Köln

LKA soll deutlich mehr Kinderpornografie-Ermittler bekommen

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Die nordrhein-westfälische Landesregierung will die Zahl der Ermittler gegen Kinderpornografie im Landeskriminalamt (LKA) deutlich erhöhen: von 12 auf 32. Foto: Friso Gentsch/dpa - © (c) Copyright 2019, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Die nordrhein-westfälische Landesregierung will die Zahl der Ermittler gegen Kinderpornografie im Landeskriminalamt (LKA) deutlich erhöhen: von 12 auf 32. Foto: Friso Gentsch/dpa (© (c) Copyright 2019, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten)

Köln (dpa). Die nordrhein-westfälische Landesregierung will die Zahl der Ermittler gegen Kinderpornografie im Landeskriminalamt (LKA) deutlich erhöhen: von 12 auf 32. Das berichtet der «Kölner Stadt-Anzeiger» (Montag). Die Stellenausweitung habe Innenminister Herbert Reul (CDU) bereits im Herbst 2018 angeordnet, also vor Bekanntwerden des Missbrauchsskandals von Lügde, sagte ein Ministeriumssprecher der Zeitung. «Kinderpornografie ist inzwischen ein Massenphänomen, das wir noch viel stärker bekämpfen müssen als bisher. Das ist mir ein persönliches Anliegen», sagte der Minister der Zeitung.

Einem Dauercamper und einem Komplizen wird vorgeworfen, auf einem Campingplatz in Lügde mehr als 40 Kinder über Jahre hinweg missbraucht und dabei gefilmt zu haben. Die beiden Männer und ein Verdächtiger aus Stade (Niedersachsen) sitzen in Untersuchungshaft. Zudem wird in dem Fall gegen weitere fünf Beschuldigte wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs, des Besitzes von kinderpornografischem Material oder Strafvereitelung ermittelt.

Nach dem massenhaften Kindesmissbrauch in Lügde erschütterte kürzlich ein weiterer Fall von Kinderpornografie: Ein Physiotherapeut aus dem ostwestfälischen Bad Oeynhausen soll in seiner Praxis bei Behandlungen pornografische Fotos von Kindern gemacht haben.

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KölnLKA soll deutlich mehr Kinderpornografie-Ermittler bekommenKöln (dpa). Die nordrhein-westfälische Landesregierung will die Zahl der Ermittler gegen Kinderpornografie im Landeskriminalamt (LKA) deutlich erhöhen: von 12 auf 32. Das berichtet der «Kölner Stadt-Anzeiger» (Montag). Die Stellenausweitung habe Innenminister Herbert Reul (CDU) bereits im Herbst 2018 angeordnet, also vor Bekanntwerden des Missbrauchsskandals von Lügde, sagte ein Ministeriumssprecher der Zeitung. «Kinderpornografie ist inzwischen ein Massenphänomen, das wir noch viel stärker bekämpfen müssen als bisher. Das ist mir ein persönliches Anliegen», sagte der Minister der Zeitung. Einem Dauercamper und einem Komplizen wird vorgeworfen, auf einem Campingplatz in Lügde mehr als 40 Kinder über Jahre hinweg missbraucht und dabei gefilmt zu haben. Die beiden Männer und ein Verdächtiger aus Stade (Niedersachsen) sitzen in Untersuchungshaft. Zudem wird in dem Fall gegen weitere fünf Beschuldigte wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs, des Besitzes von kinderpornografischem Material oder Strafvereitelung ermittelt. Nach dem massenhaften Kindesmissbrauch in Lügde erschütterte kürzlich ein weiterer Fall von Kinderpornografie: Ein Physiotherapeut aus dem ostwestfälischen Bad Oeynhausen soll in seiner Praxis bei Behandlungen pornografische Fotos von Kindern gemacht haben.