Paderborn/Bad Lippspringe

Anklage gegen mutmaßlichen Geldautomatensprenger

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Die Staatsanwaltschaft Paderborn hat Anklage gegen einen mutmaßlichen Geldautomatensprenger erhoben. Symbolfoto: Uli Deck/dpa - © Uli Deck
Die Staatsanwaltschaft Paderborn hat Anklage gegen einen mutmaßlichen Geldautomatensprenger erhoben. Symbolfoto: Uli Deck/dpa (© Uli Deck)

Paderborn/Bad Lippspringe (dpa/lnw). Die Staatsanwaltschaft Paderborn hat Anklage gegen einen mutmaßlichen Geldautomatensprenger erhoben. Die Ermittler werfen dem 54-Jährigen vor, als Mitglied einer niederländischen Bande in einem Wohn- und Geschäftshaus in Bad Lippspringe einen Geldautomaten zerstört und 56.000 Euro erbeutet zu haben. Der durch die Explosion im Dezember 2017 angerichtete Schaden liege bei 35.000 Euro. Wegen des sich verteilenden Gases hatten acht Bewohner das Gebäude verlassen müssen. Der Niederländer werde wegen gemeinschaftlichen schweren Bandendiebstahls und Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion vor dem Landgericht angeklagt, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit. Zwei Mittäter seien noch unbekannt.

Die Ermittler seien dem Mann durch DNA am Tatort auf die Spur gekommen. Ihm drohen bis zu 15 Jahre Haft. Der 54-Jährige habe sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Ein Termin für eine Hauptverhandlung steht noch nicht fest.

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Paderborn/Bad LippspringeAnklage gegen mutmaßlichen GeldautomatensprengerPaderborn/Bad Lippspringe (dpa/lnw). Die Staatsanwaltschaft Paderborn hat Anklage gegen einen mutmaßlichen Geldautomatensprenger erhoben. Die Ermittler werfen dem 54-Jährigen vor, als Mitglied einer niederländischen Bande in einem Wohn- und Geschäftshaus in Bad Lippspringe einen Geldautomaten zerstört und 56.000 Euro erbeutet zu haben. Der durch die Explosion im Dezember 2017 angerichtete Schaden liege bei 35.000 Euro. Wegen des sich verteilenden Gases hatten acht Bewohner das Gebäude verlassen müssen. Der Niederländer werde wegen gemeinschaftlichen schweren Bandendiebstahls und Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion vor dem Landgericht angeklagt, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit. Zwei Mittäter seien noch unbekannt. Die Ermittler seien dem Mann durch DNA am Tatort auf die Spur gekommen. Ihm drohen bis zu 15 Jahre Haft. Der 54-Jährige habe sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Ein Termin für eine Hauptverhandlung steht noch nicht fest.