Wettkämpfe für jede Altersklasse: Wie der westfälische Verband die Saison plant und was Vereine bedenken müssen Minden/Kamen (mt/apl). Die Leichtathleten sehen der Freiluftsaison trotz der Pandemie optimistisch entgegen. „Wir haben den Vorteil gegenüber vielen anderen Sportarten, dass wir nicht als Kontaktsportart eingestuft werden“, sagt Peter Westermann, Vizepräsident des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen (FLVW) und zuständig für die Leichtathletik. Wie Wettkämpfe ab Mai geplant werden, hat Westermann am Montag während einer virtuellen Pressekonferenz bekannt gegeben. Wie plant der FLVW den Start in die Freiluftsaison? Am 16. Mai sollen die NRW Open, die NRW-Meisterschaften der Männer und Frauen, in Recklinghausen stattfinden. Die Ausschreibung für die Veranstaltung ist in Abstimmung. Die Teilnehmerzahlen werden entsprechend der Machbarkeit hinsichtlich des Hygienekonzeptes angepasst. Aufgrund der aktuellen Verfügungslage findet allerdings keine offene Ausschreibung statt, die Teilnahme ist nur für Athletinnen und Athleten aus den Landesverbänden Nordrhein und Westfalen möglich. Aktuell geht die Kommission Wettkampforganisation auch davon aus, dass die FLVW-Jugendmeisterschaften am 5. und 6. Juni im Rahmen der RuhrGames im Lohrheidestadion in Wattenscheid stattfinden. Welche weiteren Wettkämpfe sind aktuell für 2021 geplant? Der Verband plant weitere Veranstaltungen. Allerdings sind die Termine und Orte noch nicht final bestimmt. Dazu gehören die Westfälischen Mehrkampfmeisterschaften aller Altersklassen und Blockwettkämpfe U16, Westfälische Senioren-Einzelmeisterschaften, die FLVW-Mannschaftsmeisterschaften, NRW-Meisterschaften im Halbmarathon und die FLVW-Crossmeisterschaften. Wie viel Spielraum hat der FLVW bei der Planung von Wettkämpfen in Richtung Herbst? Die Kommission Wettkampforganisation plant für jede Altersklasse mindestens eine Meisterschaft anzubieten. Ausweichtermine sind begrenzt umsetzbar, da beispielsweise bei den Männern und Frauen oder in den Jugendklassen die NRW- oder FLVW-Meisterschaften als Qualifikationsmöglichkeiten für Deutsche Meisterschaften dienen. Die westfälische Senioren-Einzelmeisterschaften werden nach jetzigem Stand von Mai in den Spätsommer verlegt. Ein neuer Termin ist aktuell in der Prüfung und wird schnellstmöglich bekannt gegeben. Analog zur DM in Dortmund: Sind auch bei den geplanten Wettkämpfen in Westfalen Schnelltests angedacht? Für jede geplante Veranstaltung wird es ein eigenständiges Hygienekonzept geben, welches mit den örtlichen Ausrichtern und den Behörden abgestimmt ist. Die Hygienekonzepte umfassen zum jetzigen Stand: Maskenpflicht – außer für Athleten und Athletinnen während des Wettkampfs –, Schnelltests an den jeweiligen Veranstaltungstagen, Kontakterfassung, Trennung der Personengruppen, das heißt von Athleten, Betreuern und Mitarbeitern). Was passiert, wenn in der Vorbereitung zu Wettkämpfen beispielsweise eine Kommune die Sportanlagen sperrt und kein Training mehr möglich ist? Aktuell wird an den Ausschreibungen und Qualifikationsleistungen gearbeitet. Ziel ist es, faire Normen und Zulassungskriterien festzulegen und solche ungleichen Bedingungen dabei zu berücksichtigen. Neu in der aktuellen Coronaschutzverordnung ist die Pflicht zur einfachen Nachverfolgbarkeit als Voraussetzung für den Trainingsbetrieb von Kindern bis einschließlich 14 Jahre. Was bietet der FLVW dazu an? Vereine müssen Name, Adresse, Telefonnummer und Zeitraum des Aufenthalts der trainierenden Kinder erfassen. Diese Daten müssen vier Wochen lang nachvollziehbar sein. Hierzu empfiehlt der Verband die FLVW-CheckIn App.

Wettkämpfe für jede Altersklasse: Wie der westfälische Verband die Saison plant und was Vereine bedenken müssen

Der westfälische Leichtathletikverband plant ab Mitte Mai Wettkämpfe. Foto: Andreas Gora/imago © imago/Andreas Gora

Minden/Kamen (mt/apl). Die Leichtathleten sehen der Freiluftsaison trotz der Pandemie optimistisch entgegen. „Wir haben den Vorteil gegenüber vielen anderen Sportarten, dass wir nicht als Kontaktsportart eingestuft werden“, sagt Peter Westermann, Vizepräsident des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen (FLVW) und zuständig für die Leichtathletik. Wie Wettkämpfe ab Mai geplant werden, hat Westermann am Montag während einer virtuellen Pressekonferenz bekannt gegeben.

Wie plant der FLVW den Start in die Freiluftsaison?

Am 16. Mai sollen die NRW Open, die NRW-Meisterschaften der Männer und Frauen, in Recklinghausen stattfinden. Die Ausschreibung für die Veranstaltung ist in Abstimmung. Die Teilnehmerzahlen werden entsprechend der Machbarkeit hinsichtlich des Hygienekonzeptes angepasst. Aufgrund der aktuellen Verfügungslage findet allerdings keine offene Ausschreibung statt, die Teilnahme ist nur für Athletinnen und Athleten aus den Landesverbänden Nordrhein und Westfalen möglich. Aktuell geht die Kommission Wettkampforganisation auch davon aus, dass die FLVW-Jugendmeisterschaften am 5. und 6. Juni im Rahmen der RuhrGames im Lohrheidestadion in Wattenscheid stattfinden.

Welche weiteren Wettkämpfe sind aktuell für 2021 geplant?

Der Verband plant weitere Veranstaltungen. Allerdings sind die Termine und Orte noch nicht final bestimmt. Dazu gehören die Westfälischen Mehrkampfmeisterschaften aller Altersklassen und Blockwettkämpfe U16, Westfälische Senioren-Einzelmeisterschaften, die FLVW-Mannschaftsmeisterschaften, NRW-Meisterschaften im Halbmarathon und die FLVW-Crossmeisterschaften.

Wie viel Spielraum hat der FLVW bei der Planung von Wettkämpfen in Richtung Herbst?

Die Kommission Wettkampforganisation plant für jede Altersklasse mindestens eine Meisterschaft anzubieten. Ausweichtermine sind begrenzt umsetzbar, da beispielsweise bei den Männern und Frauen oder in den Jugendklassen die NRW- oder FLVW-Meisterschaften als Qualifikationsmöglichkeiten für Deutsche Meisterschaften dienen. Die westfälische Senioren-Einzelmeisterschaften werden nach jetzigem Stand von Mai in den Spätsommer verlegt. Ein neuer Termin ist aktuell in der Prüfung und wird schnellstmöglich bekannt gegeben.

Analog zur DM in Dortmund: Sind auch bei den geplanten Wettkämpfen in Westfalen Schnelltests angedacht?

Für jede geplante Veranstaltung wird es ein eigenständiges Hygienekonzept geben, welches mit den örtlichen Ausrichtern und den Behörden abgestimmt ist. Die Hygienekonzepte umfassen zum jetzigen Stand: Maskenpflicht – außer für Athleten und Athletinnen während des Wettkampfs –, Schnelltests an den jeweiligen Veranstaltungstagen, Kontakterfassung, Trennung der Personengruppen, das heißt von Athleten, Betreuern und Mitarbeitern).

Was passiert, wenn in der Vorbereitung zu Wettkämpfen beispielsweise eine Kommune die Sportanlagen sperrt und kein Training mehr möglich ist?

Aktuell wird an den Ausschreibungen und Qualifikationsleistungen gearbeitet. Ziel ist es, faire Normen und Zulassungskriterien festzulegen und solche ungleichen Bedingungen dabei zu berücksichtigen.

Neu in der aktuellen Coronaschutzverordnung ist die Pflicht zur einfachen Nachverfolgbarkeit als Voraussetzung für den Trainingsbetrieb von Kindern bis einschließlich 14 Jahre. Was bietet der FLVW dazu an?

Vereine müssen Name, Adresse, Telefonnummer und Zeitraum des Aufenthalts der trainierenden Kinder erfassen. Diese Daten müssen vier Wochen lang nachvollziehbar sein. Hierzu empfiehlt der Verband die FLVW-CheckIn App.

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Sportmix