Tennis: Spiralsystem bewährt sich bei Turnier des Mindener TK Michael Lorenz Minden. Das seit Jahren ausgetragene und beliebte Leistungsklassen-Turnier des Mindener Tennisklubs ist am Sonntag erstmals in einem neuen Modus ausgetragen worden. Nicht wie in den vergangenen Jahren im gängigen K.-o.-System wurde gespielt, sondern im noch relativ neuartigen Spiralsystem, in dem sämtliche Akteure zwei Einzel absolvieren. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung erstmals von Lars Nellißen, und der zog ein durchweg positives Fazit: „Alle Aktiven, mit denen wir gesprochen haben, waren sehr zufrieden mit dem Turnier.“ Das Spiralsystem sieht vor, dass jeder Teilnehmer ein Spiel gegen einen Gegner mit einem höheren Leistungsklassen-Wert (LK-Wert) spielt, und gegen einen, der mit einem niedrigeren LK-Wert gelistet ist. Die Veranstaltung findet an nur einem Tag statt wie bisher an zweien statt, was den Vorteil hat, dass nur eine An- und Abreise anfällt. Daher trug das Turnier den Namen „Mindener LK-Tages-Turnier.“ Tennisturniere waren lange Zeit auf einem absteigenden Ast, wie Nellißen berichtet: „Das hat sich mit der Einführung der Leistungsklassen gravierend zum Vorteil geändert. Viele Leute wollen LK-Punkte sammeln und treffen dabei auf Gleichgesinnte. Es gibt mittlerweile viele Tennisspieler, die nur noch bei dieser Turnierform antreten.“ LK-Turniere dieser Art sind daher zuletzt wie Pilze aus dem Boden geschossen, wie Lars Nellißen berichtet: „Die Spielerinnen und Spieler können ziemlich exakt planen, das macht diese Turnierform so beliebt. In Münster gibt es sogar ein solches Spiral-Turnier, welches um 18 Uhr beginnt. Da wird nachts unter Flutlicht gespielt.“ In Minden wurde in vier Konkurrenzen gespielt, insgesamt 46 Teilnehmer sorgten für eine gut gefüllte Anlage am Weserstadion. Von den 46 Startern waren 16 aus heimischen Vereinen in den insgesamt vier Konkurrenzen dabei. Bei den Männern waren das Johannes Sander, Julius Sander, Gurdit Brar, Egor Pyntja, Marlon Zamani-Pour, Simon Nellißen, Patrick Benecke und Maximilian Leibeling vom Ausrichter MTK sowie Thorben Cornelsen vom TC Stemmer. Siege gelangen dabei Johannes Sander, Pyntja, Benecke (2), Leibeling und Cornelsen. In der Männer- 30-Konkurrenz gewann Marc Dittrich vom MTK ein Spiel. Jörg Röbke vom TSV Petershagen ging bei den Männer n 50 an den Start, verlor aber. Bei den Frauen waren fünf Spielerinnen vom Mindener TK dabei, eine davon aus der ersten Frauenmannschaft: Carla Plenge gewann ein Spiel und kassierte eine Niederlage. Aus den Altersklasse waren Katrin Wangnick, Ruth Niemann Gabi Rönndahl und Anja Schönbeck vom Ausrichterverein am Start. Niemann und Rönndahl gelang jeweils ein Sieg. „Große positive Überraschungen der heimischen Starter waren ehrlich gesagt nicht dabei“, räumte Nellißen ein. Probleme bereiteten lediglich die drei Plätze, die hinter dem Kleingartenverein am Sommerbad liegen. Denn diese waren spiegelglatt. Durch den starken Schauer am Donnerstag waren sie nass, trockneten aufgrund der vielen Bäume, die die Sonnenstrahlen abhielten, und der heruntergefallenen Blatter aber nicht ab. Nachdem einige Akteure ausgerutscht waren, wurde nur noch auf den sechs Plätzen am Vereinsheim gespielt. Lars Nellißen hatte als Turnierleiter alle Hände voll zu tun. Unter anderem gab es eine Kuriosität: In einem Match zwischen zwei jungen auswärtigen Spielerinnen kam es zum handfesten Streit über vermeintliche Fußfehler, bei dem Nellißen die Rolle eines Schlichters zukam. Fußfehler werden in der Regel eher im Profibereich geahndet. Aufgrund des Erfolgs soll es im kommenden Jahr die nächste Auflage eine solches Turniers im Spiralsystem beim Mindener Tennisklub geben. „Das ist auf jeden Fall geplant“, ließ Nellißen durchblicken.

Tennis: Spiralsystem bewährt sich bei Turnier des Mindener TK

Marlon Zamani-Pour vom Mindener TK gewann gegen den Uchter Cedric Brandt, verlor dann aber im zweiten Satz den normalen Tiebreak und schließlich auch den Match-Tiebreak. Foto: Michael Lorenz © adsf

Minden. Das seit Jahren ausgetragene und beliebte Leistungsklassen-Turnier des Mindener Tennisklubs ist am Sonntag erstmals in einem neuen Modus ausgetragen worden. Nicht wie in den vergangenen Jahren im gängigen K.-o.-System wurde gespielt, sondern im noch relativ neuartigen Spiralsystem, in dem sämtliche Akteure zwei Einzel absolvieren. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung erstmals von Lars Nellißen, und der zog ein durchweg positives Fazit: „Alle Aktiven, mit denen wir gesprochen haben, waren sehr zufrieden mit dem Turnier.“

Das Spiralsystem sieht vor, dass jeder Teilnehmer ein Spiel gegen einen Gegner mit einem höheren Leistungsklassen-Wert (LK-Wert) spielt, und gegen einen, der mit einem niedrigeren LK-Wert gelistet ist. Die Veranstaltung findet an nur einem Tag statt wie bisher an zweien statt, was den Vorteil hat, dass nur eine An- und Abreise anfällt. Daher trug das Turnier den Namen „Mindener LK-Tages-Turnier.“

Tennisturniere waren lange Zeit auf einem absteigenden Ast, wie Nellißen berichtet: „Das hat sich mit der Einführung der Leistungsklassen gravierend zum Vorteil geändert. Viele Leute wollen LK-Punkte sammeln und treffen dabei auf Gleichgesinnte. Es gibt mittlerweile viele Tennisspieler, die nur noch bei dieser Turnierform antreten.“ LK-Turniere dieser Art sind daher zuletzt wie Pilze aus dem Boden geschossen, wie Lars Nellißen berichtet: „Die Spielerinnen und Spieler können ziemlich exakt planen, das macht diese Turnierform so beliebt. In Münster gibt es sogar ein solches Spiral-Turnier, welches um 18 Uhr beginnt. Da wird nachts unter Flutlicht gespielt.“

In Minden wurde in vier Konkurrenzen gespielt, insgesamt 46 Teilnehmer sorgten für eine gut gefüllte Anlage am Weserstadion. Von den 46 Startern waren 16 aus heimischen Vereinen in den insgesamt vier Konkurrenzen dabei.

Bei den Männern waren das Johannes Sander, Julius Sander, Gurdit Brar, Egor Pyntja, Marlon Zamani-Pour, Simon Nellißen, Patrick Benecke und Maximilian Leibeling vom Ausrichter MTK sowie Thorben Cornelsen vom TC Stemmer. Siege gelangen dabei Johannes Sander, Pyntja, Benecke (2), Leibeling und Cornelsen. In der Männer- 30-Konkurrenz gewann Marc Dittrich vom MTK ein Spiel. Jörg Röbke vom TSV Petershagen ging bei den Männer n 50 an den Start, verlor aber.

Bei den Frauen waren fünf Spielerinnen vom Mindener TK dabei, eine davon aus der ersten Frauenmannschaft: Carla Plenge gewann ein Spiel und kassierte eine Niederlage. Aus den Altersklasse waren Katrin Wangnick, Ruth Niemann Gabi Rönndahl und Anja Schönbeck vom Ausrichterverein am Start. Niemann und Rönndahl gelang jeweils ein Sieg. „Große positive Überraschungen der heimischen Starter waren ehrlich gesagt nicht dabei“, räumte Nellißen ein.

Probleme bereiteten lediglich die drei Plätze, die hinter dem Kleingartenverein am Sommerbad liegen. Denn diese waren spiegelglatt. Durch den starken Schauer am Donnerstag waren sie nass, trockneten aufgrund der vielen Bäume, die die Sonnenstrahlen abhielten, und der heruntergefallenen Blatter aber nicht ab. Nachdem einige Akteure ausgerutscht waren, wurde nur noch auf den sechs Plätzen am Vereinsheim gespielt.

Lars Nellißen hatte als Turnierleiter alle Hände voll zu tun. Unter anderem gab es eine Kuriosität: In einem Match zwischen zwei jungen auswärtigen Spielerinnen kam es zum handfesten Streit über vermeintliche Fußfehler, bei dem Nellißen die Rolle eines Schlichters zukam. Fußfehler werden in der Regel eher im Profibereich geahndet.

Aufgrund des Erfolgs soll es im kommenden Jahr die nächste Auflage eine solches Turniers im Spiralsystem beim Mindener Tennisklub geben. „Das ist auf jeden Fall geplant“, ließ Nellißen durchblicken.

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