Vereine: Führungskrise beendet - TuS Holzhausen/Porta wählt nach drei Monaten neuen Vorstand Sebastian Külbel Porta Westfalica. Drei Monate stand es nicht gut um den TuS Holzhausen/Porta. Nachdem bei der Jahreshauptversammlung im August viele Vorstandsämter unbesetzt geblieben waren, suchte das verbliebene Führungstrio lange vergeblich nach Mitstreitern und vor allem einem 1. Vorsitzenden. Diese Probleme haben sich mittlerweile in Wohlgefallen aufgelöst. 14 Personen umfasst das neu gewählte Gremium, zu dem allein vier Vorsitzende gehören. An der Spitze steht Marco Krückemeier, der zuvor Schriftführer war. „Wir haben eine gute Truppe gefunden“, freut sich der neue 1. Vorsitzende, der dieses Amt gar nicht angestrebt hatte. Als die Suche nach einem Vorstand sich aber immer mehr hinzog, ließ er sich breitschlagen: „Wir haben uns mit Leuten zusammengesetzt, denen der Verein am Herzen liegt“, schildert Krückemeier. Diese bilden nun die neue Führungsmannschaft – mit neuem Charakter: „Wir wollen aus der Hierarchie und führen als gleichberechtigter Vorstand.“ Dessen Mitglieder müssen sich nicht lange einarbeiten. Allein die anderen drei Vorsitzenden Torsten Schwier, Michael Langer und Dirk Taubhorn-Kunze haben reichlich Vorstandserfahrung beim TuS Holzhausen/Porta. Als Geschäftsführer wurden Stefan Bulmahn, Christian Belitz und Uwe Matthes gewählt. Neue Schatzmeister sind Marco Schrader und Jan Meyer, als Schriftführer arbeiten fortan Axel Müller und Frank Kelch. Verblieben im Vorstand sind Pressewart Daniel Branahl und Sozialwart Nicklas Hahne. Sie gehörten zusammen mit Krückemeier auch zu dem Trio, das Mitte August plötzlich alleine war – ein Zustand, den sich die Drei auf Dauer nicht vorstellen konnten. Zwischendurch gab es sogar vage Gedanken an eine Auflösung des Vereins, sollte sich kein neuer Vorstand finden. „So weit hätten wir es aber nie kommen lassen“, betont Marco Krückemeier. Es bleibt die Frage, warum er und seine Mitstreiter nicht schon im August zu den Wahlen angetreten sind: „Wir haben das erstmal auf uns zukommen lassen.“ Nach einer außerordentlichen Versammlung vor zwei Wochen sind die personellen Fragen endlich geklärt und das neue Führungsteam geht mit viel Elan ans Werk. „Auch der vorige Vorstand hat erfolgreiche Arbeit geleistet, diese wollen wir fortführen“, betont Krückemeier. Zu den genauen Zukunftsplänen kann er aktuell nicht viel sagen: „Wir sind noch in der Findungsphase. Der Blick über den Sportplatz zeigt die Stärke des Vereins: Die Kabinen sind frisch renoviert, direkt davor steht ein kleiner Soccer-Käfig, auf dem Rasen fährt ein Mähroboter, die Auswechselbänke sind ebenso neu wie der „HoPo-Treff“ als zusätzliches Vereinsheim. Engagierte Mitglieder gibt es beim TuS Holzhausen/Porta genug. Und der Vorstand ist jetzt auch so gut aufgestellt wie lange nicht.

Vereine: Führungskrise beendet - TuS Holzhausen/Porta wählt nach drei Monaten neuen Vorstand

Der neue Vorstand des TuS Holzhausen/Porta. Foto: Daniel Branahl

Porta Westfalica. Drei Monate stand es nicht gut um den TuS Holzhausen/Porta. Nachdem bei der Jahreshauptversammlung im August viele Vorstandsämter unbesetzt geblieben waren, suchte das verbliebene Führungstrio lange vergeblich nach Mitstreitern und vor allem einem 1. Vorsitzenden. Diese Probleme haben sich mittlerweile in Wohlgefallen aufgelöst.

14 Personen umfasst das neu gewählte Gremium, zu dem allein vier Vorsitzende gehören. An der Spitze steht Marco Krückemeier, der zuvor Schriftführer war. „Wir haben eine gute Truppe gefunden“, freut sich der neue 1. Vorsitzende, der dieses Amt gar nicht angestrebt hatte. Als die Suche nach einem Vorstand sich aber immer mehr hinzog, ließ er sich breitschlagen: „Wir haben uns mit Leuten zusammengesetzt, denen der Verein am Herzen liegt“, schildert Krückemeier. Diese bilden nun die neue Führungsmannschaft – mit neuem Charakter: „Wir wollen aus der Hierarchie und führen als gleichberechtigter Vorstand.“

Dessen Mitglieder müssen sich nicht lange einarbeiten. Allein die anderen drei Vorsitzenden Torsten Schwier, Michael Langer und Dirk Taubhorn-Kunze haben reichlich Vorstandserfahrung beim TuS Holzhausen/Porta. Als Geschäftsführer wurden Stefan Bulmahn, Christian Belitz und Uwe Matthes gewählt. Neue Schatzmeister sind Marco Schrader und Jan Meyer, als Schriftführer arbeiten fortan Axel Müller und Frank Kelch. Verblieben im Vorstand sind Pressewart Daniel Branahl und Sozialwart Nicklas Hahne.

Sie gehörten zusammen mit Krückemeier auch zu dem Trio, das Mitte August plötzlich alleine war – ein Zustand, den sich die Drei auf Dauer nicht vorstellen konnten. Zwischendurch gab es sogar vage Gedanken an eine Auflösung des Vereins, sollte sich kein neuer Vorstand finden. „So weit hätten wir es aber nie kommen lassen“, betont Marco Krückemeier. Es bleibt die Frage, warum er und seine Mitstreiter nicht schon im August zu den Wahlen angetreten sind: „Wir haben das erstmal auf uns zukommen lassen.“

Nach einer außerordentlichen Versammlung vor zwei Wochen sind die personellen Fragen endlich geklärt und das neue Führungsteam geht mit viel Elan ans Werk. „Auch der vorige Vorstand hat erfolgreiche Arbeit geleistet, diese wollen wir fortführen“, betont Krückemeier. Zu den genauen Zukunftsplänen kann er aktuell nicht viel sagen: „Wir sind noch in der Findungsphase.

Der Blick über den Sportplatz zeigt die Stärke des Vereins: Die Kabinen sind frisch renoviert, direkt davor steht ein kleiner Soccer-Käfig, auf dem Rasen fährt ein Mähroboter, die Auswechselbänke sind ebenso neu wie der „HoPo-Treff“ als zusätzliches Vereinsheim. Engagierte Mitglieder gibt es beim TuS Holzhausen/Porta genug. Und der Vorstand ist jetzt auch so gut aufgestellt wie lange nicht.

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