Tischtennis: Diskussion um die Kreismeisterschaft - Ausrichter Hahlen hat kein Verständnis Lars Krückemeyer Minden. „Die Kreismeisterschaften müssen wieder das Fest des Tischtennis im Kreis Minden-Lübbecke werden“, heißt es auf der Internetseite des Kreisverbands. Trotz Corona hat sich der Vorstand entschlossen, die Spiele am 11. und 12. September beim TSV Hahlen auszutragen. Sehr zum Unverständnis des Ausrichters, der auf die äußerst geringen Anmeldungen und den Aufwand für die Durchführung verweist. Der Kreisvorstand betont in der Veröffentlichung, dass die Meisterschaft „in diesem Jahr aufgrund der Auswirkungen von Corona eher – noch – nicht“ das zitierte Fest werde, und ruft die Vereine und Spieler zur Teilnahme auf. Die bisherige Bilanz ist allerdings ernüchternd. In einigen Altersklassen sind bislang noch gar keine Meldungen eingegangen. Insgesamt lag deren Zahl gestern deutlich unter der 100er Marke. Ausrichter TSV Hahlen sieht daher keinen Sinn darin, die Veranstaltung mit so wenigen Spielern durchzuziehen. „Sollen wir dafür Medaillen und Urkunden kaufen, eine Kantine einrichten, einen LKW mieten und 16 Platten in die Halle transportieren?“, fragen sich die Organisatoren. Es sei noch nicht lange klar, dass überhaupt wieder Tischtennis gespielt werden könne. Der Zeitraum für Anmeldungen sei daher zu kurzfristig. Was sich der TSV vorstellen kann, ist die Austragung der Klasse Jungen 18, um wenigstens hier Teilnehmer für die Bezirksmeisterschaft melden zu können. „Das könnte ohne Aufwand bei uns in Hahlen stattfinden“, sagen die Veranstalter. In der Jungen-18-Klasse sind bislang ein gutes Dutzend Meldungen eingegangen. Aufwendig sind zudem die Corona-Schutzmaßnahmen in der Sporthalle Minden-Süd. Gefordert werden unter anderem die 3G-Kontrolle aller Teilnehmer, Desinfektionsmittel, Datenerfassung und eine Reduzierung der Duschen in den Kabinen. Der TSV Hahlen will nun erst einmal die weitere Entwicklung der Meldezahlen „abwarten und flexibel bleiben“. Auch eine kurzfristige Absage scheint noch möglich. www.www.tt-milk.de

Tischtennis: Diskussion um die Kreismeisterschaft - Ausrichter Hahlen hat kein Verständnis

© Sebastian Külbel

Minden. „Die Kreismeisterschaften müssen wieder das Fest des Tischtennis im Kreis Minden-Lübbecke werden“, heißt es auf der Internetseite des Kreisverbands. Trotz Corona hat sich der Vorstand entschlossen, die Spiele am 11. und 12. September beim TSV Hahlen auszutragen. Sehr zum Unverständnis des Ausrichters, der auf die äußerst geringen Anmeldungen und den Aufwand für die Durchführung verweist.

Der Kreisvorstand betont in der Veröffentlichung, dass die Meisterschaft „in diesem Jahr aufgrund der Auswirkungen von Corona eher – noch – nicht“ das zitierte Fest werde, und ruft die Vereine und Spieler zur Teilnahme auf. Die bisherige Bilanz ist allerdings ernüchternd. In einigen Altersklassen sind bislang noch gar keine Meldungen eingegangen. Insgesamt lag deren Zahl gestern deutlich unter der 100er Marke.

Ausrichter TSV Hahlen sieht daher keinen Sinn darin, die Veranstaltung mit so wenigen Spielern durchzuziehen. „Sollen wir dafür Medaillen und Urkunden kaufen, eine Kantine einrichten, einen LKW mieten und 16 Platten in die Halle transportieren?“, fragen sich die Organisatoren. Es sei noch nicht lange klar, dass überhaupt wieder Tischtennis gespielt werden könne. Der Zeitraum für Anmeldungen sei daher zu kurzfristig.

Was sich der TSV vorstellen kann, ist die Austragung der Klasse Jungen 18, um wenigstens hier Teilnehmer für die Bezirksmeisterschaft melden zu können. „Das könnte ohne Aufwand bei uns in Hahlen stattfinden“, sagen die Veranstalter. In der Jungen-18-Klasse sind bislang ein gutes Dutzend Meldungen eingegangen.

Aufwendig sind zudem die Corona-Schutzmaßnahmen in der Sporthalle Minden-Süd. Gefordert werden unter anderem die 3G-Kontrolle aller Teilnehmer, Desinfektionsmittel, Datenerfassung und eine Reduzierung der Duschen in den Kabinen. Der TSV Hahlen will nun erst einmal die weitere Entwicklung der Meldezahlen „abwarten und flexibel bleiben“. Auch eine kurzfristige Absage scheint noch möglich.

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