Top-Speed und Platz zwei für Leonie Fiebig Astrid Plaßhenrich Winterberg. Leonie Fiebig hat Nervenstärke bewiesen: Im ersten Zweierbob-Weltcup nach der Nominierung für die Olympischen Spiele hat die gebürtige Mindenerin zusammen mit Pilotin Kim Kalicki den zweiten Platz belegt. Es gewann Laura Nolte mit Deborah Levi. Leonie Fiebig fliegt zwar mit nach Peking, ist dort allerdings als Ersatz-Anschieberin vorgesehen. Die Enttäuschung darüber war für die 31-Jährige sehr groß (das MT berichtete). Ein Lebenstraum wäre geplatzt. „Aber Aufgeben ist keine Option“, wiederholt Fiebig immer wieder. Statt ihrer wird bei den Olympischen Spielen Lisa Buckwitz den Schlitten mit Kalicki anschieben. Buckwitz wird am kommenden Wochenende beim Weltcup in St. Moritz ihre Generalprobe haben. Es ist der letzte Wettkampf vor dem Abflug nach China. Das Maß der Dinge im Zweierbob-Weltcup sind momentan Laura Nolte und Deborah Levi. Das Duo reist auch als Favorit zu den Spielen. Auf ihrer Heimbahn in Winterberg siegte die 23-Jährige in 1:57,15 Minuten und hatte damit auf Kalicki und Fiebig einen Vorsprung von 0,13 Sekunden. Die wiederum boten eine starke Aufholjagd. Nach dem fünften Platz im ersten Lauf fuhren die beiden im zweiten Durchgang mit 127,1 Stundenkilometern den Top-Speed und rasten noch auf den Silberrang.Mariama Jamanka, die zusammen mit ihrer Anschieberin Alexandra Burghardt sowohl jetzt in Winterberg als auch bei den Olympischen Spielen startet, leistete sich zu viele Fahrfehler und landete in der Endabrechnung auf Rang neun. Die Olympiasiegerin von 2018 touchierte im ersten Durchgang bereits vor der ersten Kurve die Seitenbande. „Ich bin zu weit gelaufen, dann ist der Bob ausgebrochen. Das war eine Katastrophe. Auf der Bahn kostet das fast eine Sekunde. Im zweiten Lauf habe ich dann auch ein paar Fehler eingebaut. Ärgerlich“, sagte Jamanka.Die Startzeiten waren von den beiden mit 5,63 und 5,65 Sekunden aber besser als die von Kalicki und Fiebig (5.71/5.64 Sekunden) sowie von Nolte und Levi (5,60/5,69 Sekunden).

Top-Speed und Platz zwei für Leonie Fiebig

Leonie Fiebig startete in dieser Saison bislang vier Mal im Weltcup und schaffte es jedes Mal auf das Podest. Neben einen Sieg, stehen zwei zweite und ein dritter Platz für die 31-Jährige zu Buche. © imago images/Eibner

Winterberg. Leonie Fiebig hat Nervenstärke bewiesen: Im ersten Zweierbob-Weltcup nach der Nominierung für die Olympischen Spiele hat die gebürtige Mindenerin zusammen mit Pilotin Kim Kalicki den zweiten Platz belegt. Es gewann Laura Nolte mit Deborah Levi.

Leonie Fiebig fliegt zwar mit nach Peking, ist dort allerdings als Ersatz-Anschieberin vorgesehen. Die Enttäuschung darüber war für die 31-Jährige sehr groß (das MT berichtete). Ein Lebenstraum wäre geplatzt. „Aber Aufgeben ist keine Option“, wiederholt Fiebig immer wieder. Statt ihrer wird bei den Olympischen Spielen Lisa Buckwitz den Schlitten mit Kalicki anschieben. Buckwitz wird am kommenden Wochenende beim Weltcup in St. Moritz ihre Generalprobe haben. Es ist der letzte Wettkampf vor dem Abflug nach China.

Das Maß der Dinge im Zweierbob-Weltcup sind momentan Laura Nolte und Deborah Levi. Das Duo reist auch als Favorit zu den Spielen. Auf ihrer Heimbahn in Winterberg siegte die 23-Jährige in 1:57,15 Minuten und hatte damit auf Kalicki und Fiebig einen Vorsprung von 0,13 Sekunden. Die wiederum boten eine starke Aufholjagd. Nach dem fünften Platz im ersten Lauf fuhren die beiden im zweiten Durchgang mit 127,1 Stundenkilometern den Top-Speed und rasten noch auf den Silberrang.

Mariama Jamanka, die zusammen mit ihrer Anschieberin Alexandra Burghardt sowohl jetzt in Winterberg als auch bei den Olympischen Spielen startet, leistete sich zu viele Fahrfehler und landete in der Endabrechnung auf Rang neun. Die Olympiasiegerin von 2018 touchierte im ersten Durchgang bereits vor der ersten Kurve die Seitenbande. „Ich bin zu weit gelaufen, dann ist der Bob ausgebrochen. Das war eine Katastrophe. Auf der Bahn kostet das fast eine Sekunde. Im zweiten Lauf habe ich dann auch ein paar Fehler eingebaut. Ärgerlich“, sagte Jamanka.

Die Startzeiten waren von den beiden mit 5,63 und 5,65 Sekunden aber besser als die von Kalicki und Fiebig (5.71/5.64 Sekunden) sowie von Nolte und Levi (5,60/5,69 Sekunden).

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