Die Mondfinsternis aufgenommen am 27.07.2018 im Hartumer Moor nördlich von Rohtenuffeln um etwa 23.15 Uhr.  
- © MT-Leserfoto: Torsten Domeier
Die Mondfinsternis aufgenommen am 27.07.2018 im Hartumer Moor nördlich von Rohtenuffeln um etwa 23.15 Uhr.

 

(© MT-Leserfoto: Torsten Domeier)

Jahrhundert-Mondfinsternis zieht die Menschen in ihren Bann

veröffentlicht

Der Mond am Freitagabend gegen 22 Uhr über Minden. - © MT-Leserfoto: Hans-Jürgen Wolff
Der Mond am Freitagabend gegen 22 Uhr über Minden. (© MT-Leserfoto: Hans-Jürgen Wolff)

Minden-Lübbecke/Recklinghausen/Bonn (mt/lnw) - Viele Menschen haben am Freitagabend in Nordrhein-Westfalen die totale Mondfinsternis verfolgt. Auch im Kreis Minden-Lübbecke war das Jarhunderterignis gut zu sehen. Am Kaiser-Wilhelm-Denkmal ist es nach ersten Informationen am Freitagabend zu einem Verkehrschaos gekommen, weil viele Besucher die gute Aussicht auf das Naturereignis vom Denkmal aus genießen wollten.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in Essen herrschte im ganzen Land freie Sicht auf das sehr seltene Spektakel am Nachthimmel. Auf der Halde Hoheward zwischen Recklinghausen und Herne sahen über Tausend Schaulustige, wie der Vollmond sich im Kernschatten der Erde verdunkelte. Der hundert Meter hohe Aussichtspunkt bot prächtige Ausblicke in jede Richtung: Auf der einen Seite ging die glutrote Sonne unter, auf der anderen stieg der Mond als nur noch schwach leuchtende rote Kugel vom Horizont auf.

Mond und Mars gegen 22 Uhr über Minden. - © MT-Leserfoto: Hans-Jürgen Wolff
Mond und Mars gegen 22 Uhr über Minden. (© MT-Leserfoto: Hans-Jürgen Wolff)

Ein kleines Fernglas reichte für die zahllosen Himmelsgucker, von denen viele auch mit Fotoapparaten ausgerüstet waren, um bei tropischen Nachtemperaturen, die längste Mondfinsternis in diesen Jahrhundert zu bewundern. In der klaren, dunklen Nacht war der ganze Sternhimmel gut zu sehen. Außerdem zeigten sich Planeten wie Venus und Jupiter - und später auch der Mars. Und für gute Beobachter sogar die rastlos die Erde unkreisende Raumstation von Alexander Gerst.

Die Bilder sind gegen23.15 Uhr in der Wesermarsch in Petershagen (Stadt) entstanden. Östlich desLahder Kraftwerks gab der rote Blutmond sein Rendezvous mit dem leuchtendenMars. - © MT-Leserfoto: Birte Pagel Die Bilder sind gegen23.15 Uhr in der Wesermarsch in Petershagen (Stadt) entstanden. Östlich desLahder Kraftwerks gab der rote Blutmond sein Rendezvous mit dem leuchtendenMars. - © MT-Leserfoto: Birte Pagel Die Bilder sind gegen23.15 Uhr in der Wesermarsch in Petershagen (Stadt) entstanden. Östlich des Lahder Kraftwerks gab der rote Blutmond sein Rendezvous mit dem leuchtenden Mars. - © MT-Leserfoto: Birte Pagel DieseAufnahme entstand am Rande der Weser im Nordosten der Stadt Petershagen. Da ichursprünglich aus dem Kreis-Minden-Lübbecke stamme und zufällig jetzt hierverweilte, kam mir der Umstand gelegen, in einem Gebiet das kaumLichtverschmutzung zu beklagen hat, eine derartige Aufnahme zu erstellen. - © MT-Leserfoto: Arnd Buchmeier Der Mond über Veltheim. - © MT-Lesefoto: Gabi Angenfort

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Jahrhundert-Mondfinsternis zieht die Menschen in ihren BannMinden-Lübbecke/Recklinghausen/Bonn (mt/lnw) - Viele Menschen haben am Freitagabend in Nordrhein-Westfalen die totale Mondfinsternis verfolgt. Auch im Kreis Minden-Lübbecke war das Jarhunderterignis gut zu sehen. Am Kaiser-Wilhelm-Denkmal ist es nach ersten Informationen am Freitagabend zu einem Verkehrschaos gekommen, weil viele Besucher die gute Aussicht auf das Naturereignis vom Denkmal aus genießen wollten. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in Essen herrschte im ganzen Land freie Sicht auf das sehr seltene Spektakel am Nachthimmel. Auf der Halde Hoheward zwischen Recklinghausen und Herne sahen über Tausend Schaulustige, wie der Vollmond sich im Kernschatten der Erde verdunkelte. Der hundert Meter hohe Aussichtspunkt bot prächtige Ausblicke in jede Richtung: Auf der einen Seite ging die glutrote Sonne unter, auf der anderen stieg der Mond als nur noch schwach leuchtende rote Kugel vom Horizont auf. Ein kleines Fernglas reichte für die zahllosen Himmelsgucker, von denen viele auch mit Fotoapparaten ausgerüstet waren, um bei tropischen Nachtemperaturen, die längste Mondfinsternis in diesen Jahrhundert zu bewundern. In der klaren, dunklen Nacht war der ganze Sternhimmel gut zu sehen. Außerdem zeigten sich Planeten wie Venus und Jupiter - und später auch der Mars. Und für gute Beobachter sogar die rastlos die Erde unkreisende Raumstation von Alexander Gerst.