Volleyballer: VC Mindens Männer offenbaren bei 1:3-Heimpleite gegen VV Humann Essen II erste Risse im Teamgefüge Thomas Kühlmann Minden. Nächster Rückschlag für Volleyball-Regionalligist 1. VC Minden: Der Aufsteiger kassierte beim 1:3 (20:25, 27:25, 11:25, 16:25) im Otto-Michelsohn-Sportzentrum gegen VV Humann Essen II die zweite Pleite in Folge und rutschten auf Tabellenplatz sieben ab. Währen die Gäste aus dem Ruhrpott nach dem verwandelten Matchball ausgelassen den Triumph feierten, traten bei den Mindenern die ersten Risse im Mannschaftsgefüge zutage. „Mit der Niederlage kann ich leben, jedoch bin ich mit dem Umgang und der Disziplin einiger Spieler untereinander heute überhaupt nicht einverstanden. Darüber müssen wir unbedingt reden, damit das Verhalten keine gefährliche Entwicklung nimmt“, kündigte VC Mindens Trainer Andreas Klimm eine Aussprache vor dem nächsten Punktspiel bei Spitzenreiter PTSV Aachen II an. Dass die Mannen um Spielführer Maximilian Tischler am Ende gegen die erfahrenen Essener keine Chance hatten, nahm der Coach eher nebenbei zur Kenntnis. „Essen hatte heute einige Akteure auf dem Feld, die in der vergangenen Spielzeit noch in der 2. Liga gespielt haben. Die haben natürlich neben ihrer Erfahrung auch die entsprechende Qualität als Einzelkönner“, zollte er der Leistung der Humann-Vertretung die gebührende Anerkennung. „Unser bester Aufschläger Maximilian Tischler konnte variieren, wie er wollte, trotzdem kam die Annahme fast immer tadellos zum Zuspieler, der dann seine Nebenleuten entsprechend einsetzte. Man muss neidlos anerkennen, dass wir somit in vielen Phasen der Partie auf verlorenem Posten waren“, sagte Klimm. Im zweiten Satz allerdings zeigten die Mindener, dass auch sie zurecht in der Regionalliga spielen. Nach fast durchgängigem Rückstand bis zum 21:23 zeigten sie unbändigen Einsatzwillen und bewiesen Nervenstärke. Nach einem Aufstellungsfehler zum 22:23 sowie einem technischen Fehler zum 23:23 schlug Damir Cebotar beim 24:23 zum Satzgewinn auf. Doch Essen schlug zurück. Die nächste Chance bot sich Minden beim 25:24, Daniel Riesen setzte den Satzball mit seiner Angabe aber ins Aus. Wieder hatte Essen ausgeglichen. Ein Raunen ging durch die Halle. Doch aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Als Zuspieler Christian Siemens den Aufschlag beim dritten Satzball ins Feld gebracht hatte, sorgte Essen mit einem weiteren technischen Fehler für eine einzige Jubelorgie bei den Mindenern. Nach verlorenem ersten Spielabschnitt schien das Blatt zum Guten gewendet zu sein. Doch der Schein trog. Im folgenden Satz standen die Mindener völlig neben sich und gingen 11:25 unter. Auch in Abschnitt vier konnten sie den Schalter nicht mehr entscheidend umlegen und verließen letztlich geschlagen das Feld. 1. VC Minden: Siemens, Tischler, Isaak, Luis Schellenberg, Samuel Schellenberg, Pampel, Cebotar, Riesen, Friesen, Betz, Klimm, Kocksholz.

Volleyballer: VC Mindens Männer offenbaren bei 1:3-Heimpleite gegen VV Humann Essen II erste Risse im Teamgefüge

VC Mindens Angreifer Damir Cebotar (hinten, Dritter von links) ist in dieser Szene mit einem Schmetterschlag gegen Essen Block erfolgreich. Seine Teamkollegen Alexander Kocksholz (von links), Stefan Pampel und Christian Siemens sichern die Aktion. © MT-Foto: Thomas Kühlmann

Minden. Nächster Rückschlag für Volleyball-Regionalligist 1. VC Minden: Der Aufsteiger kassierte beim 1:3 (20:25, 27:25, 11:25, 16:25) im Otto-Michelsohn-Sportzentrum gegen VV Humann Essen II die zweite Pleite in Folge und rutschten auf Tabellenplatz sieben ab.

Währen die Gäste aus dem Ruhrpott nach dem verwandelten Matchball ausgelassen den Triumph feierten, traten bei den Mindenern die ersten Risse im Mannschaftsgefüge zutage. „Mit der Niederlage kann ich leben, jedoch bin ich mit dem Umgang und der Disziplin einiger Spieler untereinander heute überhaupt nicht einverstanden. Darüber müssen wir unbedingt reden, damit das Verhalten keine gefährliche Entwicklung nimmt“, kündigte VC Mindens Trainer Andreas Klimm eine Aussprache vor dem nächsten Punktspiel bei Spitzenreiter PTSV Aachen II an.

Dass die Mannen um Spielführer Maximilian Tischler am Ende gegen die erfahrenen Essener keine Chance hatten, nahm der Coach eher nebenbei zur Kenntnis. „Essen hatte heute einige Akteure auf dem Feld, die in der vergangenen Spielzeit noch in der 2. Liga gespielt haben. Die haben natürlich neben ihrer Erfahrung auch die entsprechende Qualität als Einzelkönner“, zollte er der Leistung der Humann-Vertretung die gebührende Anerkennung. „Unser bester Aufschläger Maximilian Tischler konnte variieren, wie er wollte, trotzdem kam die Annahme fast immer tadellos zum Zuspieler, der dann seine Nebenleuten entsprechend einsetzte. Man muss neidlos anerkennen, dass wir somit in vielen Phasen der Partie auf verlorenem Posten waren“, sagte Klimm.

Im zweiten Satz allerdings zeigten die Mindener, dass auch sie zurecht in der Regionalliga spielen. Nach fast durchgängigem Rückstand bis zum 21:23 zeigten sie unbändigen Einsatzwillen und bewiesen Nervenstärke. Nach einem Aufstellungsfehler zum 22:23 sowie einem technischen Fehler zum 23:23 schlug Damir Cebotar beim 24:23 zum Satzgewinn auf. Doch Essen schlug zurück. Die nächste Chance bot sich Minden beim 25:24, Daniel Riesen setzte den Satzball mit seiner Angabe aber ins Aus. Wieder hatte Essen ausgeglichen. Ein Raunen ging durch die Halle. Doch aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Als Zuspieler Christian Siemens den Aufschlag beim dritten Satzball ins Feld gebracht hatte, sorgte Essen mit einem weiteren technischen Fehler für eine einzige Jubelorgie bei den Mindenern. Nach verlorenem ersten Spielabschnitt schien das Blatt zum Guten gewendet zu sein.

Doch der Schein trog. Im folgenden Satz standen die Mindener völlig neben sich und gingen 11:25 unter. Auch in Abschnitt vier konnten sie den Schalter nicht mehr entscheidend umlegen und verließen letztlich geschlagen das Feld.

1. VC Minden: Siemens, Tischler, Isaak, Luis Schellenberg, Samuel Schellenberg, Pampel, Cebotar, Riesen, Friesen, Betz, Klimm, Kocksholz.

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Sportmix