Tischtennis: Johannes Damm räumt beim Bezirks-Qualifikationsturnier ab Michael Lorenz Minden. Am Ende war der Kleinste der Größte: Johannes Damm gewann im Endspiel der Jungen-18-Konkurrenz des Bezirks-Qualifikationsturniers im Tischtennis gegen den topgesetzten Levi Jaekel überraschend das Finale. Der Zwölfjährige Damm spielt beim TSV Hahlen in der Jungen-18-NRW-Liga an Position zwei. Klare Nummer eins ist dort Levi Jaekel vom TTC Petershagen/Friedewalde, der ein Zweitspielrecht für die Hahler Jugend besitzt. Erst vor einer Woche ließ Jaekel aufhorchen, als er in mittleren Paarkreuz der Männer-Verbandsliga beide Einzel gewann. Beim Finale in der Michael-Ende-Schule behielt der abgeklärtere Jaekel gegen den ungestümeren Damm zunächst wie erwartet die Oberhand. Im zweiten Satz drehte Damm den Spieß um. Im dritten Durchgang spielte er geradezu furios auf, schoss Bälle in der aufsteigenden Phase und gewann 11:4. Im vierten Satz führte Damm 8:6, als Jaekel eine Auszeit nahm. Direkt danach produzierte er einen Fehlaufschlag. Nach dem Titelgewinn freute sich der Blondschopf: „Damit hätte ich nie gerechnet. Der dritte Satz war einfach mega.“ Zuvor hatte sich Damm bereits als klarer Favorit in der Jungen-15-Konkurrenz durchgesetzt. Im Finale leistete ein Hahler Stamm-Trainingspartner Lennart Weick allerdings mehr Gegenwehr als erwartet. Aufgrund der extrem geringen Meldezahl hatte der Kreisvorstand die Kreismeisterschaften in der Hauptschule Minden-Süd abgesagt. Ausrichter TSV Hahlen wollte aber zumindest den Jugendlichen ein gleichwertiges Turnier bieten.- Aufgrund einer rechtlichen Problematik durfte diese Veranstaltung aber nicht Kreismeisterschaft heißen. Also nannten die Ausrichter die Veranstaltung „Qualifikationsturnier für die Bezirksmeisterschaften“. Fabian Bredemeyer vom TSV, der durch das Turnier führte, sagte: „Gut, dass wir das so gemacht haben. Die Starterzahl war ordentlich, das Level hoch.“

Tischtennis: Johannes Damm räumt beim Bezirks-Qualifikationsturnier ab

Die Halbfinalisten Johannes Beier (von links), Levi Jaekel, Malte Buse und Johannes Damm. Foto: Michael Lorenz © n

Minden. Am Ende war der Kleinste der Größte: Johannes Damm gewann im Endspiel der Jungen-18-Konkurrenz des Bezirks-Qualifikationsturniers im Tischtennis gegen den topgesetzten Levi Jaekel überraschend das Finale.

Der Zwölfjährige Damm spielt beim TSV Hahlen in der Jungen-18-NRW-Liga an Position zwei. Klare Nummer eins ist dort Levi Jaekel vom TTC Petershagen/Friedewalde, der ein Zweitspielrecht für die Hahler Jugend besitzt. Erst vor einer Woche ließ Jaekel aufhorchen, als er in mittleren Paarkreuz der Männer-Verbandsliga beide Einzel gewann.

Beim Finale in der Michael-Ende-Schule behielt der abgeklärtere Jaekel gegen den ungestümeren Damm zunächst wie erwartet die Oberhand. Im zweiten Satz drehte Damm den Spieß um. Im dritten Durchgang spielte er geradezu furios auf, schoss Bälle in der aufsteigenden Phase und gewann 11:4. Im vierten Satz führte Damm 8:6, als Jaekel eine Auszeit nahm. Direkt danach produzierte er einen Fehlaufschlag. Nach dem Titelgewinn freute sich der Blondschopf: „Damit hätte ich nie gerechnet. Der dritte Satz war einfach mega.“

Zuvor hatte sich Damm bereits als klarer Favorit in der Jungen-15-Konkurrenz durchgesetzt. Im Finale leistete ein Hahler Stamm-Trainingspartner Lennart Weick allerdings mehr Gegenwehr als erwartet.

Aufgrund der extrem geringen Meldezahl hatte der Kreisvorstand die Kreismeisterschaften in der Hauptschule Minden-Süd abgesagt. Ausrichter TSV Hahlen wollte aber zumindest den Jugendlichen ein gleichwertiges Turnier bieten.- Aufgrund einer rechtlichen Problematik durfte diese Veranstaltung aber nicht Kreismeisterschaft heißen. Also nannten die Ausrichter die Veranstaltung „Qualifikationsturnier für die Bezirksmeisterschaften“. Fabian Bredemeyer vom TSV, der durch das Turnier führte, sagte: „Gut, dass wir das so gemacht haben. Die Starterzahl war ordentlich, das Level hoch.“

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Sportmix