Düsseldorf

Viele Einsätze wegen heftigen Unwettern in NRW - Glimpflicher Verlauf im Kreisgebiet

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Dunkel Gewitterwolken hängen über der geräumten Rheinkirmes. Nach einer Unwetter und Gewitterwarnung war die Kirmes geräumt worden. Foto: David Young/dpa - © (c) Copyright 2019, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Dunkel Gewitterwolken hängen über der geräumten Rheinkirmes. Nach einer Unwetter und Gewitterwarnung war die Kirmes geräumt worden. Foto: David Young/dpa (© (c) Copyright 2019, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten)

Düsseldorf (dpa/lnw). Heftige Gewitter über Nordrhein-Westfalen haben am Samstag für zahlreiche Einsätze der Feuerwehren gesorgt. Im Kreisgebiet musste die Mindener Feuerwehr am Samstagabend in Dankersen einen Brand nach einem Blitzeinschlag löschen. Außerdem verzeichnete die Leitstelle zwölf weitere, kleinere wetterbedingte Einsätze.

In Mönchengladbach rückten die Einsatzkräfte insgesamt 115 Mal aus, wie die Feuerwehr am Sonntag mitteilte. Dort wurden Straßen überflutet, Dächer beschädigt oder abgedeckt, Bäume umgestürzt oder Astwerk abgerissen. Auch am Sonntag wies die Feuerwehr noch darauf hin, wegen der Sturmschäden seien öffentliche Grünflächen, die städtischen Friedhöfe und Wälder zu meiden.

Einige Straßen seien am Samstag wegen Wasseransammlungen nicht befahrbar gewesen, mehrere Keller überschwemmt worden. Ein Baum drohte in ein Mehrfamilienhaus zu stürzen, er wurde mit einem Kran gesichert. Ein Sonnenschirm war mitsamt eines 30 Kilo schweren Metallfußes von einem Balkon im zweiten Stock auf das Dach eines Nachbarhauses geweht worden. Er wurde mit einer Drehleiter geborgen.

Auf einem Feld in Nordkirchen (Kreis Coesfeld) ist ein Strommast aus Holz vermutlich wegen eines Blitzeinschlags in Brand geraten. Die Mastspitze knickte durch die Flammen ab, umliegende Bauernhöfe hatten für eine halbe Stunde keinen Strom mehr. Auch in Werne musste die Feuerwehr wegen zwei Blitzeinschlägen ausrücken und mehrere umgekippte Bäume von den Gehwegen entfernen.

In Düsseldorf musste die «größte Kirmes am Rhein» am Samstagnachmittag für dreieinhalb Stunden den Betrieb einstellen. «Die Sicherheit geht vor», sagte ein Kirmes-Sprecher. Glück hatten dagegen die Besucher des Musik-Events «Parookaville» in Weeze am Niederrhein. Zwar regnete es auch hier zeitweise heftig, die Konzerte mussten jedoch nicht unterbrochen werden. Auch beim Reitturnier CHIO in Aachen zeigten sich die Veranstalter unbeeindruckt vom Unwetter. «Wir hatten eine etwas nasse Siegerehrung. Aber so etwas sind Reiter ja gewohnt», sagte ein Sprecher am Samstag.

Nach heftigen Unwettern steht den Menschen in Nordrhein-Westfalen eine heiße Woche bevor. Spätestens am Dienstag werde die 30-Grad-Marke wieder geknackt, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Essen. Am Montag bleibt es zwar im Norden noch bewölkt, im Rheinland kommt aber bei bis zu 29 Grad bereits die Sonne raus.

Am Dienstag steigt das Thermometer bei blauem Himmel und Sonnenschein auf 31 bis 34 Grad. Am Mittwoch wird es noch heißer: Bis zu 37 Grad sagt der DWD voraus. «Am Donnerstag könnte es dann wieder rekordverdächtige Temperaturen geben», so der Meteorologe. Dann liege die Höchsttemperatur bei bis zu 40 Grad.

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DüsseldorfViele Einsätze wegen heftigen Unwettern in NRW - Glimpflicher Verlauf im KreisgebietDüsseldorf (dpa/lnw). Heftige Gewitter über Nordrhein-Westfalen haben am Samstag für zahlreiche Einsätze der Feuerwehren gesorgt. Im Kreisgebiet musste die Mindener Feuerwehr am Samstagabend in Dankersen einen Brand nach einem Blitzeinschlag löschen. Außerdem verzeichnete die Leitstelle zwölf weitere, kleinere wetterbedingte Einsätze. In Mönchengladbach rückten die Einsatzkräfte insgesamt 115 Mal aus, wie die Feuerwehr am Sonntag mitteilte. Dort wurden Straßen überflutet, Dächer beschädigt oder abgedeckt, Bäume umgestürzt oder Astwerk abgerissen. Auch am Sonntag wies die Feuerwehr noch darauf hin, wegen der Sturmschäden seien öffentliche Grünflächen, die städtischen Friedhöfe und Wälder zu meiden. Einige Straßen seien am Samstag wegen Wasseransammlungen nicht befahrbar gewesen, mehrere Keller überschwemmt worden. Ein Baum drohte in ein Mehrfamilienhaus zu stürzen, er wurde mit einem Kran gesichert. Ein Sonnenschirm war mitsamt eines 30 Kilo schweren Metallfußes von einem Balkon im zweiten Stock auf das Dach eines Nachbarhauses geweht worden. Er wurde mit einer Drehleiter geborgen. Auf einem Feld in Nordkirchen (Kreis Coesfeld) ist ein Strommast aus Holz vermutlich wegen eines Blitzeinschlags in Brand geraten. Die Mastspitze knickte durch die Flammen ab, umliegende Bauernhöfe hatten für eine halbe Stunde keinen Strom mehr. Auch in Werne musste die Feuerwehr wegen zwei Blitzeinschlägen ausrücken und mehrere umgekippte Bäume von den Gehwegen entfernen. In Düsseldorf musste die «größte Kirmes am Rhein» am Samstagnachmittag für dreieinhalb Stunden den Betrieb einstellen. «Die Sicherheit geht vor», sagte ein Kirmes-Sprecher. Glück hatten dagegen die Besucher des Musik-Events «Parookaville» in Weeze am Niederrhein. Zwar regnete es auch hier zeitweise heftig, die Konzerte mussten jedoch nicht unterbrochen werden. Auch beim Reitturnier CHIO in Aachen zeigten sich die Veranstalter unbeeindruckt vom Unwetter. «Wir hatten eine etwas nasse Siegerehrung. Aber so etwas sind Reiter ja gewohnt», sagte ein Sprecher am Samstag. Nach heftigen Unwettern steht den Menschen in Nordrhein-Westfalen eine heiße Woche bevor. Spätestens am Dienstag werde die 30-Grad-Marke wieder geknackt, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Essen. Am Montag bleibt es zwar im Norden noch bewölkt, im Rheinland kommt aber bei bis zu 29 Grad bereits die Sonne raus. Am Dienstag steigt das Thermometer bei blauem Himmel und Sonnenschein auf 31 bis 34 Grad. Am Mittwoch wird es noch heißer: Bis zu 37 Grad sagt der DWD voraus. «Am Donnerstag könnte es dann wieder rekordverdächtige Temperaturen geben», so der Meteorologe. Dann liege die Höchsttemperatur bei bis zu 40 Grad. Lesen Sie zu diesem Thema auch "Blitz schlägt in Dachstuhl im Knutweg ein - Niemand verletzt"