Volleyball: Frauen des 1. VC Minden gehen trotz Umbruchs guten Mutes in die Verbandsliga-Saison Thomas Kühlmann Minden. Ambitioniert und motiviert gehen die heimischen Volleyball-Teams in den Verbands- und Landesligen in die am kommenden Wochenende beginnende Saison. Bei der ersten Frauenmanmannschaft des SV 1860 Minden in der Landesliga wird dabei auch unverblümt das Wort Aufstieg in den Mund genommen. Männer, Landesliga „Ich hoffe, dass wir um die ersten drei Plätze mitspielen können. Die Jungs sind heiß und haben sich in den vergangenen Wochen und Monaten stark verbessert. Darauf lässt sich aufbauen. Wenn wir die stärkste Aufstellung ins Rennen schicken können, brauchen wir uns vor keiner Mannschaft in der Liga zu verstecken. Auch nicht vor meinen Titelfavoriten Rahden und SV 1860 Minden", freut sich Daniel Schmidt, Trainer von 1. VC Minden II. Denn die Aufgabe wird nicht einfach. „Von der alten zweiten Mannschaft waren gerade einmal drei Spieler übrig geblieben, sodass wir ein fast neues Team auf die Beine stellen mussten. Das muss sich erst einspielen", sagt Schmidt, der die Vorbereitung als eher mäßig bezeichnete. „Angesichts der anhaltenden Pandemie konnten wir mit den Neuen viel zu spät ins Training einsteigen. Die ganze Vorbereitung war also nur Aufbau der Grundlagen. Es fehlen noch viele Elemente, die wir noch nicht einstudiert haben. Doch der Fokus liegt auf Annahme und Angriff", sagt Schmidt, der eigentlich mit der seiner Mannschaft „viel weiter sein wollte". Mit einem eingespielten Team nimmt Ortsrivale SV 1860 Minden das Rennen auf. „Wir haben keinen Abgang und keinen Zugang und sind eine verschworene Einheit. Wichtig ist es für uns, verletzungsfrei zu bleiben, Spaß auf dem Spielfeld zu haben und die ungewohnten Doppelspieltage gut zu überstehen. Wir müssen nicht unbedingt aufsteigen, wollen aber jedem Gegner das Leben so schwer wie möglich machen", hat 1860-Trainer Sebastian Kuna eine klare Marschoute ausgegeben. Frauen, Verbandsliga Mit einer weiter verjüngten Mannschaft (Durchschnittsalter 19 Jahre) geht die Mannschaft des 1. VC Minden in die Verbandsliga-Saison. Die fünf Abgänge Emily Bleinroth, Vanessa Koch (beide Ziel unbekannt), Leonie Kröger (Auszeit vom Volleyball), Lina Kauz (Studium in Süddeutschland) und Svenja Engel (TuS Wunstorf) wurden in Evelyn Janle, Emmy Lehn, Lalenur Kilic, Henriette Vahrenhorst sowie bei Bedarf Leonie Risen allesamt durch Spielerinnen aus der zweiten Frauenmannschaft. „Sicher fehlt es uns hier und da an Erfahrung und wir werden Lehrgeld zahlen müssen. Aber das Team stellt auch die Zukunft des 1. VC Minden dar und wird, so hoffe ich, in den kommenden Jahren zu einem festen Bestandteil der Volleyballszene in Ostwestfalen werden", gibt sich VC-Trainer Thomas Werner trotz des erneuten Umbruchs vorsichtig optimistisch. Nach einer durchwachsenen Vorbereitung mit sehr unterschiedlicher Trainingsbeteiligung wissen Mannschaft und Trainer momentan noch nicht so genau, wo sie stehen. Die Vorfreude, endlich wieder Volleyball spielen zu dürfen und das sogar vor Zuschauern, überwiegt aber. Und so gilt es in den ersten Spielen, die Freude mit aufs Feld zu nehmen, um noch vorhandene Defizite zu überwinden. „Wenn die Spielerinnen nur einiges von dem, was im Training aufblitzt, auf die Platte bringen, sind wir auch in den ersten Spielen nicht chancenlos", sagt Coach Werner. Zu den Favoriten zählen für ihn der erste Gegner VC Altenbeken-Schwaney, der am Sonntag um 14 Uhr im Otto-Michelsohn-Sportzentrum gastiert, und der SC Halle. Frauen, Landesliga Voller Vorfreude gehen auch die Frauen des SV 1860 Minden in die neue Spielzeit. Frisch motiviert durch den Silbergewinn der beiden Spielerinnen Susanne Smoes-Gieseking und Isabelle von Götz mit der Nationalmannschaft bei der Ü50-EM auf Mallorca wollen die Schützlinge von Trainer Andreas Griesbach im Rennen um Titel und Aufstieg mit aller Kraft angreifen. „Bis auf Kristina Henneking, die sich noch von einem Muskelriss erholt, habe ich alle Spielerinnen an Bord. Zwei Akteurinnen sind rechtzeitig aus der Elternzeit zurück, so dass wir auch stets eine gute Trainingsbeteiligung hatten. Die Vorbereitung war wie immer gut. Die Stimmung im Team ist gut und jede Spielerin ist gewillt, das Ziel Aufstieg in die Tat umzusetzen", freut sich Trainer Andreas Griesbach. Für ihn ist es allerdings auch wichtig, dass die Saison auf jeden Fall ordentlich zu Ende gespielt wird und nicht wieder irgendeiner Corona-Maßnahme zum Opfer fällt. Los geht es für die Mindenerinnen am Sonntag beim Heimspieltag im OMZ von 12.00 Uhr an mit den Spielen gegen Telekom Post SV Bielefeld II und BTW Bünde.

Volleyball: Frauen des 1. VC Minden gehen trotz Umbruchs guten Mutes in die Verbandsliga-Saison

Mit verjüngter Mannschaft in die neue Verbandsliga-Saison: Der 1. VC Minden mit Jo-Ann Kathy Dee Giesen (obere Reihe, von links), Anna Thielking, Alexa Hoffmann, Paula Sundermeyer, Henriette Vahrenhorst sowie Lalenur Kilic (untere Reihe, von links), Ariane Saiz, Jennifer Airich, Emmy Lehn, Evelyn Janle und Trainer Thomas Werner. Auf dem Foto fehlt Leonie Riesen. MT-Foto: Thomas Kühlmann

Minden. Ambitioniert und motiviert gehen die heimischen Volleyball-Teams in den Verbands- und Landesligen in die am kommenden Wochenende beginnende Saison. Bei der ersten Frauenmanmannschaft des SV 1860 Minden in der Landesliga wird dabei auch unverblümt das Wort Aufstieg in den Mund genommen.

Männer, Landesliga

„Ich hoffe, dass wir um die ersten drei Plätze mitspielen können. Die Jungs sind heiß und haben sich in den vergangenen Wochen und Monaten stark verbessert. Darauf lässt sich aufbauen. Wenn wir die stärkste Aufstellung ins Rennen schicken können, brauchen wir uns vor keiner Mannschaft in der Liga zu verstecken. Auch nicht vor meinen Titelfavoriten Rahden und SV 1860 Minden", freut sich Daniel Schmidt, Trainer von 1. VC Minden II. Denn die Aufgabe wird nicht einfach. „Von der alten zweiten Mannschaft waren gerade einmal drei Spieler übrig geblieben, sodass wir ein fast neues Team auf die Beine stellen mussten. Das muss sich erst einspielen", sagt Schmidt, der die Vorbereitung als eher mäßig bezeichnete. „Angesichts der anhaltenden Pandemie konnten wir mit den Neuen viel zu spät ins Training einsteigen. Die ganze Vorbereitung war also nur Aufbau der Grundlagen. Es fehlen noch viele Elemente, die wir noch nicht einstudiert haben. Doch der Fokus liegt auf Annahme und Angriff", sagt Schmidt, der eigentlich mit der seiner Mannschaft „viel weiter sein wollte".

Mit einem eingespielten Team nimmt Ortsrivale SV 1860 Minden das Rennen auf. „Wir haben keinen Abgang und keinen Zugang und sind eine verschworene Einheit. Wichtig ist es für uns, verletzungsfrei zu bleiben, Spaß auf dem Spielfeld zu haben und die ungewohnten Doppelspieltage gut zu überstehen. Wir müssen nicht unbedingt aufsteigen, wollen aber jedem Gegner das Leben so schwer wie möglich machen", hat 1860-Trainer Sebastian Kuna eine klare Marschoute ausgegeben.

Frauen, Verbandsliga

Mit einer weiter verjüngten Mannschaft (Durchschnittsalter 19 Jahre) geht die Mannschaft des 1. VC Minden in die Verbandsliga-Saison. Die fünf Abgänge Emily Bleinroth, Vanessa Koch (beide Ziel unbekannt), Leonie Kröger (Auszeit vom Volleyball), Lina Kauz (Studium in Süddeutschland) und Svenja Engel (TuS Wunstorf) wurden in Evelyn Janle, Emmy Lehn, Lalenur Kilic, Henriette Vahrenhorst sowie bei Bedarf Leonie Risen allesamt durch Spielerinnen aus der zweiten Frauenmannschaft. „Sicher fehlt es uns hier und da an Erfahrung und wir werden Lehrgeld zahlen müssen. Aber das Team stellt auch die Zukunft des 1. VC Minden dar und wird, so hoffe ich, in den kommenden Jahren zu einem festen Bestandteil der Volleyballszene in Ostwestfalen werden", gibt sich VC-Trainer Thomas Werner trotz des erneuten Umbruchs vorsichtig optimistisch.

Nach einer durchwachsenen Vorbereitung mit sehr unterschiedlicher Trainingsbeteiligung wissen Mannschaft und Trainer momentan noch nicht so genau, wo sie stehen. Die Vorfreude, endlich wieder Volleyball spielen zu dürfen und das sogar vor Zuschauern, überwiegt aber. Und so gilt es in den ersten Spielen, die Freude mit aufs Feld zu nehmen, um noch vorhandene Defizite zu überwinden. „Wenn die Spielerinnen nur einiges von dem, was im Training aufblitzt, auf die Platte bringen, sind wir auch in den ersten Spielen nicht chancenlos", sagt Coach Werner. Zu den Favoriten zählen für ihn der erste Gegner VC Altenbeken-Schwaney, der am Sonntag um 14 Uhr im Otto-Michelsohn-Sportzentrum gastiert, und der SC Halle.

Frauen, Landesliga

Voller Vorfreude gehen auch die Frauen des SV 1860 Minden in die neue Spielzeit. Frisch motiviert durch den Silbergewinn der beiden Spielerinnen Susanne Smoes-Gieseking und Isabelle von Götz mit der Nationalmannschaft bei der Ü50-EM auf Mallorca wollen die Schützlinge von Trainer Andreas Griesbach im Rennen um Titel und Aufstieg mit aller Kraft angreifen. „Bis auf Kristina Henneking, die sich noch von einem Muskelriss erholt, habe ich alle Spielerinnen an Bord. Zwei Akteurinnen sind rechtzeitig aus der Elternzeit zurück, so dass wir auch stets eine gute Trainingsbeteiligung hatten. Die Vorbereitung war wie immer gut. Die Stimmung im Team ist gut und jede Spielerin ist gewillt, das Ziel Aufstieg in die Tat umzusetzen", freut sich Trainer Andreas Griesbach. Für ihn ist es allerdings auch wichtig, dass die Saison auf jeden Fall ordentlich zu Ende gespielt wird und nicht wieder irgendeiner Corona-Maßnahme zum Opfer fällt. Los geht es für die Mindenerinnen am Sonntag beim Heimspieltag im OMZ von 12.00 Uhr an mit den Spielen gegen Telekom Post SV Bielefeld II und BTW Bünde.

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