen Abschluss von einer Hoch- oder Fachschule, bei den Frauen lag die Quote bei etwa 23 Prozent. Die meisten Abschlüsse wurden unter anderem im Ingenieurwesen, in der Wirtschaft oder in der Verwaltung gemacht.

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DüsseldorfMehr Hochqualifizierte in NRW - Rund 20 Prozent mehr StudienanfängerDüsseldorf (dpa/lnw). In Nordrhein-Westfalen wollen immer mehr Menschen einen hohen Bildungsabschluss machen. Wie das Statistische Landesamt am Mittwoch mitteilte, lag der Anteil der Studienanfänger im Jahr 2017 bei 63,7 Prozent. Damit sei die Quote im Vergleich zu 2006 um 19,4 Prozentpunkte gestiegen (44,4 Prozent). Bundesweit liegt NRW knapp über dem Durchschnitt von 60 Prozent. Die meisten Anfänger in «hochqualifizierenden Bildungsgängen» gab es den Angaben des Statistischen Bundesamtes zufolge in Berlin mit einer Quote von 92 Prozent. Als «hochqualifiziert» gelten demnach diejenigen, die sich an Universitäten, Hochschulen oder auch beruflich an Fachschulen weiterbilden lassen - etwa in der Meister-, Techniker oder Erzieherausbildung. «Der Anstieg der Studienanfängerquote wirkt sich auch auf den Bildungsstand aus», hieß es weiter: Etwa ein Viertel der 25- bis 64-Jährigen in NRW besaßen 2018 einen Hochschul- oder Fachschulabschluss, im Jahr 2005 waren es noch 21 Prozent. Nach Geschlechtern betrachtet hatten in dieser Altersgruppe die Männer die Nase vorn: Knapp 29 Prozent besaßen 2018 einen Abschluss von einer Hoch- oder Fachschule, bei den Frauen lag die Quote bei etwa 23 Prozent. Die meisten Abschlüsse wurden unter anderem im Ingenieurwesen, in der Wirtschaft oder in der Verwaltung gemacht.